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5,2 (1926) Dicotyledones : (III. Teil)
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findet sidi der Strauch in reinen oder gemischten Buchen, und anderen \ic'r[«i'cil(lccn^vcirw^8 teuditeren

(Begleiter vgl. z. B. bei Stell.,!» IM». Bd. III, p.g- 335). wo sie Bad, ^ ^

Mulden begleitet, seltener in Erlen, und Weidenbeständen, wo J>' e stellenweise zu eigenen Gebüschen

pllegt. In, Iura schli.s.t sieach A. Grabe, in feuchten Schind (I ? c,erbe.rleb undzusammen. Gegen die durch die Forstwirtschaft bedingten perco es Nahe grösserer Orte

selbst Kahlschlag) ist sie nicht allzu empfindlich, sodass ihr unzweifelha er Ausgraben ihrer Stödce durdi

(z. B. in der weiteren Umgebung von Dresden) in erster Linie auf das massenhafte Ausüben. (p[alz ,

gewissenlose Handelsgärtner zurückzuführen ist. Der Strauch ist daher neue ^ geschützt worden. In der

Schwaben, Dresden, seit 1920 in ganz Preussen, seit 1923 in Anhalt usw.) ^'^ d er Baumgrenze wiederFichtenwaldstufe ist der Seidelbast schon bedeutend seltener, s eint a er in ^ Vorderrheintal, 1916)

an Menge zuzunehmen. K. Hager (Verbreitung der wildwachsenden Holz en Wdldzeigcr biete

nennt den Strauch geradezu eine subalpine Pflanze, die für diese u ^ über denselben im

und zwar sowohl in der jetzigen Kampfzone der heutigen \V al un aum^r ' Waldgrenze. Der

Garte, der Alpenrose (ntit D.phn,ri.t., »gl. *,71« undnchtet oft

Seidelbast findet sich dort in Geröllhalden, unter Felsen, a - wtpoenen Felsnischen und Winkeln,

noch reichlich (Fig. 2128). Allerdings steigt er vereinzelt auch an ges utz e "'* U AsdlnIttsten , perat ur zu ersetzen

wo zweifellos die ausstrahlende Wärme den Ausfall an der a gemein Sellen mischt er sich alpinen

vermag, noch über die theoretische Baumgrenze, so im Wallis bis 2580 m Sehen , mUdrt er ^

Rasengesellschaften bei und hält sich dort auch meist nur im Schutze von hervor^etenden ^ ^

Blödcen. Die bifacial gebauten, völlig kahlen Laubblätter gehören em öestredeter Epidermiszellen,

unter einer zarten Cuticula eine Reihe nicht oder nur wenig vers eimter, oriz<-> , jj as assimilierende

deren Radialwände eine feine Tüpfelung aufweisen. Die Spaltöffnungen sin e w Blattmitte eine Schidit

Gewebe zeigt in der Regel nur eine Schicht von Palisadenzellen, unter we ei i ^ Dje untere Blatt-

kürzerer, weniger dicht anschliessender Zellen liegt, die namentlich er ntere Epidermis nach aussen

hälfte ist mit lodeerem, dünnwandigem Schwammparenchym erfüllt, das ur ie u keine Leitbündel«

abgeschlossen wird. Die Leitbündel sind von schwachen Bastfasern beg eitet, esi ze ^ j£ nut jj Hein eckescheide. Die Blütenbiologie ist von A. Schulz, Kerner, Kirchner, u wi f as jbetäubenden

u. a. verfolgt worden. Die homogamen, pfirsich» bis rosenroten Bluten entwi e n ' ( un t, e d e utender

Duft, durch den die im Vorfrühling noch wenig zahlreichen Bienen, legen un Gereiztheit und

Menge angelockt werden. Bei empfindlichen Personen ruft der Duft el t ® ,004/ Der Nektar wird

bisweilen sogar Nasenbluten hervor (K u m m e r, G. Aus der Schaffhauser Volksbotanik, 192^ Der ^von der bisweilen als Scheibe ausgebildeten Unterlage des kahlen 1 ru t no ens verschiedenen

Weise eine Bestäubung zustande kommt, ist nicht mit Sicherheit nachgewiesen 01 er .j in 2 Kreisen

Wegen. Nach H. Müller streift das besuchende Insekt zunächst mit em üsse u no t enS kann

angeordneten Staubbeutel* ohne diesen mit Pollen zu bepudern. Eine Bestaubung es Heinecke

dabei nur vollführt werden, wenn das Insekt von einer anderen Blüte Pollen mitge ra a hflnöen. Hat

bleibt der Pollen überhaupt nicht am Rüssel, sondern vielmehr an den behaarten 1 un ei jhm

nun nach H.Müller das Insekt den Nektar erreicht, so befeuchtet es dabei auch en usse , Selbst»

beim Zurückziehen Pollen hängen bleibt. Unterbleibt der Insektenbesuch ganz, so annsp einzige

bestäubung durch Pollenfall eintreten. Nach A.Schulz ist dies bei trübem, regneris em e die NarbeBestäubungsart'). Kern er hingegen hebt hervor, dass die Blüten oft wagrecht stehen, ein a aualso nicht stattfinden kann. Wichtiger ist die Frage, ob Daphne Mezereum selbsfertil ist o er ni e j ncn ; nhat sie durch Versuche im bejahenden Sinne beantwortet. Ludwig hingegen beobachtete ja re anseinen Garten verpflanzten Straudi, der trotz lebhaften Insektenbesuchs und selbst künstlicher o en " dieser

auf die wohlentwickelten Narben niemals zu einer Fruchtbildung schritt. Lu d w i g fügt hinzu: ißenem

Fall von Adynamandrie ganz besondere Beobachtung, da A. Schulz bei Halle a. S. den Kel er a s mPollen fruchtbar fand die Selbstbestäubung war dort stets von vollständigem Erfolg gekrönt. ie^ anze yonscheint hiernach gleich der Dichogamie und anderen biologischen Anpassungen bei ein un erse en. man{ j rieOrt zu Ort anders zur Ausbildung gekommen zu sein. Von vorneherein könnte man vermuten, ass xeno«

an Orten reichlichen Insektenbesuches nach der Schneeschmelze und grosser Häufigkeit der Dap ine an usw mjt

karpen (= verschiedenen) Ursprungs zur Ausbildung gelangt wäre, während sie an inse tenarmen re ö e lrechtVernichtung der Art gleichbedeutend sein würde." Schulz beobachtete ferner e, ie AiiArievillezwitterigen Blüten auch rein weibliche trugen, ferner als Seltenheit rein weiblidie träu

') A. Schulz beobachtete ferner, dass sich bei Regenwetter die Blüten in der Regel mit^erfüllen. Da dieses ziemlidi langsam zu verdunsten pflegt und durch den in ihm si ösenzuckerhaltig wird, so keimen die Pollenkörner vielfach vorzeitig aus.