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liegt grossen Schwankungen. Elaeagnus besitzt meist neben zwitterigen Blüten (Fig. 2146c) auch reinmännliche, die beiden anderen Gattungen dagegen sind diklin und zwar meist diözisch. Blütenbiologisch stehtHippophae auf tiefster Stufe und ist vorwiegend anemophil. Shepherdia besitzt bereits einen unschein»baren Diskus und ist, wie das zahlreiche Auftreten lang, und kurzgriffeliger Blüten beweist, auf Insektenbestäubungangewiesen. Elaeagnus endlich stellt den Höhepunkt der Familie dar und zeigt schöne, ziemlich grosse,auffallend gelb- oder weissgefärbte Blüten mit reichlicher und wohlriechender Nektarabscheidung. Die eigentlicheFrucht ist sehr einfach gebaut und weist in der ganzen Familie übereinstimmend ein stets dünnhäutiges Exokarpund eine hartholzige bis fast steinharte Samenschale auf. Der Achsenbecher nimmt jedoch nach dem Verblühenhei den zwei Tribus einen verschiedenen Entwicklungsgang. Bei den Elaeagneae fällt meist der obere Teil
Fig. 2146. Elaeagnus angustifolia L. a Normal entwickelter Blütenzweig, b Etwas verkrüppelter Blütenzweig.c Blute, d Achsenbecher aufgeschnitten, e Junger Fruchtknoten. / und g Schuppenhaare, h und i Zweige im Winter-zustand.
während die inneren Zellschichten der den Fruchtknoten umschliessenden unteren Teile (selten das ganzewebe) steinhart oder faserig-lederartig werden und nur die äusseren Schichten sich meist zu einem weich»ischigen oder seltener mehligen Gewebe umbilden. Bei den Hippophaeae hingegen fallen die Kelch«ter meist ab, der Achsenbecher schwillt stark an und wird vollständig zu einem ± weichfleischigenWe °e.— Von der im Gebiet heimischen Hippophae unterscheidet sich die Gattung Shepherdia 1 ) durchSegenständig stehende Zweige und Laubblätter, sowie Blüten mit 4 Kelchblättern und 8 lang gestielten^'utt ern ' zwis( hen denen ebensoviele Nektardrüsen eingeschaltet sind. In Kultur finden sich S. argenteasi l^'' Elaeagnus argentea Nutt., = Hippophae argentea Pursh). 1 bis 4 (6) m hoher, sparrig verästelter,
1 ers 'tiülferiger Strauch mit meist verdornenden Zweigen. Laubblätter ± schmal.länglich, bis 5 cm lang unds breit, oberseits schwach silberschülferig, unterseits dicht silbern glänzend (braune Schülfern fehlend odera me k ^ k' S mrn l an S em Blattstiel. Frucht eiförmig, orangerot, sauer, essbar.—III, IV (V). In Nord«
a von Manitoba und Minnesota bis Saskaschewan, Kansas und Nevada an Flussufern heimisch. —
2 H ® enann t nach John Shepherd, einem Inspektor des botanischen Gartens zu Liverpool aus der
a ''e des 19, Jahrhunderts.