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5,2 (1926) Dicotyledones : (III. Teil)
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früditigen Tribus der Cassebeerieae finden sich häufiger in Kultur Grav6sia guttata Triana. KrautigePflanze mit länglich.eiförmigen, gegen die Spitze allmählich zulaufenden, ganzrandigen, 10 bis 15 cm langen,oberseits dunkelsammetgrünen, punktierten, unterseits roten Laubblättern. Blüten 5«zählig. Achsenbedierkreiseiförmig. Staubblätter 10, gleichlang, mit nicht vorgezogenem, nur hinten mit einem Anhängsel versehenenKonnektiv. Samen an langer Raphe. Heimat: Madagaskar. Die Pflanze wird in einer grösseren Anzahl vonKulturformen gezogen, bei denen namentlich auf die Grösse und Färbung der Punktierung der LaubblätterWert gelegt wird. Von den Gärtnern wird sie meist mit dem NamenBertolönia guttata" bezeichnet. Sieist erfolgreich mit der nachfolgenden Sonerila margaritäcea Lindl, gekreuzt worden und hat eine inFärbung und Zeichnung sehr formenreiche Nachkommenschaft ergeben, die unter dem NamenBertolonia"in den Handel gebracht wird. Sonerila margaritäcea Krasser (= Cassebeeria margaritacea [Lindl.]Krasser). Bis 30 cm hoher Halbstraudi mit roten Aesten. Laubblätter länglich-lanzettlich, scharf gezähnt,oberseits dunkelgrün, mit ovalen, silberweissen oder anders gefärbten Fledcen. Blüten 3.zählig, schön rot.Staubblätter 3, gleichlang, mit nicht vorgezogenem, anhängsellosem oder mit Rückenhöcker versehenem

Konnektiv. Heimat: Ostindien. Weitere in Warm«häusern gehaltene Arten sind S. grandiflöra Wall.,S. 6legans Wight, S. speciosa Zenk. Die Tribusder Dissochaeteae wird vertreten durch verschiedeneArten der Gattung M e di n i 11 a l ) Gaudich. So besondersdurch M. magnifica Lindl. (= M. bractedta hört.,non Blume). Strauch mit 4.flügeligen, an den Knotenborstigen Zweigen. Laubblatter gross, gegenständig, ver.kehrt« oder herzeiförmig.länglich, fein zugespitzt, laststengelumfassend, sitzend. Blüten in langen Endrispen,mit sehr grossen, rosaweissen Deckblättern, rosarot}Staubblätter mit hinten gelapptem Konnektiv. Eineder bekanntesten und schönsten Melastomaceen unsererWarmhäuser, die gegen 1840 von Veitch aus Manilain Europa eingeführt wurde. Aus der Tribus der Tamö«neae gehört Tamönea (Micönia) m a gnific a Voss(= Cyanophyllum magnificum Lindl.), ein Halbstrauch ausMexiko mit grossen (bis 1 m langen und 27 cm breiten),länglidi.lanzettlidien, ganzrandigen, oberseits samtartigdunkelgrünen, weissgeaderten, unterseits glänzend bläu»lich«purpurroten Laubblättern, gleichfalls zu den schönstenBlattpflanzen der Warmhäuser. Die Linterfamilie derAstronioideae besitzt wie die Unterfamilie derMelastomoideae vielsamige Früchte mit sehr kleinenKeimblättern, aber seifen« oder grundständige Samen«leisten. Sie ist auf den Malayischen Archipel beschränktund umfasst nur etwa 50 Arten, von denen etwa 20 zuder Gattung Aströnia Blume und 16 zu Kib^ssiaDC. zählen, die die Hauptgattungen der kapselfrüchtigenTribus der Astronieae und der beerenfrüchtigenKibessieae sind. Die sich durch 1» bis 5«samigeFig. 2186. Monochaetum hirtum Triana. a Blühender Früchte und grosse Keimblätter auszeichnende Unter«Trieb, b Blüte, c Desgl. nach Entfernung der Kronblätter. familie der Memecyloideae umfasst die kapsei«d Staubblätter. Heeria elegans Schlechtendal. e Blühen- . _ , . , . , , , .

der Trieb. /Blüte. fruchtige Tribus der Axinandreae und die beeren.

früchtige Tribus der Memecyleae. Nur letzterebesitzt grösseren Umfang und e inige Be deutung. In der neuweltlichen Gattung Mouriria Aubl. finden sicheinige zu Bauzwecken verwertbare baumförmige Arten, in der im tropischen Asien, Afrika und Australien,sowie auf den polynesischen Inseln lebenden Gattung Memecyclon L. treten eine Reihe von Arten auf,deren Laubblätter in reichlicher Menge einen wie Safran nutzbaren gelben Farbstoff besitzen. Unter denFormen von M. d d u l e Roxb., dessen Holz eisenhart ist (ein sog. Eisenholz) und als Ersatz für Buchsbaum«holz dient, findet sich eine cauliflore Varietät, deren Blüten von Ameisen besucht werden.

*) Benannt nach dem Gouverneur der Mariannen Don Jos6 de Medinella y Pineda.