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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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5. Stengel mindestens bei den Gebirgsformen ästig. Nebenblätter mit 2 bis 4 (selten 5) PaarFiedern und meist deutlich verbreitertem, oft gekerbtem Endabschnitt. Taf. 186, Fig. 6 und 7. V. t r i c o 1 o r nr. 1927.

5*. Stengel meist einfach, am Grund niederliegend. Nebenblätter mit i linealem, stets ganzrandigemEndabschnitt. Ausdauernde Gebirgspflanzen 6.

6. Nebenblätter mit 2 oder 3 Paar ziemlich kurzer Fiedern (Fig. 2055 c, d). Stengel meist 3»kantig.Krone meist gelb. Pflanze der Nordalpen und Mittelgebirge V. lutea nr. 1928.

6*. Nebenblätter mit 4 bis 7 Paar verlängerter Fiedern. Krone stets violett. Nur in den Südalpen. V. Dubyana nr. 1929.

7. Stengel fehlend, Laubblätter und Blüten daher grundständig. Nebenblätter an den Blattstielangewachsen (Fig. 2026b). Nur in den Ostalpen V. alpina nr. 1933.

7*. Stengel vorhanden, wenn auch oft sehr kurz. Nebenblätter frei (vgl. auch die als Zierstaudekultivierte V. Altaica pag. 593) 8.

8. Nebenblätter deutlich gezähnt bis fiederspaltig. Blattspreite meist beträchtlich länger als breit.Krone ± 3 cm gross, meist dunkelviolett, selten blassgelb oder weiss. Rasenpflanze der West» und Zentral»alpen. Taf. 186, Fig. 5 V. calcarata nr. 1930.

8*. Nebenblätter ganzrandig oder nur einzelne mit wenigen Zähnen. Blattspreiten fast kreisrund . 9.

9. Blattspreite gekerbt (Fig. 2059 h, i). Krone lebhaft gelb. Rasenpflanze der Dinarischen Gebirge V. Zoisii nr. 1931.

9*. Blattspreite ganzrandig (Fig. 2061 b). Krone hellviolett, nur ± 2 cm gross. Kalkgeröllpflanze derWestalpen V. Cenisia nr. 1932.

10. Laubblätter tief fiederspaltig. Nebenblätter ganzrandig (wenn kammförmig zerschlitzt, vgl.V. pedata pag. 594). Niedrige Kalkalpenpflanze V. pinnata nr. 1943.

10*. Laubblätter ungeteilt, eiförmigolanzettlich bis breit herz.eiförmig 11.

11. Laubblätter und Blütenstiele alle grundständig. Kelchblätter stumpf 12.

11*. Laubblätter und Blütenstiele mindestens z.T. (bei V. mirabilis nur die Sommerblüten) an kurzen

oder verlängerten Stengeln (wenn Halbstrauch, vgl. V. arborescens pag. 594). Kelchblätter spitz. Blütenmit Ausnahme von V. mirabilis geruchlos. Fruchtstiele aufrecht * . 21.

12. Grundachse kurzgliederig oder i langgliederige Ausläufer treibend. Rosetten meist reichblätterig.Fruchtstiele schlaff, nickend. Narbe stets deutlich schnabelförmig. Bewohner vorwiegend trockener oder mässigfeuchter Standorte 13.

12*. Grundachse langgliederig, weit kriechend. Laubblätter zu wenigen, meist kahl. Fruchtstieleaufrecht. Kapsel ganz kahl. Narbe gestutzt, nur bei V. uliginosa kurz schnabelförmig. Kalkmeidende Moor«pflanzen 19.

13. Grundachse ganz ohne Ausläufer (bei V. hirta und V. collina zuweilen mit kurzen, i ober,irdischen Aesten, wenn mit kurzen Ausläufern, vgl. die Bastarde, wenn die Grundachse dick fleischig und dieauffallend grossen, tief herzförmigen Blattspreiten i kapuzenförmig eingerollt, V. obliqua [pag. 594].Rosetten reichblätterig 14.

13*. Grundachse mit deutlichen, ober» oder doch unterirdischen Ausläufern. Laubblätter mit starkgewölbten, gekerbten Rändern (wenn nieren» bis keilförmig und buchtig gezähnt, vgl. V. hederaceapag. 594). Blüten duftend. Kapsel ± deutlich kurzhaarig. Wärmeliebende Arten 17.

14. Fast kahle, gelbgrüne Alpenpflanze. Blattspreiten ± so breit wie lang, offen herzförmig. Neben»blätter lang gefranst. Kelchblätter breit abgerundet. Krone hellviolett, stark duftend. Kapsel ganz kahl . . V. Pyrenaica nr. 1951.

14*. Meist stärker behaarte, dunkler grüne Pflanzen. Blattspreiten deutlich länger als breit, meistdeutlich behaart, ebenso auch die Nebenblätter und Kapseln 15

15. Nebenblätter ganzrandig oder mit wenigen, bei den Formen des Gebiets meist sehr kurzenFransen, gleich den Kapseln nur schwach behaart bis fast kahl. Blattspreiten am Grund gestutzt oder schwachherzförmig, vorn mit fast geraden Seitenrändern. Blüten geruchlos, meist hellblauviolett (wenn die Blütenduftend oder die Grundachse ± ausläufertreibend, vgl. V. hirta X V. odorata). Gemeinste Art. Taf. 185,Fig. 2 V. hirta nr. 1948.

15*. Laubblätter, Nebenblätter und Kapseln meist stärker behaart, die Nebenblätter auch auf denstärker entwickelten Fransen. Krone duftend. Seltenere Arten 16.

16. Laubblätter deutlich herzförmig, mit mindestens im Sommer stärker konvexen Rändern. Kronehellblauviolett bis weiss, mit auffallend kurzem Sporn. Alle Fransen der Nebenblätter lang (Fig. 2083 c).Kalkholde, wärmeliebende Art V. collina nr. 1949.