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5,2 (1926) Dicotyledones : (III. Teil)
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a u-.j ^ <;<» cinrl bisher für 4 Lythrum .Arten (L. maculätum Kiäskou, L.

Ausbildung von 2 Kreisen möglich, Sie sind msner ' arten (N Srhinzii

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Ausbiidung'von dreierlei Blüten mit 3 vermiedenen Staubblall.und' \l°°

kein, d. r "l 8 W,«A,l» GrO»«», «ondern ,d,w.,k,hebiid, um die 3 MiUe.wer,., ohne .ber d.durd,die sdiarfe Ausprägung der Tristylie wesent.lieh abzuschwächen. Die 3 verschiedenenGriffelformen tragen Narbenpapillen, die beiden langen Griffeln am längsten, bei den mittel«langen mittelgross und bei den kurzgriffeligenkurz sind. Ebenso besitzen die grössten Staub»blätter die grössten und gleichzeitig grün ge«färbten Staubbeutel mit entsprechend grossenPollenkörnern (Stärkepollen), während bei denmittleren die Grösse dieser beiden Teile ab»nimmt und die Farbe gelb ist und die kürzestenStaubblätter die kürzesten Staubbeutel undPollen von ebenfalls gelber Farbe besitzen (Fett.

Pollen). Die bei den Pollen 1 ) festgestellten ver.sdiiedenen Grössenverhältnisse sind nament»lieh von Blütenbiologen wie z. B. H. M ü 11 e r undv - Kirchner, aber auch von anderen ForaSchern, z. B. F. W. Neger (Biologie der Pflanzenauf experimenteller Grundlage. 1913) dahinerklärt worden, als lägen gewisse Anpassungs.

erscheinungen an die Grösse, bezw. an den _ _ , .

Abstand der Narbenpapillen der entsprechend langen Griffel vor. Die Untersuchungen von G. Tischler(Untersuchungen über den anatomischen Bau der Staub, und Fruchtblätter bei L. Salicar i a in Beziehungauf das IUegitimitätsproblem. Flora, 1918) haben indessen gezeigt, dass die mittellangen und kurzen aublätter als Hemmungsbildungen verschiedenen Grades aufzufassen sind, und dass dementsprechend auch dieungleiche Grösse der Staubbeutel, die verschiedene Grösse und Färbung des Pollens, sowie die vers ie enstarke Entwicklung der Narbenpapillen Folgen von Ernährungsunterschieden sind und eine morphologischeAnpassung der Pollenkörner an bestimmte Narben bezw. Griffel nicht besteht. Diese Hemmungen lassen sichmit Erscheinungen bei den kleistogamen Blüten vergleichen. Dort findet sich aber ausgesprochene Selbst,fertilitat, hier dagegen fast völlige Unfruchtbarkeit bei Selbstbestäubung, die sich nicht aus den morp o.logischen Befunden erklären lässt, sondern im Zusammenhang mit chemischen Unterschieden stehen muss.Vgl. ferner Staut, A. B. The efficiency of seif pollination, American Journal of Botany, 1923, Volker,Kreuzbefruchtung. Natur VI, 1915. Die legitime Bestäubung wird dadurch erreicht, dass bei heterostylen

Blüten die Insekten, die nacheinander verschiedenartige Stöcke beflogen haben, an 3 verschiedenen Stehen ihresKörpers und Rüssels mit Blütenstaub bepudert sind, den sie an den entsprechend stehenden Narben abstreiten,wenn sie den am Keldigrund abgeschiedenen Honig aufsuchen. _ .

Besondere Einrichtungen zur Verbreitung der Samen sind meist nicht stark ausgeprägt,bei manchen Arten der Samen mit einem Flügel ausgerüstet, der, wenn er aus einem schwammigen Gewe e

esteht, als Schwimmvorrichtung, in anderen Fällen als Flugorgan dient. Bei vielen Familienange örig® er eine eigenartige Vorrichtung zur Befestigung der Samen im Keimbett zu beobachten. ur s arQuellung linsenartiger Verdickungen in den Epidermis.Aussenwänden entstehen haarähnliche Vorsprunge oc erstülpt sidi bei Befeuchtung der Epidermiszellen ein ihrer Aussenwand inwendig ansitzen er,

x ) Die Unterschiede werden bereits von H. Mohl (Ueber den Bau und die Form der Pollern, 1834) hervorgehoben.

Fig. 2159. Lythrum SalicariaL. a Langgriffelige, b kurzgriffelige, c mittel-griffelige Blüte (die vorderen Blütenteile entfernt), d Mittelgriffelige Blüteschräg von vorn, e Blattachsel mit 2 Gruppen von Intravaginalpapillen, amRande mit Stipelrudimenten. /Pollen (Fig. 2159a bis d nach H. Müllere nach Glück, / nach Fehlmann). i