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5,2 (1926) Dicotyledones : (III. Teil)
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oder Zuwarow, auch Cancer cactus (Krebskaktus) geheissen, an den gleichfalls aufrechten, kandelaberartigverzweigten bis über 10 m hohen Kammkaktus, Hecho oder Cardön (Pachyc^reus p6cten«aboriginum[Engelm.] Britton et Rose), an Pachyc6reus colümna«Trajäni (Karwinsky) Britton et Rose, an P.

calvus (Engelm.) Britton et Rose, an diePitahayas" aus den Gattungen Lemaireo«cereus (z. B. L. Thurb^ri [Engelm.] Brittonet Rose, L. T r e 1 e ä s i i [Vaupel] Britton et Rose)und Lophoc^reus (Garambullo"), währendMachaeroc6reus Erüca (Brandegee)Brittonet Rose das andere Extrem in der Form vonmächtigen, am Boden hinkriechenden Raupendarstellt. Aber auch in Westindien, in Zentral,und Südamerika gibt es eine grössere Anzahlvon diesen höchst interessanten Typen; esseien genannt Cereus hexagönus (L.) Mill. inSurinam, C. Jamacäru DC. in Brasilien, C.xanthocärpus Schum. in Paraguay, C. Peruvi«änus (L.) Mill. (Heimat unsicher, jedenfalls abernicht Peru) und C. repändus (L.) Mill. imnördl. Südamerika, Cephaloc6reus Royönii (L.)Britton et Rose in Westindien und Zentral«amerika, Stetsönia Coryne (Salm.Dyck) imnordwestl. Argentinien, Lemaireoc6reus Ära«gönii (Weber) in Costa Rica, Dendroc^reus

.,..1 .u i , /I- \ d d nudiflörus (Engelmann) auf Cuba, Trichoc^reusFig. 2116. Opuntia vulgaris Mill. mit Notholaena Marantae (L.) R. Br. °

bei Bozen (Südtirol). Phot. V. Patzelt. Terscheckii (Parmenlier) im nördlichen Argen.

tinien, Jasminocereus Galapag^nsis (Weber)auf den Galapagos-Inseln, Harrisia eriöphora (Pfeiffer) Britton, Zehntnerella squamulösa Britton et Rose inBrasilien usw. Eine in Europa beliebte, auch als Ampelpflanze gern gehaltene, willig wachsende Art ist deraus Mexiko stammende Schlangen«oder Peitschenkaktus (Aporo.cactus [Cereus] flagelliför»mis') [L.] Lemaire) mit schlanken,aufrechten, später hängenden, fin«gerdicken, 10«bisl2«rippigen, höcke«rigen, stachelbüscheligen (Je 8 bis12 rotbraune Stacheln auf einerAreole) Aesten und mit 7 bis 8 cmbreiten, hochroten Blüten und klei.nen, 10 bis 12 mm langen, bor«stigen, nach Pflaumen schmecken«den Beeren (Fig. 2117 und 2119).

In der Heimat ist die Art unter demNamen rat = tail (Rattenschwanz)bekannt; sie wächst zuweilenepiphytisch auf Taxoditm.ArtenDie getrockneten Blüten werdenin Mexiko als Hausmittel (florde cuerno) tcriützl. Die A )tbildet mit Helioc^reus (Cereus)speeiösus (Cavan.) Britton et Rose, Fig. 2117. Blühende Sprosse von Aporocactus (Cereus) flagelliformis (L) Lemaire.mitAporocactusMartiärius(Zucc.), Phot ' Dr " W " Ku PP er ' München '

Epiphyllum» und Echinopsis=Arten prächtig karmin« bis feuerrote, zuweilen auch weissblühende Bastarde,die als Cereus Mallisönii Pfeiffer, C. auröra hört., C. Moennighöffii Fischer, var. Fünkii Walpers usw.)bekannt sind. Die Blüten bleiben 3 bis 4 Tage offen. Helioc£reus (= C6reus) speeiösus

') Lat. flagdlum = Peitsche; nach der Gestalt der Aeste.