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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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Wurzel dient in Nordamerika gegen Schleimhautkrankheiten; die Indianer verwenden sie auch gegenFieber. In Mexiko wird C. azüreus Desf. im gleicher Weise benützt. Viel bekannter im Gebiet sind dieCeanothus«Arten aber als schönblühende Ziergewächse. Von diesen seien genannt: C. sanguineus Pursh.Aufrechter, 1 bis 3,5 m hoher Strauch mit rundlichen, rötlich oder purpurn überlaufenen Zweigen. Laubblätterwechselständig, niemals stechend, eiförmig bis elliptisch, am Grunde abgerundet oder seicht herzförmig, ober»seits sattgrün, unterseits heller, ± locker behaart, am Rande ± deutlich gesägt oder gekerbt. Blütenstandseitenständig, aus dem vorjährigen Zweig hervorgehend, 5 bis 13 cm lang, weiss. VI, VII. Heimat:Britisch»Columbien bis Nord»Kalifornien und Montana. Nicht ganz winterhart. C. Americänus L.(Fig. 1885 h bis k). Bis 1 m hoher Strauch mit anfangs behaarten, rotbraunen oder grünlichen Zweigen. Laubblättereiförmig bis eilanzettlich, seltener rundlich, unterseits i behaart bis fast verkahlend, graugrünlich, nichtglänzend. Blütenstände blattachsel« und endständig, an diesjährigen Trieben, am Grunde beblättert, bis 40 cmlang, weiss. VI bis VIII. Heimat: Nordamerikas Ontario bis Manitoba, Florida, Texas. Seit langem,bereits vor 1713, in Kultur. C. velütinus Dougl. 0,6 bis 1,8 m hoher Strauch mit überhängenden, rund«liehen, olivgrünen oder bräunlichen Zweigen. Laubblätter breit»eiförmig, oberseits i drüsig behaart, unter»,seits fein kurz graufilzig, derb, lederig, lackiert, stark 3=rippig. Blütenstände 6 bis 20 cm lang, blattachselständigkaum beblättert. Blüten weiss. VI, VII. Heimat: Nordamerika von Britisch>Columbien bis Ost»Oregonund den Rocky Mountains. 1854 eingeführt, aber nur selten in Kultur. C. azüreus Desf. AufrechterStrauch mit dickfilzigen Zweigen. Laubblätter eiförmig bis eilanzettlich, oberseits dunkelgrün, locker behaart,unterseits dicht weiss» oder bräunlichfilzig. Blütenstände + lockerrispig, 10 bis 15 cm lang. Blüten blau.Heimat: Mexiko. Die 1818 eingeführte Art kann im Gebiet nicht im Freien gezogen werden. Die meisten derunter ihrem Namen gezogenen Pflanzen sind nach C.K. Schneider Bastarde mit C. Americänus und sind alsC. Versaillönsis C. K. Schneider zu bezeichnen. C. Fendl6ri Gray. Niedriger, dicht verzweigterStrauch mit oft niederliegenden, dicht sammetig silbern behaarten und mit feinspitzigen Dornen endigendenZweigen. Laubblätter ganzrandig, eilanzettlich, dünn, oberseits grün, i zerstreut behaart, unterseits lichtsilbergrau behaart. Blütenstand 2 bis 3 cm lang, i beblättert. Heimat: Südliches Nordamerika von Neu»Mexiko und Arizona bis Süd.Dakota. Ein schöner Zwergstrauch trockener, sandiger Orte, der sich mehrfachseit 1894 in Gärten findet. C. Nevad6nsis Kellogg. Ausgebreiteter, verästelter, bis 1,5 m hoher Strauchmit oft warzigen, schlanken, nicht verdornenden, jung grünen, später i bräunlichen Zweigen. Laubblätterdünn, aber fest, oberseits grün, kahl, unterseits graugrün, etwas seidig behaart, später ± verkahlend. Blüten»stand 8 bis 30 cm lang, reichblütig. Blüten weiss oder hellblau. V bis VII. Heimat: Mittlere Gebirgs»lagen in Kalifornien. Die unter dem Namen C. integ^rrima auet. in Kultur befindlichen Sträucher sollennach Greene zu dieser Art gehören. C. dentätus Torr, et Gray. Ziemlich niedriger, dichtästiger Strauchmit rotbraunen, bis zum Ende des 2. Jahres graufilzigen, später verkahlenden Zweigen. Laubblätter klein,selten über 12 mm lang, beidendig stumpf oder durch die eingerollte Spitze stumpf, derb, oberseits dz harzigglänzend, unterseits stark graufilzig, am Rande umgerollt, drüsentragend. Blüten in 10 bis 13 mm breitem,kugeligem Blütenstand, blau. VI (in der Heimat IV). Heimat: Kalifornien. Nur für sehr warme Lagen ge»eignet) 1845 eingeführt. C. cuneätus Nutt. Formenreicher, bis 2 m hoher, reich und steif verästelterStrauch mit grauen oder bräunlichen, kurz feinhaarigen Zweigen. Laubblätter gegenständig, derblederig, seltenüber 15 mm lang, ganzrandig, oberseits meist nur auf den Nerven behaart, grün, unterseits grau, i feinfilzig.Blüten in lockeren Büscheln. VI (in der Heimat V). Heimat: Nordamerika von Oregon bis Süd»Kalifornien.In Kultur seit 1845, aber noch selten und nur für wärmere Lagen geeignet. C. prostrdtus Benth. Nieder»liegender, rasiger, an den Aesten wurzelschlagender Strauch mit grünen oder gebräunten, kahlen oder behaartenZweigen. Laubblätter derb, bis 3 cm lang, beiderseits kahl oder auf der grauen Unterseite leicht seidenfilzig,am Rande gezähnt. Blütenstand gebüschelt, 2 bis 3 cm lang, locker. Blüten blau. Heimat: Nordamerika, vonWashington bis Kalifornien. Der niederliegende Spalierstrauch, der in wild in offenen Kiefernwäldernwächst, dürfte im Gebiet ziemlich hart sein, ist aber bei uns noch wenig verbreitet; er gelangte 1889nach Europa. Zwei Arten der Gattung Colubrina Brongn. (C. ferruginösa Brongn. und C. reeli«n d t a [L'I Iiirit.] Brongn.), wehrlose Sträucher mit herzförmigen bis länglichen, wechselständigen Laubblättern,liefern auf den Westindischen Inseln diePalomabi=Rinde", die zusammen mit Zuckersirup zur Darstellung einesCO2.reichen, gegen Verdauungsstörungen und andere Leiden wirksamen Getränkes benutzt wird. Von dersternhaarigen Gattung Pomad^rris Labill. mit ziemlich grossen, unterseits sternhaarigen Laubblättern undreichblütigen, meist endständigen Rispen finden sich einige kronblattlose Arten in Botanischen Gärten ange»pflanzt, wie z.B. P. apötala Labill. aus dem südlichen Australien, P. betulina A. Cunn. aus Neusüd«Wales und Victoria und P. phylieifölia Lodd. aus Victoria, Tasmanien und Neuseeland. Ebenso wirdaus der nahe verwandten Gattung Spyridium Fenzl das west»australische S. globulösum (Labill.) Benth.bisweilen gezogen. Aus der durch erikoide Tracht, starke Behaarung und vorwiegend in endständigen Trauben,Aehren oder Köpfen angeordnete, aussen oft sehr stark behaarte, innen kahle Blüten kenntlichen, vor»