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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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540
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und o). Sie soll auch in Bayern (bei Regensburg) festgestellt worden sein und wäre demnach wohl auch inOesterreich zu erwarten.

1915. Elatine hexandra (Lapierre) DC. (= E. paludösa Seubert, = E. paludosa var. hexandraGren. et Godron, = E. Hydröpiper L. var. hexandra Gaudin, vix Birölia paludosa Bellard).Sechsmänniger Tännel, StiehTännel. Taf. 184, Fig. 2; Fig. 2018a bis f.

Einjährige, zarte, sehr ästige Pflanze mit kriechenden, an den Knoten wurzelndenHauptachsen und kleinen, aufsteigenden Seitenästen, 2 bis 20 cm lang (Fig. 2018 a und b).Laubblätter eilänglich, in den Stiel verschmälert, die Spreite so lang oder länger als derStiel, bis 3,5 mm breit, mit dem Stiel höchstens 10 mm lang, oberseits dunkler grün alsunterseits. Nebenblätter gewöhnlich 3=eckig, durchsichtig, 1 »schichtig, am Rande unregelmässigm gezähnt. Blüten gestielt, einzeln in den Blatt=

achseln, meist alternierend, selterner in beidenBlattachseln eines Paares auftretend, 3*zählig,mit 2 Staubblattkreisen; Blütenstiel oft kaum0,5 mm lang, meist aber länger (bis 9 mmbei untergetauchten Formen). Kelchblätter amGrunde etwas verwachsen. Kronblätter rötlich»weiss, etwas länger als die Kelchblätter. Kapseldünnwandig, etwas abgeplattet, klappig auf=springend. Samen schwach gekrümmt (Fig. 2018 f), VI bis IX.

Fig. 2018. Elatine hexandra (Lapierre) DC. a Submersgewachsene Pflanze, b Landform, c Blüte, d Samenknospe.e Aufgesprungene Kapsel. / Samen. E. Hydröpiper L. em.Oeder. g Zwei Samenknospen, h Samen von oben, i Längs-schnitt durch den Samen (Fig. a. und b nach H. Glück,c bis i nach Beck).

Sehr zerstreut, oft unbeständig, instehenden Gewässern wie an Seeufern, auffeuchten, schlammigen Teichböden, sehr seltenauch in schwach fliessendem Wasser; nurauf kalkfreiem, lehmigem oder sandigem Unter»gründe, fast immer in dichten Rasen wachsend,oft mit den vorigen Arten zusammen.

In Deutschland ähnlich verbreitet wie dievorigen, nordwestlich bis in die südliche Rheinprovinzund Hannover (Neuenkirchen, Steinhuder Meer), fehltHolstein, in Schleswig nur im dänischen Teil (bei Haders-leben und Tondern); südlich bis in die Oberrheinebene(im Elsass bis Friesen) und bis Ins Schwäbisch »fränkischeKeupergebiet (von Ellwangen und Wäldersdiub in Württemberg bis in die Oberpfalz zerstreut), in Thüringen nacheiner alten, sehr fragwürdigen Angabe bei Birkigt und Lausnitz, in Sachsen bei Leipzig, Lausick, Grimma, Meissen,im Moritzburger Seengebiete, bei Kamenz, in Schlesien bei Hoyerswerda, Niesky, Muskau, Rotenburg, Hirschbergund Rybnik. In Oesterreich zerstreut in Böhmen (bei Dux, am Grossen Hirschberger Teiche, beiFrauenberg, Platz, Lomnic, Nyran, Blatna, Sobfeslau, Neuhaus, Voreik, angeblich bei Reichenberg) undMähren (bei Weisskirchen und Neutitschein) bis Niederöstereich (am oberen Ritzmannshofer Teich und imTeich von Franzen bei Zwettl), einmal auch in Vorarlberg (von Rehsteiner 1846 in der Frastanzer Au)gefunden. Die Angaben für Steiermark beziehen sich auf Callitriche hamulata und Lindernia pyxidaria.In der Schweiz am Nordufer des Lago Maggiore und bei Magadino, früher auch am westlichen Genfersee(Genthod bei Versoix) und im Linthdelta (früher auch bei Nidau), im Grenzgebiet im Veltlin (hierauf bezieht sichwohl die Angabe derBirolia paludosa Bellard." von Em. Thomas und Gaudin für Rätien).

Allgemeine Verbreitung: Nur in Europa, nördlich bis England und Skandinavien(in Norwegen bis zum Söndfjord, in Schweden bis Norrland, in Dänemark nur in Jütland),östlich bis Südwestpolen und Ungarn (nur 2 Fundorte), südlich bis Friaul (bis zur Adria) undOberitalien, westlich bis Belgien und Ostfrankreich.