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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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Cotinus Coggygria (pag. 226), Fraxinus Ornus, Corylus Colurna, Carpinus Duinensis, Syringa Josikaea und S.vulgaris. Auch den südöstlichen Buchenwäldern fehlt sie nicht. Eine grosse Rolle spielt sie in den montanenund submontanen Laubmischwäldern der bulgarischen Gebirge, wo sie nach Adamovic zusammen mit Juglansregia herrschend auftritt. Als weitere Glieder dieser Bestände seien genannt: Fraxinus oxyphylla, CarpinusDuinensis und C. Betulus, Crataegus melanocarpa, Acer campestre, Ulmus campestris usw. In höheren Lagender Prjeslav Planina tritt auch Aesculus Hippocastanum hinzu (vgl. pag. 302). In Mitteleuropa wird diese Lindesowohl als äusserst wirkungsvoller Parkbaum, als auch als ein gegen die sommerliche Trockenheit sehr wider-standsfähiger Strassenbaum in den Grossstädten vielfach gepflanzt. Nach H. Teuscher (Die sechs europäischenArten der Gattung Tilia, in Mitteilungen der Deutschen Dendrologisthen Gesellschaft, 1920) ist es empfehlens»wert, den Baum wurzelechtzu ziehen, da er sehr stark«wüchsig ist, seine Unterlageleicht überwuchert und dannnicht selten zu sehr hässlichenKropf» und WulstbildungenVeranlassung gibt, die unterUmständen zum Ab. oder

Auseinanderbrechen derKrone führen können. Hau»fig ist ausserdem an Bäumen,die wegen des starken Be»falls durch Tetranychust e 1 ä r i u s L. umgepfropft wur«den, zu beobachten, dass dersonst wenig empfindlicheBaum stark unter der Spinnen«milbe und dem Russtau leidet.

Im Unterengadin kommt ernoch gut bei Schuls»Tarasp in1215 m Höhe fort, bildet aberdort, wie auch vielfach im Tief«land nördlich der Alpen nursei.ten reife Früchte aus. InMün«chen reift nach Vollmannauch das Holz nicht aus.

Die Blüten besitzen einenausserordentlich starken, fastunangenehm aufdringlichen

Duft, werden aber als Bie« Tilia tomentosa Moench var. petiolaris (DC.). a Zweig mit verkümmerten

nenfutter eben SO hoch ein» Früchten, b Unterseite eines Laubblatt-Ausschnittes, c Rand des Laubblattes,

geschätzt wie die von T.

cordata. Neuerdings gewinnt man aus ihnen ein sehr kostbares ätherisches Oel. Nach heissen Sommernneigt der Baum nach Späth sehr zur Bildung proleptischer Triebe, in deren Verbindung die Bildung eineszweiten, falschen Jahresringes steht (Fig. 1950; vgl. auch unter Hippocastanaceen pag. 298, ferner Petersen,O. G. Dobbelte Aarringe, Dansk Skovrforenings Tidskr., 1916). Die Vermehrung durch Ableger soll bei dieserArt nicht möglich sein. Zur selben Subsektion gehören ferner 4 ostasiatische Arten, von denen hin undwieder T. Mandschürica Rupr. in Kultur anzutreffen ist. Bis 15m hoher Baum mit sehr grossen, kreis«rundlichen bis breit eiförmigen, am Grunde gestutzten bis tief herzförmigen, derben, entfernt stehenden, langstachelspitzig gezähnten, unterseits filzig behaarten Laubblättern. Heimat: Ostasien, westlich bis Tschili und biszur Mongolei. d) Subsektion M i c r ä n t h a e. Laubblätter auf der Unterseite ± sternhaarig, in denNervenwinkeln bärtig. Blüten ziemlich klein. Zweige, Knospen und Blütenstiele behaart. Hierher gehören4 ostasiatische und 3 nordamerikanische Arten, von denen in Europa seit 1762 T. pub6scens Ait. (= T. lepto»phylla Small), Weichhaarige Linde, in Gärten eingeführt worden ist. Bis 14m hoher Baum mit anfangsrostig sternhaarfilzigen Zweigen. Laubblätter gross, breit«herzeiförmig, kurz bespitzt, oberseits sattgrün, ± behaartoder verkahlend, unterseits ± rostfarben sternhaarig»filzig, in den Nervenwinkeln bebärtet, mit unregelmässigstachelspitzigen Sägezähnen. Blüten ziemlich klein. Heimat: Südiiiher Teil des Atlantischen Nordamerikas.e) Subsektion Macränthae. Laubblätter unterseits ± sternhaarig, selten kahl und in den Nervenwinkeln