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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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291
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bis V3 (selten bis 1 h) in 5 oder seltener nur 3 stumpfe, gekerbte oder gezähnte, seltenerganzrandige Lappen geteilter, derber, stark vortretend fieder» und netznerviger Spreite, ober»seits kahl, glatt, meist dunkelgrün (bei der Entfaltung oft rötlich, .im Herbst leuchtend rot),unterseits hellgraugrün, dicht behaart, entweder dauernd oder bald i vollständig verkahlend.Blüten an i 3 bis 4 cm langen, kahlen oder behaarten Stielen in sitzenden, fast doldenartigverkürzten, meist nickenden (seltener aufrechten) Doldentrauben an kurzen, grosse Hochblätterund einige Laubblätter tragenden Kurztrieben, meist etwas vor dem Laub sich entfaltend.Kronblätter meist nicht oder nur wenig länger wie die gleichfalls lebhaft grünlichgelben Kelch»blätter, i 4 bis 6 mm lang. Staubblätter in den männlichen Blüten fast doppelt so lang.Fruditknoten locker behaart, bald völlig kahl. Teilfrüchte stark gewölbt, kantig, hart, mit starkvortretenden Netznerven undi 2 bis 3 cm langen, fastrechtwinklig spreizenden bisparallelen, breit abgerundetenFlügeln. IV (V).

In lichten Laubwäl»dern der collinen und mon»tanen Stufe der südeuro»päischen Gebirge; im Gebietnur in den Süd» und West»alpen und im Jura.

Allgemeine Ver»b r e i t u n g : SüdeuropäischeGebirge von der Sierra Ne=vada (auch im Atlas) bis zurKrim, Kleinasien und demLibanon, nördlich bis in denJura, die Südalpen und Illy»rischen Gebirge.

Acer Opalas ist eine sehralte Art. Ihre Stammart, A. Mas.siliönse Saporta (= A. opuliföliumplioc^nicum Saporta, = A. opu.loides Heer) ist im Oligozän Frank,reichs, im Miozän der Schweiz undim Pliozän Frankreichs gefundenworden. In Turkestan leben 2 an.scheinend zu A. Monspessulanum überleitende Arten, A. pub&scens Franch. und A. Reg6lii Pax. Die zahlreichen,noch ungenügend bekannten Formen lassen sich auf mehrere Unterarien verteilen, von denen für uns nur 2in Betracht kommen. Das ostmediterrane A. Hyrcanum Fischer et Meyer, das von Kroatien bis Griechen»land, zur Krim und zum Libanon angegeben wird und das Pax als Unterart zu A. Italicum gestellt hat,umfasst nach Maly und Chabert wohl nur verschiedene Bastarde von A. Opalus und A. Monspessu»lanum. Das Holz einer von Pax zu A. Hyrcanum gestellten Rasse der Krim wird besonders zu Rad.Speichen verwendet, weshalb der Baum bei den dortigen Tataren Giaunagatsch = Radahorn heisst.

1. subsp. Italum (Lauth) Garns (= A. Italum Lauth, = A. Italicum Lauche, = A. Italum Lauth subsp.varidbile Pax [inkl. subsp. Hispänicum (Pourret) Pax] und subsp. occidentäle Schwerin, = A. opulifölium Vill.s. str. und var. genuinum Ducommun, = A. rotundifölium Lam. s. str.) Fig. 1860, 1861 und Fig. 1859.

Zweige kahl, glänzend rotbraun. Laubblätter bis über 11 cm lang und bis 13 cm breit, mit meist kurzen,i stumpf gekerbten Lappen, unterseits anfangs fast zottig behaart, aber sehr bald bis auf die Nervenwinkel ver.kahlend, im Herbst leuchtend rot. Blütenstiele völlig kahl, von Anfang an hängend. Kelchblätter 5 bis 6 mmlang, fast so lang wie die Kronblätter. Fruchtflügel ± parallel, wenig verbreitert. IV.

Fi-». 1861. Acer Opalus Miller subsp. Italum (Lauth) Garns, a Laubblatt der f. ro-tundifolium (Lam.) Chabert. b Johannistrieb mit atavistischen Blattformen, c Biiiten-spross. d Bliitenspross einer Gartenlorm e Fruchtspross derselben. / Mann iche Bliite.

g Zweig mit Früchten.