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2*. Laubblätter bandförmig, in 3 bis 7 Lappen geteilt (wenn in 7 bis 11, vgl. A. palmatum pag. 271),bei einigen Kulturformen tiefer fingerförmig zerschnitten . . . 3.
3. Blütenstände (Taf. 180, Fig. 1) traubig, hängend (wenn aufrecht, vgl. A. insigne pag. 271). Laubblättermeist über 10 cm lang, meist bis zur Mitte in 5 (selten 3) stumpfe, grob gekerbte Lappen geteilt, unterseitsan den Nerven bleibend behaart. Fruchtschale innen behaart. Flügel einen stumpfen bis spitzen Winkelbildend, i 4 bis 5 cm lang. Junge Sprosse nicht milchend. Borke abschuppend. A. Pseudop lat a nus nr. 1871.
3*. Blütenstände meist aufrecht, ± ebensträussig, wenn hängend, doldenähnlich. Fruchtschale (beiunseren Arten) innen kahl 4.
4. Laubblätter unterseits meist grün, wenn etwas bereift oder stärker behaart, stumpflappig. Kroneund Diskus stets vorhanden. Eurasiatische Arten 5.
4*. Laubblätter unterseits i weiss, meist spitzlappig, wenn unterseits grün, oft stärker behaart,meist spitzlappig. Amerikanische Arten 8.
5. Blattnarben eines Paares sich gegenseitig berührend. Junge Sprosse milchend. Laubblätter ziemlichdünn, unterseits nicht bereift, mindestens bis gegen die Mitte in 5 Lappen geteilt. Blütenstände deutlich ge.stielt, aufrecht oder abstehend. Früchte flach, mit stark spreizenden bis zurückgebogenen Flügeln. VerbreiteteArten . 6.
5°. Blattnarben eines Paares voneinander entfernt. Junge Zweige nicht milchend, mit glatter Borke.Laubblätter derb, unterseits weisslich bereift, meist (ausser bei A. Opalus subsp. obtusatum) rasch ver»kahlend, 3.1appig oder mit 5 sehr kurzen und stumpfen Lappen. Blütenstände fast sitzend, meist nickend,doldenähnlich. Früchte mit stark gewölbten Fächern und fast parallelen Flügeln. Südliche, bis ins mittlereRhein« und Maingebiet bezw. bis in den Jura reichende Arten 7.
6. Laubblätter meist über 10 cm lang, unterseits glänzend, mit lang zugespitzten und (bei unserer Unter,art) grob und spitz gezähnten Lappen. Blüten meist vor dem Laub erscheinend. Staubblätter in der Mitte desDiskus inseriert. Fruchtfächer flach, stets kahl. Borke längsrissig, nie mit Korkflügeln. A. platanoides nr. 1872.
6". Laubblätter meist unter 10 cm lang, etwas derber, unterseits meist ± behaart, mit stumpfen,meist schwach gekerbten Lappen. Blüten mit dem Laub erscheinend. Staubblätter innerhalb des Diskus inseriert.Fruchtfächer etwas gewölbt, oft behaart. Borke der Jungen Zweige öfters mit Korkflügeln (Fig. 1856 c).
A. campestre nr. 1873.
7. Laubblätter unter 5 cm lang, tief in 3 meist ganZrandige Lappen geteilt. A. Monspessulanum nr. 1S74.7*. Laubblätter meist über 5 cm lang, nur seicht in 3 oder 5 sehr stumpfe, gekerbte bis gesägte
Lappen geteilt A. Opalus nr. 1875.
8. Laubblätter unterseits grün oder schwach bläulich, sehr gross, denen von A. platanoides ähnlich,aber öfters ± behaart und nicht milchend. Kelchblätter verwachsen. Krone fehlend. Diskus vorhanden.Zucker.Ahorn A. saccharum pag. 271.
Laubblätter unterseits weiss. Kelchblätter frei. Diskus verkümmert 9.
9. Lappen 3 oder 5, kurz und wenig tief (Fig. 1844 b). Krone rot. Fruchtknoten kahl. A. rubrum pag.271.9*. Lappen 5, spitz, oft tief zerschlitzt (Fig. 1843 c), dadurch das Laub platanenähnlich. Krone fehlt.
Fruchtknoten behaart A. saccharinum pag. 271.
Ausserdem werden gelegentlich kultiviert i A. macrophy llum Pursh (Pazif. Nordamerika), A. Traut.vettdri Medwedj. (Kaukasus), A. circinätum Pursh (Pazif. Nordamerika), A. Nikößnse Maxim. (Japan),A. Miyab61 Maxim. (Japan), A. cissifolium Koch (Japan), A. Nikoense Maxim. (Japan) usw.
1870. Acer Tatäricum 1 ) L. (= A. cordifölium Moench). Schwarzring = Ahorn, Tata=rischer oder Sibirischer Ahorn ; ungarisch: Feketegyuru juhar (= Sdiwarzring« Ahorn) 5 russisch:Tschernokljon (= Schwarzehörn) oder Nekljon (= Nidit=Ahorn). Fig. 1846 und Fig. 1847.
Bis 5 (seltener bis 6) m hoher Baum oder Strauch mit glatter, dunkelgrauer Rinde.Zweige und Knospen lebhaft rotbraun, die jungen Zweige kantig=streifig, kahl. Knospen meistzu 3 nebeneinander. Laubblätter bis 4 cm lang gestielt, eiförmig oder herzförmig=rundlich,ungelappt oder mit 2 schwachen Seitenlappen, doppelt gezähnt, unterseits meist an den Nervenlocker behaart, meist derbhäutig, ± 6 bis 9 cm lang und 2 bis 4 cm breit, fiedernervig, beider*
') Aus den Ländern der Tataren um das Kaspische und Schwarze Meer stammend.