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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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A. Laubblätter ungeteilt oder kurz dreilappig: 1. A. crataegifölium Sieb, et Zucc. aus der süd»ostasiatischen Sektion Integrifoliata. Von A. Tataricum und Verwandten u. a. durch die einen gestrecktenWinkel bildenden Fruchtflügel zu unterscheiden. Heimat: Japan. Ziemlich winterhart. 2. A. Pennsyl.vänicum L. (= A. striätum Duroi, = A. Canadänse Marsh., = A. tricuspidätum Stokes). An der durchWachsausscheidungen weissgestreiften Rinde, den breiten, in drei kurze, scharfe Spitzen ausgezogenen Laub,blättern und den schmalen, hängenden Trauben leicht zu erkennen. Heimat i Atlantisches Nordamerika vonQuebec bis Nordgeorgien. Seit 1755 auch in europäischen Gärten als sehr winterharter Zierbaum (neuerdingsauch mit weiss» und gelbbuntem Laub) kultiviert, so z. B. in Strassburg (besonders zahlreich), Salzburg und Zürich.

B. Laubblätter 3» bis 7=lappig: 3. A. spicätum Lam. (= A. parviflörum Ehrh., = A. montänumAit. non Lam.). Von dem ähnlichen A. Pseudoplatanus besonders durch die unterseits stärker behaarten Laub«blätter, die aufrechten Aehrenrispen und die nur 2 cm langen Fruchtflügel verschieden. Zerfällt in 2 durcharktotertiäre Disjunktion getrennte Rassen: var. American um Maxim, mit am Grund schwach herzförmigen,3» bis 5.1appigen Laubblättern im atlantischen Nordamerika (in Europa seit 1750 kultiviert) und var. Ukurun»du6nse (Trautv. et Mey.) Maxim, mit tief herzförmigen, 7-lappigen Laubblättern in China, in der Mandschurei,Sachalin und Japan. 4. A. insigne Boiss. et Buhse. Von A. Pseudoplatanus besonders durch die dolden«traubigen Blütenstände verschieden. Laubblätter 2 bis 3 dm lang werdend, mit meist roten Stielen. Jetzt nur mehrin Transkaukasien und Ostpersien, präglazial und interglazial (als A. Sismöndae Gaudin) jedoch auch in Süd»europa (z. B. Pianico am Alpensüdfuss). In Europa erst wieder 1867 eingeführt und als raschwüchsiger Zier»bäum recht geschätzt. 5. A. säccharum Marsh. (= A. sacchärinum Wangenh. non L., = A. saccharö»phorum C. Koch, = A. barbätum Michx.). Echter Zucker»Ahorn; engl, s Sugar maple. Die durch ihren verwachsen«blätterigen Kelch und die fehlende Krone leicht kenntliche, aber sonst A. platanoides recht ähnliche Art ver-tritt diese im atlantischen Nordamerika, wo sie zusammen mit der amerikanischen Buche ausgedehnte Wälderbildet und auch häufig kultiviert wird, da sie die Hauptmenge des Ahornzuckers und dasamerikanische Ahorn«holz" liefert. Nach England wurde sie 1734 gebracht und wird seither in Europa öfters als Zierbaum, ver«suchsweise auch als Waldbaum und (z. B. in Schweden) zur Zuckergewinnung gebaut. Als völlig frostharterWaldbaum hat sie sich in Europa von allen amerikanischen Arten am besten bewährt. In Kultur sind Formenmit unterseits ± kahlen, bläulichen Laubblättern (var. pseudoplatanoides Pax), mit unterseits stärker behaarten,grünen (var. barbätum Trelease) und mit unterseits glatten, grünen Laubblättern (var. nigrum [Michx. f. alsArt] Britton). 6. A. s a cchar inum L. (= A. dasycärpum Ehrh., = A. rubrum Lam. non L.= A. rubrum Lam. var. pallidum Ait. u. var. mas Schmidt). Silber»Ahorn. Fig. 1843. Bis 40 m hoher, oft mehr»stämmiger Baum mit ± tief zerteilten, scharf gezähnten, unterseits weissen Laubblättern. Heimat. Fluss»täler des atlantischen Nordamerika. In Europa seit 1725 in zahlreichen Formen (besonders auch in der ge»schlitztblätterigen var. laciniätum Pax) als sehr dekorativer und gänzlich winterharter Parkbaum häufigkultiviert. 7. A. rtibrum L. Roter Ahorn. Fig. 1844. Mit der vorigen Art nahe verwandt, durch die vielweniger tief zerteilten, oft nur stumpf 3=lappigen Laubblätter und die schon im April in kugeligen Büschelnerscheinenden roten, duftenden Blüten verschieden. Herbstfärbung wie bei der vorigen Art prächtig rot.Heimat und Kultur wie bei der vorigen Art, in Europa seit 1656. Hiezu var. tomentösum (Desf. als Art)Kirchner (= subsp. microphyllum Wesmael, = A. fülgens hört.) mit unterseits stärker behaarten Laubblättern. 8. A. gläbrum Torr. (= A. Dougldsii Hook.) mit dünnen, völlig kahlen, in der Form an die von A.Pseudoplatanus erinnernden, bei der z.B. in Speyer kultivierten var. tripartitum (Nutt.) Pax 3«fingerigenLaubblättern. Heimat; Pazifisches Nordamerika. Kleiner, völlig winterharter Zierstrauch.

C. Laubblätter 7» bis ll=lappig bis fingerförmig zerschnitten! 9. A. palmätum Thunb. (Fig. 1845),Laubblätter sehr variabel, oft rot, beiderseits gleichfarbig, kahl. Heimat: Japan. Daselbst und jetzt auch inEuropa in zahllosen Formen kultiviert. Seit 1820 eingeführt.

1. Laubblätter 3= oder 5» (selten 7»)zählig gefiedert. Krone und Diskus fehlend. Amerikanische,häufig kultivierte Art. Fig. 1863 A. Negundo nr. 1876.

1*. Laubblätter nicht gefiedert 2.

2. Laubblätter ungeteilt oder mit 2 sehr schwachen Seitenlappen (wenn mit 3 scharfen Spitzen, vgl.A. Pennsylvanicum pag. 271), scharf, oft doppelt gesägt (Fig. 1846a, d, g und h). Blüten in aufrechten,endständigen, ± eiförmigen Rispen. Fruchtflügel 2'/» bis 3 cm lang, ± parallel (wenn stärker spreizend, vgl.A. crataegifölium pag. 271) A. Tataricum nr. 1870.

des 19, Jahrhunderts nach Europa. Die meisten davon sind noch recht selten. Ueber die Einführung undAkklimatisation ausländischer Ahorn»Arten vgl. Fritz Graf von Schwerin (Mitteilungen der Deutsch. DendroLGesellschaft, 1900).

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