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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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Fig. 2024. Myricaria Germanica L., auf Kiesbänken am Lech (Bayern). Phot. E. R. Pf enninger, München.

zellen besitzen kräftig verdickte Aussenwände und hie und da kaum eingesenkte Drüsen. Im äusseren Teileder primären Rinde liegen vereinzelte, nicht besonders starkwandige und kristallfreie Steinzellen, die aber instärkeren Achsen zu kleinen, tangential gestredeten Gruppen vereinigt sind. Die übrigen Rindenzellen werdenspäter etwas derbwandig. Korkbildung ist schwach ausgeprägt. Der geschlossene, perizyklische Sklerenchymringbesteht aus eng aneinander anschliessenden, dreieckigen, mit der Spitze nach aussen gerichteten Fasergruppen.Der sekundäre Hartbast bildet schmale Platten. Mehrjährige Achsen zeigen aber keine abwechselnde Schichtungvon Hart« und Weichbast, sondern ansehnliche, durch allmählich von aussen nach innen vorschreitende Sklerosedes sekundären Weichbastes entstehende, in radialer Richtung stark gestredete Sklerenchymmassen. ZerdrückteWeichbastelemente finden sich nesterweise überall in den Sklerenchymmassen eingeschlossen. Infolge desAuftretens von sekundären Markstrahlen zeigen einzelne dieser Hartbaststränge an der Innenseite ± tiefeinspringende Buchten, die von kristallfreiem Markstrahlgewebe erfüllt sind. Das Gewebe der primärenMarkstrahlen skierotisiert nur streckenweise, gewöhnlich nur im nächsten Anschluss an die Faserbündel undführt hier spärlich kleine Einzelkristalle. Frisendahl, A. (Myricaria Germanica [L.] Desv., in Acta FloraeSueciae, 1921) stellte an einem 9,5 cm starken Stock 67 wohlentwickelte Jahresringe fest. Da der innersteKern morsch war, nimmt er für dieses älteste Exemplar ein Gesamtalter von mindestens 70 Jahren an.Der Strauch wurde bereits 1582 als Zierpflanze in Gärten gehalten. Seine Rinde war früher offizineil. Auchwurden aus seinem Holze Geschirre für Milzkranke hergestellt. Nach Reuss kann die Pflanze zur Gewinnungvon schwefelsaurem Natron benutzt werden. Gallenbildungen scheinen an dem Strauch noch nicht beobachtetworden zu sein, jedoch wird er häufiger von Ascomyceten befallen. An Stamm und Stengeln findet sichP h i a 16 a discreta (Karst.), nur an den Zweigen Didymospheeria alb£scens Nies, Lächnum caly«culiförme (Schum.), Mollisia myrieäriae Rehm., Rosellinia myricariae (Fuck.), Strick^riapeziza Wint. und Vdlsa myricariae Rehm. An den Laubblättern wurde Mycosphaer^lla myri.cäriae (Fuck.) festgestellt.

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hellviolettes am stärksten fördernd. Bei Dunkelheit ist ein Austreiben nur möglich, wenn die Samen etwasfeucht sind. Vom Hochwasser mit Sand und Schottermassen überdeckte Aeste und Zweige schlagen leichtwieder aus. Nach Hermann Müller sind die Narben schon vor dem Aufblühen empfängnisfähig. DieStaubbeutel stäuben kurz nach dem Oeffnen der Blüten. Bei günstigem Wetter bewirken Insekten, die denhalbverdeckt am Grunde innerhalb der Staubblattröhre ausgeschiedenen Nektar suchen, Fremdbestäubung.Bei Regenwetter hingegen bleiben die Blüten halb oder auch ganz geschlossen und es kann Selbstbestäubungeintreten. Die Samenanlagen bestehen aus 2 Integumenten, von denen (wie bei Tamarix) das äussereanfangs infolge langsameren Wachstums von dem inneren überragt wird. Sie sind nur 3 Zellreihen dick undbesitzen in Längsreihen angeordnete Epidermiszellen. Der Nucellus ist im Längsschnitt schlank.elliptisch, derMikropylenkanal kurz, aussen trichterförmig erweitert, der Chalazahöcker zu einer stielförmigen Verlängerungvon ungefähr der halben Länge der eigentlichen Samenanlage ausgezogen und am Ende mit einem kurzenSchopf von dicht zusammenliegenden Haaren (den stark papillös ausgebildeten Epidermiszellen) versehen.Ein Querschnitt durch einen Spross zeigt nach C. Brunner folgende anatomische Verhältnisse: Die Epidermis.