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16*. Laubblätter sdimäler, nur undeutlich herzförmig. Krone lebhaft violett. Untere Fransen derNebenblätter höchstens halb so lang als diese breit (Fig. 2084 c). Kalkmeidende Art der Alpen und desPannonischen Tieflandes V. ambigua nr. 1950.
17. Laubblätter mit fast geraden Vorderrändern, ziemlich dicht behaart. Ausläufer verlängert, ober,irdisdi, aufsteigend. Nebenblätter lanzettlich (Fig. 2086 b), mit langen, drüsenlosen Fransen. Krone weiss oderhellviolett V. alba nr. 1952.
17*. Laubblätter breit-herzeiförmig, meist abgerundet, schwach behaart bis fast kahl. Nebenblättermeist mit drüsigen Fransen. Krone dunkler violett .18.
18. Ausläufer oft über 1 dm lang, unter 2 mm dick, oberirdisch, niederliegend. Nebenblätter eiförmig,ganzrandig oder kurz gefranst. Krone purpurviolett. Weit verbreitete Art. Taf. 185, Fig. 5. V. odorata nr. 1954.
18*. Ausläufer kürzer und dicker, oft unterirdisch. Nebenblätter länger lanzettlich, mit längerenFransen (wenn mit kurzen, vgl. V. hirta X V. odorata). Kronblätter meist mehr blauviolett, fast in der ganzenunteren Hälfte weiss. Pontische, in den Zentral» und Südalpen weit nach Westen reichende Kollektivart. V. s epincola nr. 1953.
19. Nebenblätter fast bis zur Hälfte mit dem geflügelten Blattstiel verbunden. Krone ziemlich gross,violett. Griffel kurz geschnäbelt. Oestlidie, im Gebiet sehr seltene Art . . . . V. uliginosa nr. 1940.
19*. Nebenblätter frei. Blattstiel meist ungeflügelt. Krone heller lila. Griffel gestutzt, fast teller«förmig 20.
20. Laubblätter meist zu 4 (2 bis 6), die Spreite meist breiter als lang, auch unterseits kahl undglänzend. Vorblätter in oder wenig über der Mitte des Blütenstiels eingefügt. Blüten meist unter 1 */« cm gross.Sporn nur wenig länger als die Kelchanhängsel. Weit verbreitete Art. Taf. 185, Fig. 1. V. palustris nr. 1941.
20*. Laubblätter meist nur zu 2, die Spreite meist länger als breit, unterseits zerstreut behaart.Vorblätter hoch über der Mitte der Blütenstiele entspringend. Blüten l 1 /* bis 2 cm gross. Sporn 2- bis 3»malso lang wie die Kelchanhängsel. Nordische, im Gebiet seltene Art V. epipsila nr. 1942.
21. Sumpfpflanzen (auf kalkarmem Boden auch in Wäldern, Heiden und Wiesen) ohne grundständigeLaubblattrosette. Blattspreite meist schmal eiförmig, am Grund nicht oder undeutlich herzförmig . . . 22.
21*. Waldpflanzen (V. rupestris auch in Trockenwiesen und Heiden) mit grundständiger Laubblatt,rosette. Blattspreiten breiter, meist deutlicher herzförmig 25.
22. Sporn 5 bis 6 mm lang, ± doppelt so lang als die Kelchanhängsel. Laubblätter sehr verschieden.Weit verbreitete Art. Taf. 186, Fig. 3 V. canina nr. 1936.
22*. Sporn nur 2 bis 3 mm lang, die kurzen Kelchanhängsel kaum überragend. Laubblätter eiförmig»lanzettlich, am Grund gestutzt oder keilförmig. Seltene Sumpfpflanzen (V. persicifolia s. lat.) 23.
23. Sprosse 2 bis 5 dm hoch, kurz behaart, frischgrün. Krone über 2 cm gross, hellblauviolett. V. elatior nr. 1938.
23*. Sprosse niedriger, meist ganz kahl. Krone unter 2 cm gross 24.
24. Sprosse bleich gelbgrün. Mittlere Nebenblätter i halb so lang wie die Blattstiele. Spreiteam Grund i gestutzt. Krone höchstens l 1 /* cm lang, weisslich V. persicifolia nr. 1937.
24*. Sprosse frischgrün. Mittlere Nebenblätter ± so lang wie die Blattstiele. Spreite am Grund± keilförmig verschmälert. Krone meist über l'/s cm lang, hellviolett. Häufiger als die vorigen auch auftrockenem Boden V. pumila nr. 1939.
25. Laubblätter glänzend gelbgrün, breit und stumpf. Nebenblätter gross, ganzrandig (wenn schwachgefra nst, vgl. die Bastarde mit den folgenden Arten). Frühlingsblüten grundständig, blasslila, i l'/scm gross,stark duftend. Sommerblüten stengelständig, meist kleistogam. Taf. 185, Fig. 5 . V. mirabilis nr. 1944.
25*. Laubblätter meist matt, trübgrün. Nebenblätter gefranst oder gezähnt. Alle Blüten stengel.ständig, geruchlos 26.
26. Flaumig behaarte, seltener kahle, meist nur i '/* dm hohe, oft i violett überlaufene Heide, undFelsenpflanze. Blattspreiten nur 1 bis 2 cm lang und fast ebenso breit, oft fast ganzrandig. Blüten höchstensl'/i cm lang, trübviolett oder weiss. Taf. 185, Fig. 4 V. rupestris nr. 1947.
26*. Kahle oder schwach (nie flaumig) behaarte, meist i 1 bis l'/a dm hohe Waldpflanzen. Blatt»spreiten meist über 2 cm lang, stets deutlich gekerbt. Nebenblätter lang zugespitzt, mit schmalen Fransen 27.
27. Blattspreiten ± so breit wie lang. Blüten meist über 2 cm- lang. Kelchblätter mit fast quadratischenAnhängseln. Kronblätter breit, einander ± deckend; der Sporn weisslich, dick, an dem stumpfen Ende aus»gerandet. Griffelschnabel schwach papillös (Fig. 2081 a), fast kahl. Taf. 186, Fig. 2. V. Riviniana nr. 1946.
27*. Blattspreiten meist länger wie breit. Blüten meist unter 2 cm lang. Kelchblätter mit sehr kurzenAnhängseln. Kronblätter schmäler, sich nicht deckend; der Sporn violett, spitz. Griffelschnabel deutlich behaart(Fig. 2081 f) . . . V. sylvestris nr. 1945.