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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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533
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reichen Bergheiden und Bergwiesen, zusammen mit Dactylis glomerata, Briza media, Trisetum flavescens,Bromus erectus, Anthericum Liliago, Orchis.Arten, Dianthus Carthusianorum, Helianthemum vulgare, Polygalamajor, Linum flavum, verschiedenen Genista. und Cytisus« und Trifolium«Arten usw. In den OstserbischenPinus Peuce»Wäldern findet sie sich mit Stipa Lasiagrostis, Dianlhus stenopetalus, Sedum saxatüe und S. hispidum,Potentilla Tommasiniana, Genista sagittalis, Verbasctm macrostachys, Phyteuma limoniifolium, Achillea odorataund A. pubescens. Hayek sieht in Hypericum barbatum, ebenso wie in Pinus nigra, Anthyllis Vulnerariasubsp. Jacquini, Convolvulus Cantabricus, Plantago Cynops usw., Arten, die in den Ostalpen Ueberreste auseiner wärmeren nacheiszeitlichen Periode darstellen.

Bastarde sind mit Ausnahme der sehr fraglichen, von O. Kuntze aufgestellten Kreuzung Hype«ricum humifusum L. X H. perforatum L., die bei Leipzig gefunden worden sein soll, nur zwischenHypericum acutum, H. maculatum und H. perforatum festgestellt worden. 1. Bei der KreuzungHypericum acutum Moendi x H. maculatum Crantz haben von letzterer Art als Eltern bisher die 3 Unter«arten eu«maculatum, Desetangsii und S t y r i a c u m nachgewiesen werden können. Diese Bastarde sollensich nach Fröhlich mit Sicherheit von nichthybriden Uebergängen unterscheiden lassen. Hypericumacutum Moench X H. maculatum Crantz subsp. emmaculatum Schinz et Thellung (= H. LäschiiFröhlich, = H. teträptero quadrängulum Lasch). Stengel scharf 4«kantig oder fast 4.flügelig. Laubblätter fasthalbstengelumfassend, breit, dicht hell«punktiert, kiemdrüsig, dicht durchscheinend netzig. Blütenstand mehrverzweigt als bei H. maculatum. Kelchzipfel eilänglich oder länglich-lineal, fast gestutzt oder spitzlich.Kronblätter bis doppelt oder 3-mal so lang wie die Kelchzipfel, spärlich schwarz-punktiert. Frucht fast stetsfehlschlagend. Vielfach nachgewiesen, z. B. in Bayern (bei Reichenhall), in Thüringen, Hannover (z. B. bei derRahlmühle bei Minden), Schlesien (bei Lindenbusch bei Grünberg, Matzdorf bei Hotzenglotz), Brandenburg(hie und da), Salzburg, Oberösterreich, Böhmen, Mähren, Schweiz j ferner in Schweden. Aehnlich sindiHypericum acutum Moendi X H. maculatum Crantz subsp. Desetangsii (Tourlet) Fröhlich (Einsiedelnund Steinerberg am Lowerzer See in der Schweiz) und H. acutum Moench X H. maculatum Craatz subsp.Styriacum Fröhlich (Steiermark). 2. Hypericum maculatum Crantz X H. perforatum L. (= H.Carinthiacum Fröhlich). Stengel 2=kantig oder fast 4«kantig. Laubblätter spärlich durchscheinend punktiert(bei H. perforatum und H. maculatum subsp. Desetangsii reichlich hell.punktiert). Kelchzipfel eiförmig oderlineal4änglich, vorn gestutzt oder spitzlich, seltener auch stachelspitzig. Kronblätter mit schwarzen Punkten undStrichen. Fruchtwand meist ziemlich reichlich längs.striemenförmig drüsig. Bisher beobachtet in Posen, Schlesien(mehrfach), bei Buchen in Lauenburg, Steiermark, Kärnten, Mähren. Tritt besonders in zwei Formen auf,einer dem Hypericum perforatum ähnlichen (mit fast 2«, seltener 4«kantigem Stengel. Laubblätter mit spärlich-durchscheinenden verästelten Nerven und lineal.länglichen, vorn stumpfen oder spitzlichen, seltener Stachel»spitzigen Kelchblättern, = f. perforatiförme Fröhlich) und in einer dem Hypericum maculatum näher,stehenden Form (mit 4=kantigem Stengel. Laubblätter mit fast dicht durchscheinendem Nervennetz und eiförmigenoder lineaMänglichen, i stumpfen oder kurz stachelspitzigen Kelchblättern, = f. maculatif örme Fröhlich).Ausserdem sind die Kreuzungen Hypericum maculatum Crantz subsp. obtusiusculum Fröhlich X H. per«foratum L. und H. maculatum Crantz subsp. Styriacum Crantz X H. perforatum L. unterschiedenworden. Die erstere, die weitere Verbreitung besitzen dürfte, ist an folgenden Merkmalen zu erkennen t Stengelmit 2 Längsleisten. Laubblätter elliptisch.länglich.eiförmig, gegen den Grund verschmälert, die unteren, aber nichtauch die oberen mit spärlichen Drüsenpunkten. Kelchblätter wie bei Hypericum maculatum gegen die Spitzemit Zähnen. Fruchtklappen z.T. mit blasigen Drüsen. Samen grubig gestreift. 3. Hypericum acutumMoench X H. perforatum L. (= H. medium Petermann). Anscheinend die seltenste Kreuzung und meistfraglich. Angegeben z. B. für die Umgebung von Leipzig, Achim bei Bremen, Lichtenhausen bei Celle, vomGeissboden im Kanton Zug (?) usw.

Die an die Guttiferae anschliessende Familie der Dipterocarpäceae 1 ) mit über 300 Artenbesteht fast ausschliesslich aus immergrünen, stattlichen Bäumen mit abwechselnden, ganzrandigen Laubblätternund kleinen, zuweilen stengelumfassenden Nebenblättern. Die zwitterigen, strahligen Blüten sind häufig zueinseitswendigen Aehren bezw. Trauben oder zu Rispen angeordnet. Die 5 öfters schon zur Blütezeitungleichen Kelchblätter wachsen bei der Fruchtreife (entweder alle 5 oder nur 2 bis 3) zu grossen Flügelnaus. Die zahlreichen, bezw. 15, 10 oder 5 Staubblätter sind fast stets frei. Der gewöhnlich von 3 Fruchtblätterngebildete, 3«fächerige Fruchtknoten entwickelt sich zu einer 1.sämigen, vom Kelch ± eingeschlossenen oder vonihm flügelartig überragten Nussfrucht mit lederartiger Schale. In den reifen Früchten ist das Nährgewebegewöhnlich nicht mehr vorhanden; dafür enthalten die fleischigen, zuweilen gefalteten Kotyledonen Stärke

1 ) Griech. c Ks [dis] = zwei, tizcqov [pterön] = Flügel und xagnus [karpös] = Frucht; nach derzweiflügeligen Frucht.