unweit Coburg, in Thüringen auf dem Zedistein des Kyffhäusers weit verbreitet (z. B. bei Nordhausen,Haynrode, bei Wendelstein, Nebra, Hachelbidi), Eisenach; Wettin, Könnern, im Salzke. und Schienzegebiet,früher bei Sandersleben. — In Oesterreich in Böhmen auf den Iserlehnen bei Jung.Bunzlau; in Mährenbei Nikolsburg und bei Mährisch»Kromau; in Oberösterreich auf der Welser Heide; in Niederösterreich beiBraunsberg unweit Hainburg, Pfaffenberg bei Deutsdi>Altenburg, Wien, Mauer, Rodaun, Perchtoldsdorf, Mödling,in der Brühl, auf dem Eichkogel, Baden, Vöslau, bei Maxing, Theresienfeld, Wiener»Neustadt, Hohe Wandgegen Unter=Höflein, bei Klosterneuburg, Spitz an der Donau und bei Melk; in Nordtirol bei Zams und Zirl;in Südtirol im Val Vestino, bei Mori, Rovereto (mehrfach), im Val Sugana, bei Lavis, um Trient, im Val di Non,bei Eppan, mehrfach bei Bozen, Meran, im Vintschgau, bei Klobenstein, Atzwang und Brixen; in Kärntenzwischen Leopoldskirchen und Pontafel, an der oberen Vellach bei Villach, Otwinskogel bei Glandorf, Launsdorf;in Steiermark bei Peggau, Gösting bei Graz, bei Lankowitz unweit Voitsberg, Pettau, Wotsch bei Pöltschach,Neuhaus, Hum bei Tüffer, Steinbrück und Trifail; in Krain bei Vreme in Innerkrain, unter dem Kumberg, bei Sagor,am Mosiak ob Sava, im Geröll der Save bei Laibach, bei Tacen und Zwischenwässern, am Grosskahlenberg,auf der Grmada und am Utose bei Laibach, bei Billichgraz, Franzdorf, Zirknitz, Zoll, am Kook ob Wippach,bei Präwald, auf der Vremesica bei Senosetsch und auf der Göttenitzer Alp im Gottscheer Bezirk. — In derSchweiz im Tessin am S. Salvatore, Monte Caslano und bei Gandria; im Wallis im Rhonetal vom Genferseevon Vouvry bis Visp, bei Visperterminen und Zermatt; im Kanton Waadt im Rhonetal, am Genfersee und imJuravorland, im Neuenburger und Berner Jura von Orbe bis Biel im Kanton Zürich früher be Trüllikon; im
Zerstreut auf sonnigen, trockenen Hügeln und Hängen, seltener an Felsen in derGaride, in lockeren Rasengesellsdiaften, offenen Gebüschen, lichten, trockenen Wäldern, aufFlugsand und Alluvialboden. Von der Ebene bis in die montane Stufe (in Mitteleuropa);in Südtirol bis 1230 m, in Graubünden bis 1050 m, im Tessin bis 700 m, im Wallis bis zirka1400 m. Vorzugsweise auf Kalk und Gips, seltener auf kalkärmeren Gesteinen.
In Deutschland auf der Schwäbisch=bayerischen Hochebene bei Augsburg (ausgestorben?), in derRosenau bei Dingolfing und früher bei Moosburg, in der Oberrheinischen Tiefebene im Kaiserstuhl (am Bitzenbergbei Achkarren und im Steinbruch zwischen Oberbergen und Vogtsburg), am Rufacher Hügel, Sulzmatt, Bollen,berg, Bergheim, Sigolsheim (vielleicht verschwunden), am Bischofsheimer Berg bei Oberehnheim, bei St. Ilgen,Schwetzingen, Sandhausen, Rohrhof bei Mannheim, Friedrichsfeld, Rheinau, Käfertal, Leistadt; für Wachenheim,Dürkheim, Grünstadt und Kallstadt zweifelhaft, am Mittelrhein bei Langenlohnsheim, Mombach, Flörsheim,Gaualgesheim, Mainz, am Main bei Frankfurt, gemein um Darmstadt, Griesheim, im Altmühltal bei Eichstätt, imnördlichen Fränkischen Jura bei Böheimstein unweit Pegnitz, im obersten Maingebiet bei Grub und Ahorn
Fig. 2045. Fumana vulgaris Spach. a Habitus in Blüte, b Habitus im Winter, c Zweig mit unfruchtbaren Blattbüscheln, d Laub-blatt. e Blüte längs durchschnitten. /i, /s, fz Kapseln, g Samen, h Längsschnitt durch den Samen (nach M. Willkomm).