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seits frischgrün, im Herbst lebhaft rot. Blüten polygam, in aufrechten, gestielten, ± eiförmigenRispen, nach dem Laub sich entfaltend. Kronblätter eingekrümmt, weisslich, etwas behaart,+ 4 mm lang, wenig länger als die Kelchblätter, viel kürzer als die Staubblätter. Frucht»knoten behaart; Griffel in 2 kurze Narbenäste gespalten (Fig. 1846 b). Früchte verkahlend, miti 2 bis 3 cm langen, gegen die Spitze verbreiterten, bogig einwärts gekrümmten bis fastparallelen (seltener etwas spreizenden), oft rötlichen Flügeln. — V, VI.
In lichten Laubgehölzen in Südosteuropa bis Ungarn und Krain. In Mitteleuropa seit1759 öfters als winterharter Zierstrauch angepflanzt und vereinzelt verwildernd.
Aus den Wäldern am Rand der Ungarischen Tiefebene vereinzelt bis Krain (auf dem Friedrichsteinbei Gottschee anscheinend ursprünglich, sonst nur kultiviertSteiermark (nur kultiviert und verwildert, be«sonders grosse Bäume am PyramUdenberg bei Marburg), Niederöster«reich (häufig kultiviert und sich inverlassenen Anlagen haltend, z. B.bei Neuwaldegg), Mähren (Leskatalbei Znaim) und Schlesien (am Wald»rand bei Schossnitz wohl nur ver»wildert, halbverwildert bei Canth,früher aber sicher ursprünglich, wieinterglaziale Funde von Ingramsdorfbei Breslau beweisen). Sonst inDeutschland und in der Schweiz(selten) nur kultiviert.
Allgemeine Ver«breitung: Die var. ginnalain Japan, in der Mandschurei,südlichen Mongolei und imUssurigebiet; die var. Seme»nowii in Turkestan (besondersim transilischen Alatau); dievar. genuinum von der Wolga(angeblich auch östlich dersel»ben bei Malmysch und Oren»bürg) bei Samara durch die
Gouvernemente Simbirsk, Pen» Fig. 1846. Acer TataricumL. var. genuinum Raciborski. a Blütenzweig, b Zwitterblüte.
x , D . T « c Männliche Blüte. (Z P'ruchtzweig. e und / mehrzäblige Fruchte. — var. ginnala Maxim.
Sei, lämbOW, Kjasan, lUla, ^ Fruchtzweig. h Laubblatt, i Früchte.
Orel, Kursk, Charkow, Poltawa,
Tschernigow und Kiew, vereinzelt bis zum Kaukasus, Nordpersien und Armenien, durch Süd«Wolhynien (nicht auf der Krim), Bessarabien und Podolien, Südostgalizien (Dnjestrtal), Ungarn(bis an die Karpaten und ins Komitat Neutra), Kroatien (z. B. bei Agram) und Krain. InKultur jetzt weit verbreitet, nördlich bis England, Dänemark, Norwegen (bis Drontheim),Schweden und Nordrussland (z. B. in Petersburg völlig winterhart). Die Nordgrenze desnatürlichen Areals verläuft nach Koppen entlang der 1 & 1 h—19°»Sommerisotherme, dieSüdgrenze entlang dem Waldrand der Steppengebiete (Fig. 1847).
Von den Rassen der Sammelart kommt in Europa nur vor: var. genuinum Raciborski (= A.Tataricum s. Str.). Fig. 1846 a bis f. Die meisten Laubblätter ungeteilt, am Grund herzförmig. Fruchtflügel meist iparallel, verkahlend oder (subvar. hebecdrpum Schwerin) dauernd zerstreut behaart, i 3 cm lang. In Europaallein vertreten, östlich bis zum Kaukasus und Armenien. Bei der häufigsten Form (f. typicum Pax) ist derBlattrand unregelmässig gesägt, bei der f. crispätum Pax (wohl nur eine Gartenform) kraus. — Bei der subvar.torminaloides Pax sind die Laubblätter deutlich gelappt, denen von Sorbus torminalis ähnlich. Aus Armenien;bisweilen in Gärten. — Auch mehrere buntblätterige Formen, z. B. die gelbbunte 1. aüreo«variegdtum