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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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1*. Stengel im oberen Teile von anliegenden, drüsenlosen Gliederhaaren grauflaumig (selten miteinzeln eingestreuten, abstehenden Drüsenhaaren). Blütenstiele etwa so lang wie der Kelch und die nächst»stehenden Laubblätter, anliegend flaumig (Fig. 2044 e) bis kahl F. v ulg a r is nr. 1926.

1925. Fumana ericöides (Cavan.) Pau (= Heliänthemum ericoides Dunal, = H. FumanaDunal, = Fumana vulgaris Spadi p. p., = F. Spädiii Gren. et Godr., = F. montäna Pomel,= Helianthemum Fumana Dun. ß ericoides Fiori, = Fumana vulgaris Spach subsp. ericoidesBr.=Bl.). Felsen = Heideröschen. Fig. 2043 und Fig. 2044a bis c.

10 bis 35 cm hoher Halbstraudi mit niederliegenden oder aufsteigenden, stärkerenAesten und aufrechten Blütenzweigen, seltener die ganze Pflanze aufrecht oder auch nur auf»steigend. Laubblätter schraubig gestellt, ohne Nebenblätter, sehr schmal, dick, nadeiförmig,lineal, seltener schmal lineallanzettlich, mit begranntem oder spitzem Ende, ihre Länge vomGrunde der Zweige gegen die Mitte derselben allmählich zunehmend, dann wieder abnehmend.Borstenhaare an den Laubblatträndern und Kelchen vorhanden oder fehlend. Drüsenhaareauf den jüngeren Zweigen und den Blütenstielen sehr reichlich (Fig. 2044 c), auf den Laubblätternund Kelchen spärlicher, aber immer mit wohlentwickelten Drüsenköpfchen und immer abstehend,sehr klein und kurz (Lupe!), daher die letzteren dem unbewaffneten Auge kahl oder nur wenig rauherscheinend, seltener (nicht im Gebiet), und dann besonders im oberen Teile des Stengels undan den Blütenstielen die Drüsenhaare länger (Behaarung dann kurz zottig und auch mitunbewaffnetem Auge nicht zu übersehen). Blüten in armblütigen, endständigen, trauben«ähnlichen Wickeln oder mehr einzeln, mit zwischengeschalteten, unfruchtbaren Zweigstücken,stets aber die Laubblätter der Blütenstandsregion kürzer oder bedeutend kürzer als die schlankenBlüten» und Fruchtstiele, meist aber länger als die Kelche. Kelchblätter 5, die beidenäusseren abstehend, breit=eiförmig, bedeutend kleiner als die 3 kräftig 4= bis 5=nervigen, länglich»elliptischen inneren. Kronblätter 5, verkehrt=eiförmig, gelb, etwa S mm lang. Staubblätter20 bis 40, die äusseren unfruchtbar, durch Einschnürung perlschnurartig gegliedert, kürzer und

dünner als die fruchtbareninneren. Fruchtknoteneiförmig=kugelig, nur ander Spitze sehr spärlichbehaart, sonst kahl, 3=fächerig. Griffel etwa solang wie die fruchtbarenStaubblätter, am Grund

knieförmig gebogen;Narbe 3=lappig. Frucht(Fig. 2044 b) eine 3=kantig=ei=kugelige, an der Spitzemit sehr spärlichen Haar»resten besetzte, 3=klappigaufspringende Kapsel. Samen 12, gross, 2,5 mm lang, schwarzbraun, glänzend, mit nicht»grubiger Oberfläche. Keimling fast kreisrund eingerollt (Fig. 2043), mit linealen Keimblättern VI bis VIII.

Zerstreut an sonnigen, trockenen Orten: an Felsen, auf Felsschutt, seltener in offenenTrocken wiesen, in der Garide, in lichten Gebüschen und schütteren Wäldern steiler Hänge.Von der Ebene bis in die Bergstufe. Vorzugsweise auf Kalk, selten auch auf kalkreichenUrgesteinen (kristallinen Schiefern, Porphyr usw.).

Fig. 2044. Fumana ericoides (Cavan.) Pau. a Habitus, b Blüte in beginnender Frucht-bildung. c Blütenstiel. Fumana vulgaris Spach. d Blüte, e Blütenstiel.