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5,2 (1926) Dicotyledones : (III. Teil)
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( = C. purpureum Vahl, Poivr^a coccinea DC., = Cristäria cocci'nea Sonn.), ein hoch windender Strauchmit karminroten, in einseitiger Traube stehenden Blüten aus Madagaskar und C. grandiflörum Don. ausdem tropischen Westafrika. Als Mangrovepflanzen treten die beiden Gattungen Lagunculäria Gaertn. undLumnitz6ra Willd. mit 5.zähligen Blüten und zur Fruchtreife nicht abfallendem Achsenbecher auf, ersteremit gegenständigen Laubblättern und sitzenden Blüten, letztere mit wechselständigen Laubblättern und gestieltenBlüten. Lagunculäria ist monotypisch und mit L. racemösa Gaertn. besonders in der amerikanischenMangrove (pag. 769) der herrschende Baum, dessen Atemwurzeln dichtgestellt wie Spargel aus dem Schlamm,boden hervorragen. Die Pflanze dient mit allen ihren Teilen in Brasilien zum Gerben. Lumnitzdra besitzt2 Arten in den Mangroven des Indischen Ozeans, von denen L. racemösa Willd. im Gangesdelta dengrössten Teil des Brennholzes für Kalkutta liefert. Bücida büceras L., der Kuhhornbaum von West«indien und Südamerika, liefert ein als Chene francpais des Antilles in den Handel kommendes Holz, Cono<cärpus er6cta Jacq., an den Meeresküsten des tropischen Afrikas, gleichwie verschiedene afrikanische undindische Anogexssus»Arten gutes Bauholz.

93. Farn. Myrtäceae. Myrtengewächse.

Bäume oder Sträucher mit markständigem Weichbast und Sekretlüdcen in Rinde,Laubblättern, Blütenteilen (Fig. 217Sm) und in den Keimlingen. Laubblätter meist gegen», seltenerwechselständig, in der Regel ausdauernd, lederig, ungeteilt, ganzrandig, didit seitennervig.Nebenblätter stets fehlend. Blüten einzeln in den Achseln der Laubblätter oder in meistschirmrispigen, seltener traubigen Blütenständen, fast immer zwitterig, strahlig (Fig. 2178q),peri* oder epigyn, 4= oder 5=zählig. Achsenbecher ± hoch und i innig mit dem Frucht*knoten verwachsen, oft länger als dieser, krug=, glocken» oder trichterförmig. Kelchblätter inder Regel frei, mit offener oder dachziegeliger Knospenlage, an der Frucht ausdauernd undbisweilen mit dieser ± verwachsen. Kronblätter in der Knospenlage dachziegelig, zuweilenmit breitem Grunde sitzend und dann meist zu einer Kappe verwachsen, selten verkümmert oderganz fehlend. Staubblätter in der Regel sehr zahlreich und in der Regel ringförmig am Randedes Achsenbechers stehend oder einander zu Gruppen genähert oder zu ± lang benageltenAdelphien verwachsen, bisweilen in nur 1 oder 2 4= bis 5=gliederigen Kreisen; Staubbeutelmeist rückenständig, seltener der Vorderseite der in diesem Falle verbreiterten Staubfädenaufsitzend oder am Grunde befestigt, mit Längsspalten, seltener mit Poren sich öffnend;Konnektiv oben oft mit einer Drüse. Fruchtknoten ± oder ganz mit dem Achsenbecherverwachsen, 2= bis 5», oft viel*, selten nur 1 »fächerig, mehrfach nur gekammert oder dieKammern gefächert; Samenanlagen umgewendet oder krummläufig, in jedem Fache meistzahlreich, dicht gedrängt oder in 2 Längsreihen oder ringförmig an seitlichen, oft vorspringendenund wieder zurückgekrümmten oder auch zentralwinkelständigen, seltener Scheitel» odernamentlich bei einfächerigen Fruchtknoten grundständigen Samenleisten. Griffel einfach, mitspitzer oder stumpfer, kopfiger oder knopfiger Narbe. Frucht eine meist vom Blütenbodengekrönte, aussen in der Regel trockene, lederige Beere oder eine fachspaltige Kapsel, seltenereine Steinfrucht oder eine nüsschenartige, bisweilen gekammerte Schliessfrucht. Zahl derreifenden Samen meist gering; diese bisweilen geflügelt, mit hörniger bis häutiger Samen«schale, fehlendem Nährgewebe und geradem oder gekrümmtem, zuweilen spiraligem Keimling.Keimblätter flach oder gekrümmt, bisweilen zerknittert, dünn oder dick, vielfach mit Sekretlücken.

Mit einem Bestände von annähernd 2750 Arten, die sich auf etwa 73 Gattungen verteilen, gehörendie Myrtaceen zu der bei weitem umfangreichsten Familie in der Reihe der Myrtiflorae. Innerhalb dieserReihe sind sie durch den Besitz von lysigenen, kugeligen Oelbehältern gut kenntlich, die in den verschiedenstenjugendlichen parenchymatischen Geweben (Jungen Stengelteilen, Blütenteilen, Früchten, Keimlingen, Laubblättern)erscheinen können und bald tiefer im Inneren, bald unmittelbar unter der Epidermis, z. T. unter Beteiligungder unteren Hälfte einer tangential sich teilenden Epidermiszelle entstehen. An dünnen Laubblättern tretensie meist als durchscheinende Punkte, bei didceren Spreiten bisweilen nur in Form von Höckern auf. Wiebei allen Myrtiflorae findet sich im Mark Weichbast. Das Holzprosenchym zeigt hofgelüpfelte Gefässe, sodass

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