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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
Entstehung
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438
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Ebene bis in die untere Bergstufe: in den Herzynischen Gebirgen wild bis 590 m (gepflanzt bis 790 m),im Bayerischen Wald [nach Sendtner] bis 614 m, in den Nordalpen bis 1360 m (so in denBayerischen Alpen, in Tirol bis 1200 m, im Sdianfigg [als Strauch] bis 1240 m), in den Zentral»alpen bis 1500 m (so im Wallis, im Berner Oberland bis 1450 m), in den Südalpen (Tessin)bis 1450 m, im Schweizer Jura bis 1100 m; in Ungarn wild bis 880 m (gepflanzt bis 1055 m),in Norwegen bis etwa 550 m, in der Kolchis 1 ) bis 2000 m. Auf Unterlagen aller Art, aberKalkböden vorziehend.

In Mittel» und Süd»Deutschland ziemlidi verbreitet und stellenweise häufig, doch in den Alpen, aufder Schwäbisch.bayerischen Hochebene, im Bayerischen und Frankenwald, im Nordbayerischen Triasgebiet und

im Schwarzwald an.

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im Tessin), nur im Zen-tralalpengebiet und imJura zerstreut.

Allgemeine

Verbreitung: Europa, nördlich bis Cumberland (Nord=England), mittleres Belgien, Nord»Deutschland, Dänemark, Norwegen (Gudbrandsdalen [62° nördl. Breite], Nordland [65°30' nördl.

Fig. 1954. Tilia cordata Miller, a Blühender Zweig, b Blüte, c Staubblatt, d Ausschnitt aus dem Laub-blatt von der Unterseite, e Zähnung des Laubblattes. / Zweig im Winterzustand mit noch ansitzendenFruchtständen. g Winterknospe, h Keimling aus dem Samen herauspräpariert (Fig. h nach Goebel).

x ) In der Kolchis kann man mit Rikli (in Natur, und Kulturbilder aus den Kaukasusländern undHocharmenien, 1914) von einer förmlichen Verlegung des vertikalen Verbreitungsschwerpunktes reden, da Tiliacordata in den reichen kolchischen Wäldern erst bei 1400 m erscheint und bis 2000 m ansteigt. Eine entgegen«gesetzte Verschiebung zeigt Acer Pseudoplatanus, der in den Alpen bis in die subalpine Stufe emporsteigt, inder Ostpontis aber bereits in der Ebene erscheint und schon bei 1200 m seinen höchsten Siedelungsort erreicht