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5,2 (1926) Dicotyledones : (III. Teil)
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Europa bis 2000 m); Westasien (bis 5000 m steigend), vom Kaukasus, Nordpersien und demUral, durch das südlichere Sibirien bis zum Altai und bis Ostasien.

Die Art ist wenig veränderlich s var. minor Serv. Laubblätter sehr schmal, 2 bis 3 mm breit, lang,mit starkem Silberglanz. Früchte ellipsoidisch. var. mdjor Serv. Laubblätter breiter, 5 bis 5,5 mm breit,weniger silberglänzend. Beide Formen treten mitunter nebeneinander auf, sind also keine ausgeprägten.Standortsformen". f. u m b r ö s a Lüscher. Strauch fast unbewehrt. Laubblälter freudig grün. So an schattigenund nährstoffreicheren Orten. Die Sträucher der Meeresküste sollen sich durch festere, mehr grüne undbreitere Laubblätter von denen der Alpen unterscheiden.

Hippophae rhamnoides ist als ein eurasiatisches Element zu bezeichnen, das das Schwergewicht seinerVerbreitung und gleichzeitig auch das Optimum seiner ökologischen Anpassungsfähigkeit in Asien besitzt, wo

Fig. 2150. Hippophae rhamnoides L. Verbreitungskarte unter Zugrundelage der Darstellung von Servettaz.

die Art vorzugsweise die grossen Gebirgssysteme und deren Vorländer, sowie in zurücktretendem Gradedie Küsten der Binnenmeere bewohnt. Das europäische Gebiet stellt in Hinsicht auf diese gewaltige asiatischeVerbeitung nur einen kleinen Anhang dar, der sich ebenfalls wieder auf Gebirge und deren Vorländer, aberin höherem Masse auch auf die Küstengebiete erstreckt. Vom historischen Gesichtspunkt ausgehend, glaubtFr. Th. Köppen (Geographische Verbreitung der Holzgewächse des europäischen Russlands und des Kaukasus,1888/89) aus dem ganzen Areal des xeromorphen Phanerophyten dessen primäres Auftreten an Meeresküstenannehmen zu müssen, indem er auf die interessante Tatsache hinweist, dass der Sanddorn in fast lückenlosemBande von Westeuropa (England, Frankreich, Spanien) längs der Küsten der Nord» und Ostsee Russland aufzwei Wegen erreicht, nämlich einerseits über Norwegen, Schweden, die Alands=Inseln und das westliche Finnland,sowie über die Südküste der Ostsee bis Kurland (?), andererseits längs der Nordküste des Mittelmeeres überItalien, die Türkei, Kiemasien und den Kaukasus (vgl. Fig. 2150). Von dort aus erstreckt sich die Verbreitunglängs der Südküste des ehemaligen aralo.kaspischen Meeres zum Hindukusch, von wo aus eine Linie längs derehemaligen Ostküste des damaligen Meeres nach den Gebirgen von Turkestan und Südsibirien, die andereüber den Himalaya zum Küenlün und weiter ostwärts, zum Südrande des einstigen zentralasiatischen Binnen»meeres (Han»hai) bis zum Nan»schan und zu den Umgebungen des Kuku«nor streicht. Längs dieser Meeres»küsten soll nach Köppen in erster Linie zur Tertiärzeit die Verbreitung des Sanddorns ermöglicht wordensein. Erst in zweiter Reihe sollen die Gebirge (Alpen, Kaukasus, Himalaya) für die Verbreitung in Fragekommen. Daraus würde sich u. a. die auffallende, gewaltige Lücke im europäischen Russland (einzig im süd«westlichen Finnland [auch in Estland, Livland und auf Oesel fehlend], zweifelhaft in Kurland) erklären.N. Swellengrebel (Beihefte zum Botanischen Zentralblatt. I. Band XVIII, 1905) hingegen spricht denSanddorn als eine tertiäre Steppenpflanze an, da namentlich seine asiatischen Siedelungsplätze in erster Linieim Bereiche der Grassteppen liegen, welche die Salz» und Wüstensteppen umgürten. In der wärmeren