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5,2 (1926) Dicotyledones : (III. Teil)
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früditen, E. äquea Burm., die Wasser-Jambuse usw. Die in Amerika heimischen Arten besitzen meist mehrkirschenartige Früchte, so E. uniflöra Berg (Vieredckirsche", ibipitanga) mit 4. bis 5*kantigen Früditen, dienamentlich in der Umgebung von Rio de Janeiro viel gebaut wird, E. Brasili^nsis Lam. (grumixameira),ein kleines Bäumdien, dessen Beeren bisweilen eingemacht werden, E. tomentösa Camb. mit pflaumen«artigen, etwas säuerlichen, behaarten Früchten und viele andere. Die faserige Rinde von E. ligustrinaMig. (Pitangueira da mato, ibiruba) dient zum Kalfaktern von Schiffen, ihr festes Holz, ebenso wie dasanderer brasilianischer Eugenia«Arten als vielseitig verwandtes Nutzholz. Medizinische Bedeutung kommenden Laubblättern von E. frägrans Willd., E. variäbilis Baill., E. Arräbidae Berg und E. VelloziänaBerg, den Wurzeln und Samen von E. angustifölia Lam., sowie dem Safte der Jungen Zweige und der Rinde vonE. C h e k 6 n (Molina) Hook, et Arn. zu. Die Früchte von E. G r d g g i i und E. P1 u m i 6 r i (Berg) dienen als Gewürz. Als Topfpflanze in Zimmern wird gelegentlich E. myrtifölia Sims, gezogen. Immergrüner, kahler Strauchoder Baum. Laubblätter eirund-länglich bis fast lanzettlich, stumpf oder lang zugespitzt, 5 bis 7,5 cm lang, amGrunde keilförmig oder verschmälert, kurzgestielt, mit feinen, fast rechtwinklig abzweigenden Fiedernerven.Blüten ziemlich gross, meist in endständigen, selten achseU oder seitenständigen Trugdolden. Achsenbecherkreiseiförmig, so lang wie die Kelchblätter.

Als weitere Gattung sei die durch die meist zu einer Kappe verklebten Kronblätter ausgezeichneteGattung Syzygium Gaertn. genannt, die mit über 100 Arten im Ostindisch.malayischen Gebiete verbreitetist, während sich die weiteren 40 Arten auf das tropische und madagassische Afrika, Neukaledonien, Australienund die Sandwichinseln verteilen. Vielseitig verwendet wird S. Jamboläna (Lam.) DC., ein mässiß hoherBaum mit seitenständigen Blütenständen und olivenförmigen, purpurroten, 1sämigen, essbaren Früchten ausdem ostindisch-malayischen Gebiete und auch weiterhin in China und Neu.SüdAVales verbreitet, dessengegen Termitenfrass sehr widerstandsfähiges Holz zu Bauten gut tauglich ist, während die Wurzelrindezum Gerben und die Stammrinde, die Früchte und auch die Samen medizinisch verwendet werden.S. caryophyllaeum Gaertn. von Ceylon bis Borneo lieferte früher mit ihrer nelkenartig riechenden undschmeckenden Rinde den sog.Nelkenzimmet" oder dieNelkenrinde" (Cässia caryophy lläta s.CörtexCässiae caryophyllätae), die gegenwärtig bisweilen noch als Gewürz oder als Volksheilmittel benutztwird. Die Früchte von S. Pseudojamboläna Miq., S. Owari^nse (DC.) Benth. im tropischen Afrika(Msamberau, Assdre, Dilmare) und S. Ceylänicum (L.) DC. werden wie diejenigen von S. Jamboläna(Lam.) DC. roh oder in Salzwasser eingelegt genossen; die blauen oder weissen von S. Guine6nse (Sintioder Yinti) aus den afrikanischen Galeriewäldern dienen zum Würzen von Branntwein.

Die Unterfamilie der Leptospermoideae zerfällt in 2 gut geschiedene Tribus, in die derLeptospärmeae mit wenigstens in der Anlage mehrfächerigen, meist aufspringenden Früchten und in dieder Chamaelaucfeae mit 1 «fächerigen, geschlossen bleibenden Früchten. Während die letztere, völlig aufAustralien beschränkte Tribus mit ihren annähernd 140, auf etwa 12 Gattungen sich verteilenden Artenkeinerlei wirtschaftlichen Wert besitzt, gehören zur ersten Tribus eine grosse Zahl z. T. sehr wichtiger Arten.Aus ihrer ersten kleinen Subtribus, den Backhousiinae mit Schliess« oder Spaltfrüchten und Samen mitgeradem Keimling, findet sich bisweilen die myrtenartige Backhousia myrtifölia Hook, et Harv. ausQueensland, Victoria und Neu-Süd. Wales in den Botanischen Gärten. B. citriodöra F. v. Müll, besitztZitronengerudi, der von einem fast ausschliesslich aus Citral bestehenden ätherischen Oele stammt. DieSubtribus der Metrosiderinae mit gegen den Grund verschmälerten Kronblättern und fachspaltigenKapseln umfasst 9, vorwiegend artenarme oder monotypische Gattungen, darunter als einzige südamerikanischedie in Chile auftretende Gattung Tepuälia Griseb., deren Vertreter, T. stipuläris (Barn.) Griseb., mitseinen starken Stämmen ein festes, dauerhaftes Werkholz liefert. Viel bekannter und wertvoller ist dieGattung Metrosideros') Banks. Eisenholzbaum. Bäume oder (selten kletternde) Sträucher mit meistgegenständigen Laubblättern und in end., selten achselständigen Schirmrispen stehenden, trichter«, glocken-oder krugförmigen Blüten. Kelchblätter 5, breit, stumpf. Kronblätter 5, rundlich. Staubblätter viele, meistin 1 Reihe, frei. Kapsel 3=fädierig. Von ihren etwa 20, grösstenteils über Australien und Polynesien,vereinzelt auch im. Kapland (M. angustifölia [L.] Sm.) und auf den Sundainseln verteilten Arten findetnamentlich die weitverbreitete, von Höhenlagen von 500 bis 2000 m oft tonangebende und ausserordentlichvielgestaltige M. polymörpha Forst., dieLehua" der Sandwichinseln,Vuga" der Fidschiinseln undPuarata" von Samoa, ihres eisenfesten Holzes wegen vielfach Verwendung als Bauholz. Ebenso wird aufden Molukken M. v6ra Rumph. (Nani«Eisenholz), auf Neuseeland M. robüsta A. Cunn. (mit dem dunkelroten,schweren Rataholz), M. tomentösa A. Cunn. und M. scändens Banks et Soland., der Akibaum (mit demLebensholz, Lignum vitae) verwandt. TristäniaR. Br., eine etwa 20 Arten starke, vorwiegend australische,

') Abgeleitet vom griech. [istqov [metron] = Massund oidrjqos [sideros] = Eisen; das Holz kann sichin seiner Härte mit dem Eisen messen.