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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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Kanton St. Gallen in Rheintal bei Wartau und Sevelen, im anschliessenden Graubünden zwischen Ragaz, Ellhornbei Fläsdi, ausserdem im mittleren Albulatal nicht selten (im Ilanzer Bedcen nicht nachgewiesen).

Allgemeine Verbreitung: Europäisch=asiatisches Mittelmeergebiet, südlich bisNordportugal, Südwestspanien, Südfrankreich, Italien (Maremmen), Griechenland, Kreta,Kleinasien, Armenien und Nordpersien, nördlich bis Nordfrankreich, Belgien (Kalkgebiet), West»und Mitteldeutschland (Nahetal, Mainzerbecken, Thüringen bis zum Südharz und Aschersleben),Böhmen (Jung=Bunzlau), Mähren, westliche Slowakei, Ungarn, Siebenbürgen, Rumänien, Suchrussland und Transkaukasien; ausserdem zwei versprengte Kolonien auf Oeland und in Gotland.

Fumana vulgaris ist ein mediterran*politisches Element, dessen Verbreitungsgebiet grösser als dasvon F. ericoides ist, weniger weit nach Süden reicht (die afrikanischen Randländer werden nicht mehr erreicht),aber weiter gegen Osten und namentlich Norden vorgestreckt ist. Von den zwei versprengten Kolonien aufOeland und in Gotland (Schweden) nimmt G. Andersson an, dass sie gleich denen von Helianthemum

Fig. 2046. Fumana vulgaris Spach, auf Kalkschutt im Schweizer Jura. Phot. A. Eisenlohr, Aubonne (Schweiz).

Oelandicum [sowie H. canum], Coronilla Emerus usw. während der Ancyluszeit durch die Einwanderung vomSüden her entstanden seien. Das zerrissene Verbreitungsgebiet in Mitteleuropa (vgl. Fig. 2029) erklärt sichnach O. Naegeli (lieber westliche Florenelemente in der Nordostschweiz. Berichte der SchweizerischenBotanischen Gesellschaft, 1905) aus einem früher viel reichlicheren Vorkommen der Pflanze. So liegen gegen,wärtig die Siedelungen in Thüringen 250 km von denen des Mains entfernt und 700 km von Gotland. Zwischendem subjurassischen (früheren) Auftreten bei Trüllikon im Kanton Zürich und den nächsten Siedlungen bei Bielund Neuenburg liegen 105 km. Das Fehlen auf der letztgenannten Strecke teilt Fumana vulgaris mit Poabulbosa, Trifolium rubens und T. alpestre, Lathyrus niger, Veronica spicata usw. (Solothurner Lücke"). Aufdas gelegentlich gemeinschaftliche Auftreten der Pflanze zusammen mit F. ericoides wurde bei der vorigen Artaufmerksam gemacht. Dalla Torre undSarnthein erwähnen ein solches Vorkommen auch am GescheibtenTurm bei Bozen. Issler führt F. vulgaris von der Steintrift der Elsässer Kalkvorhügel zusammen mitBromus erectus, Koeleria gracilis, Andropogon Ischaemum, Teucrium Chamaedrys und T. montanum, Linumtenuifolium, Alsine tenuifolia, Globularia vulgaris, Potentilla verna, Hieracium Pilosella usw. an. Auch imthüringischen Zechstein« und Muschelkalk-Gebiet erscheint sie nach Drude in sehr ähnlicher Gesellschaft