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sitzende, später sich verlängernde Innovationsrosetten mit laubartigen Niederblättern bildend(Fig. 2210b), die untersten der letztgenannten klein und rundlich, + ganzrandig, die folgen*den grösser, länger gestreckt am Rande mit kleinen Schwielen, die obersten meist rosettigangeordnet, schmäler und an der Spitze abgerundet, alle kahl, glänzend, unterseits oftbraunrot und mit stark hervortretenden Nerven (Fig. 2210b). Stengel 15 bis 50 cmhoch, aufrecht oder aufsteigend, rund, von abstehenden Haaren zottig, bisweilen auch mit ein»gemischten kürzeren Drüsenhaaren. Laubblätter länglich oder eiförmig=lanzettlich, in der Regelsitzend, entfernt schwach gezähnt, weichhaarig oder filzig, die unteren und die mittleren gegen»ständig, selten wechselständig oder 3=wirtelig. Blütenknospen rundlich=eiförmig, stumpflich oderkurz und plötzlich zugespitzt, mit lang abstehenden einfachen und häufig kürzeren Drüsenhaaren.Blüten ziemlich gross, mindestens 8 mm lang. Kelchblätter eiförmigdanzettlich, stumpflich, 4bis 5 mm lang; Achsenbecher zerstreut behaart, 1 mm lang. Kronblätter herzförmig, stumpfoder scharf ausgerandet, bis */3 mal länger als der Kelch, hellviolett. Narbe 4=teilig, mit auf»recht abstehenden, erst später zurückgerollten Schenkeln. Kapseln mit längeren einfachen undeingestreuten kürzeren Drüsenhaaren, häufig später verkahlend, Kanten stets kahl. Samen
braun oder später schwärzlich, eiförmig, mitabgerundeter Spitze, dicht mit verlängertenWarzen bedeckt (Fig. 2010e und f). — VII bis IX.
Meist gesellig an Bachufern und Gräben,in Auenwäldern, an quelligen Waldplätzen, aufKahlschlägen, seltener als Gartenunkraut (vielfachmit E. roseum zusammen), auf feuchten Ruderal»plätzen, bisweilen auch an trockenen Lehnen.Von der Ebene bis in die obere Berg»stufe: in Bayern bis 1300 m (Wendelstein), inTirol bis 1500 m, in Steiermark bis 1200 m,in Schanfigg (Graubünden) bis 1680 m, im Wallisbis 1000 m, im Jura bis 9C0 m, im Kanton Glarusbis 1700 m. Vorzugsweise auf Kalk, seltenerauf Urgestein.
Im ganzen Gebiete in den tieferen Lagen inder Regel verbreitet, auch in den Gebirgen meist nochhäufig, doch auf Urgestein stellenweise (z. B. im Bay«rischen Wald, ebenso im Oberpfälzer Wald) starkzurücktretend.
Allgemeine Verbreitung: Europa,nördlich bis Irland, Schottland, Dänemark, Skan»dinavien (Soon, Horten, Kristiania, Mittel=Schwe»den), Äland»Inseln, Moon, Oesel, Estland, Ingrien;Vorder» und Mittelasien (bis zum Himalaya);Nordafrika, Kanarische Inseln, Madeira; einge»schleppt in Nordamerika.
Aendert ab: var. denticulätum Heppet K. Rubner. Laubblätter wesentlich stärker und tiefergeschweiftsgezähnt. Hierher auch f. sublinearifölium Thellung mit schmäleren, in Form und Zähnelungan E. Lamyi erinnernden Laubblättern. — var. brevifölium Hausskn. Laubblätter länglich>eiförmig biseiförmig«elliptisch, 1 bis 2 1 /»mal so lang als breit, mit verbreitertem, nicht selten etwas herzförmigem Grunde.— f. subgläbrum Koch (= f. umbrösum Hausskn.). Stengel oft von unten an ästig, schlaff. Laubblätterlänger und breiter, wie die ganze Pflanze fast kahl. An feuchten, schattigen Orten; in extremen Formenmanchmal einem E. hirsutum f. ndnum sehr ähnlich. — f. mollissimum Welw. Ganze Pflanze filzig behaart,