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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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539
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vielleidit verschwunden), bei Münchau bei Hattenheim, Weilburg, Hanau; im Nord westdeutschen Flachlandeim Schlamm der Aue bei Liebenau, am Steinhuder Meer; in Westfalen und im südlichen Hannover scheinbarganz fehlend; im Nordostdeutschen Flachlande bei Wittenberg am Elbeufer (von Schkuhr entdeckt, aber inneuerer Zeit nicht wieder aufgefunden), bei Boitzenburg, um Ludcau (am Grossen Teiche bei Bornsdorf undam Sandteiche bei Fürstlich.Drehna), bei Niesky, angeblich auch bei Beelitz, früher bei Weissensee unweitBerlin; in Sachsen im Elsterlande bei Weida, ferner bei Radeburg (Dippelsdorf, Moritzburg), Bautzen (Arnsdorf,Göda und Gaussig), fraglich für Kirchberg bei Zwickau, Grimme; in Thüringen früher bei Albrechts unweit Suhl;in Westpreussen bei Espenkrug, Kahlberg, Riesenburg, Thorn, Uchel, Pojrstieten, in Ostpreussen bei Königsberg;in Schlesien bei Görlitz, Hirschberg, Reichenbach, Falkenberg und an der Klodnitz bei Gleiwitz, bei Rybnikund Myslowitz. In Oesterreich in Böhmen (Frauenberg, Wittingau, Platz, Soböslau, bei Prag, Dux,Pilsen, Kreuzberg), in Mähren ,

(Neudorf bei Rudoletz, Dato ,- ä -Ii (tf <b

schitz, Zlabings, Teiche bei /Ä ff f I 1 1 ü

Namiest, früher bei Brünn), "PltrYsf J

in Niederösterreich (Wiener eaSÄJp- 39 (||| : ||' ^ § 0 Tjj)

Prater, unterer Ritzmanns« I K --' 4 ? k .

Lambacher Lache, Felben, \ \\% jh o j

Habach), Steiermark (Pölz und y i-nP V5 "3t > r |4 1"

Waltendorf bei Graz, Rad» ff \ "L /V(! ,f\ vU? /'Ml i| P v

kersburg, Meretinzen, Pod» ®

vinzen bei Pettau). Fehlt in , f? AI l\

Kärnten, Tirol und in derSchweiz.

AllgemeineVe rbreitung: VonKamtschatka und Koreadurch Sibirien und Russ=land bis Finnland (bis nachNord = Österbotten), bisSchweden (bis zum unternTorneelf), Norwegen (bisSkedsmo, fehlt Dänemark), Belgien (Ardennen), Frankreich (bis ins untere Loire=Gebiet),Italien (nur bei Oldenico und Novara), Siebenbürgen; Nord= und Mittelamerika, angeblichauch in Chile.

Die Wasserform (f. subm^rsa Seubert, = f. mäjor A. Braun) (Fig. 2017 a) wächst am häufigstenin 10 bis 25 cm Tiefe, wo sie Kriechstengel mit aufrechten Aesten treibt. In der Regel trägt nur das eineLaubblatt eines Paares eine Blüte in seiner Achsel. Die Blüten öffnen sich nicht, sind also kleistogam, setzen abertrotzdem ausnahmslos Früchte an. Die Art soll auch in fliessendem Wasser vorkommen und dort sogar nochüppiger gedeihen (f. stenophylla Seubert). Die Landform (f. terröstris Seubert, = f. minor A. Br.,= f. genuina Rouy et Fouc.) (Fig. 2017 c), die sich an feuchten Stellen bildet, ist in allen Teilen gegenüber derWasserform erheblich verkleinert, die Seitenäste sind niederliegend und die Laubblätter in einer Ebeneausgebreitet. Nur die Blüten sind besser entwickelt; sie öffnen sich vollständig und breiten ihre rosafarbenenKronblätter aus. Der Fruchtansatz ist ebenso regelmässig wie bei der Wasserform. Eine besondersgrosse und kräftige Wasserform ist f. callitrichoides Ruprecht (Oberschlesien). Die Form des seichtenWassers (f. intermedia Seubert) nimmt bezüglich ihrer Ausbildung eine Mittelstellung zwischen der Wasser«und der Landform ein und ragt mit ihren Zweigen teilweise aus dem Wasser heraus. Die Ueberwinterungerfolgt nur durch Samen. Ueber die Begleiter auf nackten Teichböden, auf denen sich die Art mit grosserVorliebe, aber meist viel spärlicher als Elatine hexandra einstellt, vgl. Radiola linoides. Bd. V/1, pag. 3.

Elatine ambigua Wight (= E. triandra Schkuhr var. pedicelläta Krylow) (Fig. 2017 i bis p),die in Südasien verbreitet ist und auch in der Ukraine und in Ungarn aufgefunden wurde, ist mit E.triandra sehr nahe verwandt. Sie unterscheidet sich hauptsächlich nur durch die gestielten Blüten (Fig. 2017 n

Fig. 2017. Elatine triandra Schkuhr. a Wasserform, b Sumpfform, c Landform, d, e Laub-blätter. /Kelch, g Blüte, h Samen. Elatine ambigua Wight. i Sumpfform, k, l Laub-blätter. m Kelch, n, o Blüten, p Frucht (Fig. a und c nach Glück, übrige Figuren nach

K o s s i n s k y).