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unterseits durch diditstehende Sdiildbaare (Fig. 2150 f und 1) mit silbergrauem bis kupferrotemGlänze. Männlidie Blüten sitzend (Fig. 2157h, i, k), in kugeligen Blütenständen am Grunde derTriebe desselben Jahres, vor den Laubblättern erscheinend. Kelchblätter 2, eiförmig, etwa3 mm lang, grünlich, aussen mit Sternhaaren besetzt. Staubblätter 4, an den Ecken desmittelständigen, 4=eckigen Diskus. Weibliche Blüten in ährenförmigen Trauben, röhrig, ander Spitze 2=lappig (Taf. 187, Fig. 1 f). Griffel kurz; Narbe seitlich verlängert (Fig. 2155 o, p).Frucht eine orangerote, eiförmige, 7 bis 8 mm lange Scheinbeere ; Innenfrudit nussartig, meist1 »sämig (Fig. 2155 s). Samen mit grossen Keimblättern und wenig Nährgewebe. — IV.
Ziemlich zerstreut, aber dann häufig in grossen Herden auf feuchtem bis trockenemKies und Sand der Meeresküsten und an Ufern der Gebirgsflüsse und Seen, seltener auchabseits der Alluvionen auf Felsbändern, rutschenden Hängen, {
Felsschutt, in Kies= und Sandgruben, auf Weiden usw.
Vielfach auch gepflanzt in Eisenbahneinschnitten, an Strassen« : / l
böschungen und stellenweise ganz verwildert. Von der ^
Ebene bis in die obere montane Stufe: in den Bayerischen ""STVff^
Alpen bis 975 m, in Nordtirol bis 1300 m, in den TirolerZentralalpen bis 1650 m, im Schanfigg (Graubünden) bis
1370 m, im Bergeil (aufwärts bis Cavrile=Casaccia) bis 1560 m, f
im Puschlav bis 1720 m, im Tessin bis 1400 m, im Wallis bis "
1900 m, in Skandinavien bis 600 m (Saiten). Kalkhold. il&si
In Deutschland fast nur in den Alpen verbreitet, im --csilLo*,
Alpenvorland am Bodenseeufer, z. B. bei Unterhochsteg, Ueberlingen,
Ludwigshafen, Kirchberg, Friedrichshafen=Fischbach, auf der oberen - * \f
Schwäbisch»bayerischen Hochebene in den meisten Flussauen '
längs der Alpenflüsse (Salzach, Inn [bis Passau], Isar [bis zu den
Donaualluvionen unterhalb Deggendorf], Amper bei Olching, Lech r([ ^ J
und Wertach [bis Augsburg], Iiier [bis zur Donau]), an der Donau W1
bis Kelheim, an der Schüssen unterhalb Aulendorf, ausserdem bis= [gL \
weilen audi etwas abseits der Flüsse i bei Lochhausen, bei Weilheim,
Oggershausen (Riedlingen); im Rheingebiet ziemlich verbreitet bisKnieling bei Karlsruhe, Speyer und Worms (aber durch Flusskorrek«tionen stark zurückgehend), in der Pfalz rheinabwärts bis Pforz;längs der Nordseeküste auf den Inseln Borkum, Norderney, Juist,
Baltrum und Langeroog; bei Harburg; an der Ostseeküste von '
Flensburg bis Ostpreussen (aber nur stellenweise einheimisch). Im ,// \S
Norddeutschen Binnenland nicht selten gepflanzt und sich stellen» ' J
weise völlig einbürgernd (z. B. bei Rüdersdorf unweit Berlin auf
Wellenkalk). Verwildert ferner z. B. am Elbeufer bei Niederwartha V II / !J fk.
unterhalb Dresden, Neumühlen, Blankenese, an der Oder bei Neu.
zelle (Niederlausitz). - In Oesterreich in den Alpenländern meist Fig . 2149 . Hippophae rhamnoides L.häufig (aber in Krain fehlend) und längs der Flüsse bis in das Männlicher Spross im Herbstaspekt.
Vorland herabsteigend, an der Donau unterhalb Passau, bei Linz und
Steyeregg, weiter abwärts häufiger bis Wien, dann seltener werdend; in Steiermark an der Drau von Marburgabwärts; ausserhalb der Alpen ausserdem bisweilen gepflanzt. — In der Schweiz ziemlich verbreitet, abernicht immer beständig; in den Kantonen Zug, Luzern und Unterwaiden ganz fehlend. Hie und da auch ausAnpflanzungen verwildert.
Allgemeine Verbreitung (Fig. 2150): Europa, nördlich bis England (von Yorkbis Kent und Sussex; in Irland und Schottland eingebürgert), Jütland, bis zu den DänischenInseln, Bohus (fossil), im zentralen Schweden und Norwegen nur vom Trondjem=Fjord bisStegen (67° 56' nördl. Breite), am Bottnischen Meerbusen bis Haparanda (65° 50' nördl. Breite),Kemi und Tornea; südlich bis Portugal, Spanien, Mittelitalien, Ungarn und Rumänien (in