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5,2 (1926) Dicotyledones : (III. Teil)
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Orten (z. B. in München) massenhaft im Herbste auf den Markt. In Schwaben»Neuburg, Oberbayern undGross.Berlin (seit 1920) ist der Strauch gesetzlich geschützt. Bildungsabweichungen scheinen sich mit Aus«nähme der bereits oben erwähnten anormalen Blüten nur noch auf parthenokarpe Früchte zu erstrecken.Die grössten Schädlinge, die durch Stiche die Sprosstriebe zum Wachstumstillstand und zu Missbildungenj j 1 ^ ^'^ u ) bringen, sind Eriöphyes Hippophaenus Nal. und Phytöptus Nalepäi Trouess. Psy 1 laPPophaes Foersten, eine stellenweise häufige Homoptere verursacht beim Springen ein knisterndesausch. y on pflanzlichen Parasiten siedeln sich auf den Zweigen z.B. ans Cetöspora Hippöphaes| Uem ', Diapörthe Hippöphaes B.R.S., Diplödia Hippophaearum Bres., Massäria Hippo«Plaes (Sollm.) Jacz., Melanönima Hippöphaes Fabre, Plowrightia Hippöphaes (Pers.) Sacc.,den Laubblättern Phyllactinia corylea (Pers.) usw.

91. Farn. Lythräceae. Weiderichgewächse.

Einjährige oder ausdauernde Kräuter, seltener Halbsträucher oder Bäume, mit gegen»,seltener quirlständigen oder spiraligen, stets ungeteilten, ganzrandigen Laubblättern undäusserst kleinen, meist pfriemlichen und in grösserer Zahl in blattwinkelständigen Querreihenangeordneten Nebenblättern. Blüten einzeln oder in Trauben, in blattwinkelständigen Dichasienoder in Rispen, zwitterig, radiär oder seltener zygomorph, (3=) 4= (5=) 6= (oder bis 15=) 16=zählig.Kelch ein schalenförmiger oder röhriger Achsenbecher mit meist krautigen Kelchblättern,in ^ er Knospenlage klappig, oft zwischen den Kelchblättern (zuweilen überragende) Zwischen»zähne (Nebenblattbildungen) tragend. Kronblätter mit den Kelchblättern abwechselnd, ± rot odervi °lctt, in der Knospenlage zerknittert, meist hinfällig, selten ganz fehlend. Staubblätter meisti doppelt so viele als Kelchblätter, doch auch weniger oder bis viele (1 bis über 100), mitrückenständig angehefteten, sich nach innen öffnenden Staubbeuteln. Fruchtblätter meist 2( bis 6), frei am Grunde des Achsenbechers stehend, oft von einem Diskus umgeben.Griffel einfach, mit kleiner, + kopfiger (nur bei einigen Cuphea=Arten 2=lappiger) Narbe. Samen»anlagen meist viele, aufsteigend, umgewendet, mit 2 Integumenten. Frucht eine septicide,septifrage oder loculicide, seltener eine mit einem Deckel sich öffnende oder unregelmässigzerreissende, durch unvollständige Scheidewände gefächerte Kapsel. Samen mit meist dünner,rauner Schale und geradem Keimling, ohne Nährgewebe.

Die Familie ist mit rund 450 Arten vorwiegend in den wärmeren Gebieten der ganzen Erde ver»^reitet und bewohnt dabei besonders die westliche Halbkugel. Die meisten der 23 Gattungen treten nur inund QU ^' Sehr artenreich sind Brasilien und Mexiko, während Afrika, das ostindische Monsungebiet

. " strd ' ien nur wenige Arten aufweisen. Im weiteren Mittelmeergebiet finden sich nur 11, im europäisch»'ns en Waldgebiete nur 4 Arten. Letztere sind weit verbreitete, auch in Mitteleuropa auftretende Kräuter,p n Cnen t " e 3 heimischen Lythrum»Arten weit nach dem Osten reichen, während die 4. Art (Peplisk° r U r»! ° n an ^ Cr ^°'ß a *' lre Ostgrenze f in det. Beide Gattungen sind für die nördliche gemässigte Zonennzei nend. In der Arktis fehlt die Familie ganz. Die Arten besitzen (mit Ausnahme von 6) ihre Ver»über U ">^o^ e entwec ^ er au ^ der östlichen oder auf der westlichen Halbkugel. Am artenreichsten ist die

^ r 'en umfassende, fast rein amerikanische Gattung Cuph6a Adans. Zahlenmassig viel ärmer sindArten 311 ^.°'^ en ^ en Gattungen Diplusödon Pohl (mit 53 Arten in Brasilien), Nesaea Comm. (mit 44Rotal" 1 ! r a ' ^ ustra ' ien > au f Madagaskar, in Ostindien, Texas, Mexiko und aul den makaronesischen Inseln),Süd. u a ( , n nörc " ic ' lererl A- slen i Afrika, auf Madagaskar, in Australien und Amerika), L ager s tr cemia L. (inin allen _^ S ' as ' en unc ^ Australien), Lythrum L. (mit 24 Arten) [pag. 752]), Amraännia L. (mit 20 ArtenMauritius fx^ rt ' ,ei ' en ^ USW " Monotypische Gattungen leben in Transvaal (Galpinia N. E.Brown), aufHumb B e 1 r a 1 a x ' s Hook, f.), in Nordamerika (Decödon ]. F. Gmel.), Mexiko und Südamerika (Adenäria

onpL et Kth.), Kolumbien und Venezuela (Grislea Loefl.) usw.völlig kahle'n ,. e ' laarun ^ sver ' la ' tnisse innerhalb der Familie sind einem starken Wechsel unterworfen. Nebenau sgepragt ist !^ rrnen kommen alle möglichen Abstufungen bis zur dichten Befilzung vor. Besonders deutlichin einer Unter ^ ^ e ^ aarun 8 an den Achsenbechern der Blüten. Die Haare sind meist einfach, doch tretenStengeln, Laubbr' Un ^ V ° n "* a S ers ' r °eniia baumartig verzweigte Gebilde auf. Auch Drüsenhaare anhanden. Als Merk^- 1 '^ < ^ >sen ' 5ec ^ er n sind bei vielen Arten neben gewöhnlichen Haaren reichlich vor»einer engen Röhr"^ ''es Blütenbaues ist hervorzuheben, dass der bald schalenförmige, bald zu

verwachsene Achsenbecher seine meist krautigen Kelchzipfel stets in klappiger Knospenlage

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