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und Krone sind von Camus beobachtet worden. — Zoocecidien werden durch die Stidie von Thecodiplösisgiardiäna Kieff. hervorgerufen. Pilzbefall wurde bisher nur durch die fast alle Hypericum»Arten befallendeErysibe polygoni DC. festgestellt.
1906. Hypericum elegans Stephan (= H. Kohliänum Sprengl.). Zierliches Johannis»
kraut. Fig. 2007 und Fig. 1998.
Ausdauernde, 15 bis 40 cm hohe, kahle Pflanze mit langer, spindelförmiger, ästigerWurzel und reichästigem Erdstock, teils dünne unfruchtbare Sprosse, teils blühende Stengeltreibend. Stengel am Grunde kurz wagrecht kriechend oder aufrecht, im unteren Teile stielrund,
im oberen mit 2, meist reichlich schwarzdrüsigenLeisten, einfach oder kurzästig. Laubblätter länglich»lanzettlich (Fig. 2007 e), mit halbstengelumfassendemGrunde sitzend, meist so lang oder länger als dieStengelglieder, die unteren an der Spitze abgerundet,die oberen i zugespitzt, am Rande etwas umgerolltund meist spärlich schwarz punktiert, auf der Flächereichlich durchscheinend punktiert, selten mit ver=einzelten schwarzen Drüsenpunkten. Hochblätterteilweise zugespitzt und gefranst. Blüten in lockerenRispen. Kelchblätter eilanzettlich, spitz, etwa 5 mmlang, auf den Flächen reichlich helldrüsig, nicht odernur sehr spärlich schwarzdrüsig, am Rande mit kurzen,die Breite der Kelchblätter an Breite nicht übertreffendenDrüsenfransen, bleibend (Fig. 2007 c). Kronblätteretwa 10 bis 12 mm lang, schief=verkehrt=eilanzettlich,am Rande mit schwarzen Drüsenpunkten, hellgoldgelb;Staubbeutel mit einer schwarzen Drüse zwischen denStaubbeutelfächern (Fig. 2007 d). Frucht eiförmig,etwa 7 mm lang, mit linealen, blasigen Drüsen.Samen länglich, etwa 1 mm lang, fein längsstreifig»punktiert, braun. — VI, VII.
Meist vereinzelt an trockenen, sonnigen Orten,vorzugsweise auf kalkiger Unterlage, aber auch aufSandstein, Keuper und Gips auf mageren Wiesen,Weiden und an Felsen, apophytisch auch in Wein=bergen und Kiesgruben. Von der Ebene bis in die
Fig. 2007. Hypericum elegans Stephan, a Habitus. D r
b Blüte, c Kelch, d Staubblatt, e Laubblatt. Untere DergStUie.
In Deutschland (Fig. 1998) bei Bennstedt unweit Halle ander Saale und bei Eisleben; in Thüringen z. B. bei Mertendorf bei Naumburg, Erfurt (Schellenburg bei Kühnhausen,Gerichtsfeld bei Gebesee, Schrotheim, an der Schallenburg und an der Landstrasse Schallenburg.Gramme.Mühle, beiErfurt>Nord auch verschleppt), bei Wendelstein a. U., am Frevel bei Allstedt, Nebra, Frankenhausen, Tennstedt,Kidcelberg bei Schwarza (westlichSuhl)s in Hessen bei Odernheim (linksrheinisch!); früher auch am Tosmarbergbei Hildesheim und verschleppt bei Königsberg in Ostpreussen. — In Oesterreich in Böhmen bei Karlstein,Srbsk bei Beraun, Georgsberg, Lobositz, Leitmeritz und Budin; in Währen bei Cejtsch, Austerlitz (zwischenOttnitz und Koberitz) ; in Niederösterreich hinter Stein bei Krems. — Fehlt in der Schweiz.
AllgemeineVerbreitung: Mittel=Deutschland, T schechoslo wakei, Oesterreich, Galizien,Ungarn, Banat, Kroatien, Transsylvanien, Südwest* und Süd=Russland ; Sibirien bis zum Altai.
Hypericum elegans ist eine sarmatisdi-südsibirische Steppenpflanze, die hohe Sommertemperaturenerfordert, aber kalte Winter gut verträgt und im Saalebezirk, Thüringen und Hessen ihre nordwestliche Grenzefindet. Neben Prunus fruticosa, Quercus pubescens, Poa Badensis, Gagea saxatilis, Astragalüsexscapus und A. Danicus, Oxytropis pilosa, Seseli Hippomarathrum usw. ist sie nach Drude eine der sehr