wandte Impatiens Noli tangere, z.B. .... , ,. ...
, „ , „ , . 188 " 'mpatiens parviflora DC. in einem Parke in Potsdam,
bei Kiel, Berlin, Passau, München und Phot. Dr. Joh. Mattfeld, Berlin.
in der Umgebung von Dresden. In
der Umgebung des letztgenannten Ortes ist sie z. B. am Borsberg bei Pillnitz die vorherrschende Pflanze ingeneigten, namentlich im Frühling feuchten Mulden des herzynischen Mengwaldes, die sie mit einem leuchtend
smaragdgrünen, gleidimässigen, euphotometrischen Blatt«meer erfüllt. Die spärlidien Begleiter solcher bis 40 cmhohen Hodistaudenfluren sind Äspidium Filix mas, Urticadioeca, Poa nemoralis, Scrofularia nodosa, Galeopsis Tetra»hit, Stadiys silvaticus, Geranium Robertianum, Cicerbitamuralis, Moehringia trinervia, Stellaria media (häufiger) undViola Riviniana (Beger). In Schlesien steigt Impatiens parvi«flora eingebürgert bis ins Bergland. In Krain findet sie sichnach Sabidusi auf dem Kreuzberg bei Klagenfurt zu.sammen mit Vaccinium Myrtillus, Rubus« Arten, Fragariavesca, Actaea spicata, Aruncus Silvester, AegopodiumPodagraria, Galeopsis speciosa, Cicerbita muralis, Urticadioeca und Oxalis Acetosella in einem aus Fichten, Föhrenund Eichen bestehenden Mischwalde. Bei Wassermangelim Hochsommer vergilben die typischen Schattenblätter derim Walde gewachsenen Pflanzen sehr rasch und bietendann einen wenig erfreulichen Anblick. Nach M. S. Rösing(Berichte der Deutschen Botanischen Gesellschaft. Bd. XXVI a,1908) lassen sich die Laubblätter sehr gut dazu verwenden,um mit Hilfe von Fehling'scher Lösung nachzuweisen, dassbei offenen Spaltöffnungen viel Zucker und wenig Stärke,bei geschlossenen Spaltöffnungen hingegen viel Stärke, aberkein Zucker gebildet wird. — Die Bestäubungseinrichtungensind die gleichen wie bei I. Noli tangere; doch scheintSelbstbestäubung häufiger vorzukommen. Als Besucherkommen namentlich Schwebfliegen in Betracht. Die Pflanzekann als Wirt für verschiedene Cuscuta«Arten verwendetFig. 1883a. Impatiens parviflora DC. werden. Ueber die dabei entstehenden Gewebeverände.
Phot. Dr. Fr. Zimmermann, Mannheim. rungen vgl. M. Mirande (Bulletin scientifique de la France
et de la Belgique. T. XXXV, 1900) und O. Gertz (Berichte der Deutschen Botan. Gesellschaft. Bd. 3b, 1918).
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Impatiens parviflora ist ein oslsibirisch«mongolischesElement|das in Europa das Schicksal vieler eingeführterArten hat teilen müssen. Die keineswegs schöne Pflanze wurde am Anfang des 19. Jahrhunderts in Zier» und BotanischenGärten ausgesäet(so in Dresden 1837,wenigstens um eben diese Zeit auch inGenf) und wanderte von solchen Ortenvielfach in die nähere und weitere Um-gebung aus (neuerdings auch längsder Eisenbahn). Hochwasser soll zurVerschleppung bei Prag beigetragenhaben. An vielen Stellen ist diePflanze seitdem völlig eingebürgertund tritt als äusserst lästiges und schwerzu bekämpfendes Unkraut namentlichin Gärten auf. Auch im Flusskies,z. B. im sächsischen Elbetal, erscheintsie nicht selten und bildet dort kleine,arm« und kleinblütige, oft rot über«laufene, aber sonst kräftige Zwerg,formen. Ebenso ist sie an nicht wenigenOrten in natürliche Pflanzengesell.
Schäften eingetreten und verdrängthier namentlich ihre einheimische Ver.