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5,2 (1926) Dicotyledones : (III. Teil)
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Fig. 2176. Daphne Mezereum L. a Blütendiagramm, b Fruchtknoten im Längsschnitt. Elaeagnus angusti-folia L. c Diagramm. LythrumSalicariaL. d Diagramm. Punica Granatum L. e Blütendiagramm (diebeiden Stockwerke des Fruchtknotens sind in eine Ebene verlegt). / Querschnitt durch das obere, g durch das untereStockwerk des Fruchtknotens. Myrius communis L. h Diagramm. Oenothera. i Diagramm (z. T. nachEichler). Eucalyptus Globulus Labill. k Reife Früchte.

färbenden Gerbmitteln (z. B. Mangroverinden) gut möglich ist. Ausserdem machen sie das Leder nicht schwerer(Näheres bei Wiesner, J. Die Rohstoffe des Pflanzenreiches. Bd. 5, 1921). Aus den Samen wird ein fettesOel (Myrobalanenöl) gewonnen, das feste und flüssige Glyceride enthält. Ob die Früchte bereits im Altertum bekanntwaren, dürfte zweifelhaft sein, da die Bezeichnung ßclXcivog /xv^eipixt] [bälanos myrepsike] der Alten sich zweifellos aufden Echten Ben=nussbaum, Elban oder Mokor (Moringaäptera Gaertn., eine Moringacee) aus Arabien bezog, ausdessen Samen man ein kaum ranzig werdendes Oel presste, das die Grundlage vieler Salben ergab. Möglicher«weise bezieht sich die Bezeichnung auch auf eine Balanites.Art (vgl. B. Aegyptiaca [Zygophyllacee] Bd. V, 1, pag. 41).Mesua (gest. 1015) nennt Citrea., Nigra« und Cepula.Myrobalanen, Actuarius im Ausgang des 13. Jahr,hunderts gelbe und schwarze und ausserdem die von Phyllänthes möllis Müll..«Aarg. (= Emblicaofficinälis Gaertn.), einer indisch=malayischen Euphorbiacee stammenden Emblica.Myrobalanen. Miteinandergemengt fanden sie als Parva triphalon medizinische Anwendung. Die bei den Alten gebräuchlichenSalbennüsse werden in dem Kräuterbuch von Theodor Zwinger in dem folgenden Vers gebracht: Myro«balanörum sunt quinque bonörum; Citrinus, Chebulus, Bellericus, Emblicus, Indus. Combretum') L.

Bäume oder (meist kletternde) Sträucher mit gegen-, seltener quirlständigen Laubblättern. Blüten meist inAehren, zuweilen ansehnlich und prächtig rot gefärbt, mit kantigem, geradem, glocken. oder trichterförmigem,nach der Reife abfallendem Achsenbecher, 4 bis 5 Kelch« und Kronblättern und geraden, in der Regel 8bis 10, in 2 Kreisen übereinander angeordneten Staubblättern. Frucht trocken, mit 4 bis 5 Kanten oderhäutigen Flügeln. Die Gattung lebt mit etwa 260 Arten in den Tropen. Besonders zahlreich ist sie in Baum«formen in den afrikanischen Steppen vertreten, wo viele ihrer Arten ein sehr festes Bauholz liefern. Bemerkens«wert dunkelgefärbtes Kernholz besitzt besonders das bis 20m hoch werdende C. primig£num Marloth imHererolande. Verschiedene sehr häufig rotblühende Klettersträudier werden in den Tropen als Ziergewächseangepflanzt. C. butyrösum, ein ostafrikanischer Kletterstrauch, liefert ein weisses, festes Samenfett (chignite").Als Arzneimittel werden die an Tannin reichen Laubblätter des westafrikanischen C. Raimbaültii Heck, verwendet. Tanninhaltige Rinden sind u. a. von C. coccineum Lam. (Chigomier de Madagascar), C. alt um Guill. undC. grandiflörum Don. bekannt. Von der letztgenannten Art stammt vielleicht das Mombutti«Pfeilgift. Auchdie Früchte des südafrikanischen C. erythrophyllum Sond. weisen Giftstoffe auf. Das im malayischenGebiete heimische C. Sundäicum Miq. gilt als Anti«Opium«Pflanze. Die Laubblätter sollen nach L. Wragin Form einer Abkochung von den Opiumrauchern genossen, diese von dem Laster befreien, bezw. einenWiderwillen gegen den Genuss des Opiums erzeugen. Von den 4 in Südasien und Afrika heimischenArten der Gattung Quisquälis L. mit klimmenden Aesten (verdornende Blattstielreste), sehr langer Kelch«röhre und der Seitenwand angewachsenem Griffel ist Q. Indica L. eine ihrer in hängenden Traubenangeordneten, schön roten, weissen oder orangegelben Blüten wegen in den Tropen überall (im Gebiet in Warm«häusern) gern gezogene Liane. In Warmhäusern werden ferner gelegentlich angetroffen i C. coccineum Lam.

*) Das Combretum von P1 i n i u s soll Juncus maximus sein.