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5,2 (1926) Dicotyledones : (III. Teil)
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in Zürich (1915), Mohren bei Luzern (1907) und Orbe. C. 6legans Dougl. Stengel und Aeste grünlich»purpurrötlich, kahl. Laubblätter eirund bis eilanzettlich, gezähnt, blaugrün. Blüten violettrosa (oder beiKulturformen andersfarbig), mit genagelten, rundlichen oder fast spatelig=nierenförmigen, nicht gespaltenen,aber am Rande fein gezähnelten oder gekräuselten Kronblättern. VII, VIII. Ebenfalls im westlichen Nord»amerika heimisch und seit 1835 aus Kalifornien eingeführt. Einfach blühende Formen werden fast nirgendsmehr in Gärten gepflanzt, hingegen häufiger solche mit gefüllten, weissen (f. dlba plena), rosenroten (f. cärneapl6na), violetten (f. violdcea pl^na) usw. Blüten. In Franken benutzt man die Pflanze gern als Friedhof»schmudc. Verwildert wurde sie festgestellt: im Hafen von Ludwigshafen (1906), bei Potsdam, Lychen und Lands,berg, sowie unweit Prag bei einer Gärtnerei. Audi die kalifornische Gattung Eucharidium 1 ) Fischer et Meyerist mit ihren 3 nahe verwandten Arten als Zierpflanze anzutreffen. Einjährige Kräuter mit unterwärts oft gegen»

ständigen, oberwärts wechselständigen, gestielten,Jl \ feirund.lanzettlidien bis länglichen, ganzrandigen Laub»*>) blättern. Adisenbedier lang»zylindrisch, ± rot. Kelch»

i f~ ^/l 1 J blätter 4. Kronblätter 4, genagelt, 3.1appig, bisweilen mit

verkehrt-herzförmig vorgezogenemMittella ppen.Staub.iy blätter 4. Kapsel lineal.länglidi, rundlich. Am häufigsten\J \ wird gezogen: E.concinnum Fisch, et Mey. Vom

/I Grunde auf ästige Pflanze mit kahlen, eirunden,

,P\zugespitzten bis verkehrt«lanzettlidien, in den Blatt»Wf WWitö L stie ' k urz verschmälerten, ganzrandigen Laubblättern.

' ' < (.*- Blüten einzeln, blattadiselständig. Kelch rotpurpurn.

Kronblätter etwa 12 mm lang, ausgebreitet, an der/<-"0, /2iOTv\ ..alu J Spitze stumpf, 3>lappig, rosenrot oder zwischen den

L® Nerven mit 2 purpurroten Fledcen. E. grandi«

l f lör um Fisch, et Mey. untersdieidet sidi von voriger

j) II 1/fr®'! Art durdi grössere, purpurkarminrosa.farbene, bis»

^vL-'! jTj , A weilen auch rosa» oder weissfarbene Blüten. Die

r* ^ ^|c~ i ' Ti ^ i » ^ oberen Kronblätter und der Mittelzipfel aufsteigend." o» t a /rafTfllT E. Brewiri A. Gray. Kaum 20 cm hohe,

d r)' 1 ' ?\\ (\ A I wl Cwfwfl /^\\ busdiige Pflanze mit schmallanzettlidien, ziemlich

dicken Laubblättern. Blüten 2,5 bis 3 cm breit, ausge»breitet, purpurrosenrot, im Schlünde weisslich. Krön»blätter wenig tief ausgeschnitten! Mittellappen spatel»förmig. Staubblätter keulig verdickt. Die Tribusder G a u r 6 a e besitzt meist i symmetrische Blüten,über den Fruchtknoten verlängerten, abfälligenAchsenbecher, 8 Staubblätter und 1= bis 4»samige,nussartige Früdite. Ausser 3 monotypisdien Gat»tungen gehört hiezu die etwa 20 Arten umfassendeGattung Gaüra') L. mit am Grunde jedes Staub,blattes auftretender Schuppe, (3-) 4»fädierigem Frucht,knoten und 4 am Grunde durch einen Schleier ver»bundenen Narbenästen. Von dieser in Mexiko undin den gemässigten Gebieten von Nordamerikalebenden Gattung wird in Gärten oft G. b i 6 n n i sL. gehalten, eine aufrechte, 1 bis 2 m hohe, reichverzweigte, ± stark behaarte Staude mit lanzettlichbis schmal.verkehrt.eiförmigen, beidseitig verschmä»lerten bis spitzen, oberseits häufig verkahlenden, weit geschweift gezähnten Laubblättern und mit in lockerenAehren sitzenden, weissen, später rosaroten Blüten und sitzenden, beidseitig verschmälerten Früchten. Ver»wildert am Rhein bei Speyer und unweit der Schweizer Grenze bei Ferney (Departement Ain) beobachtet.Weitere verschleppte Arten aus dieser Gattung sind G. Lindheimeri Engelm. (Basel, 1S97) und G. parvi.flöra Dougl. (Mannheim 1909).

Fig. 2188. a bis / blühende, z. T. auch fruchttragende Zweige bezw.Blüte einiger Fuchsiahybriden aus der F. gracilis-Gruppe. F.gracilis Lindl, i.' Blüte, h desgl.im Längsschnitt. / Unreife Frucht.k und l Querschnitte durch den Fruchtknoten, m Samen.

') Abgeleitet von ev%d(>es [eudiäris] = anmutig; wegen der anmutigen Erscheinung der dazu gehörigenArten. In Gärten wird die Gattung daher bisweilen alsAnmutblume" bezeichnet.

a ) Abgeleitet von yavQog [gaüros] = stolz; wegen der schlanken, aufrechten Blütenstengel.