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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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11 Millionen kg produzierten. Einzelne Bäume sollen mit Erfolg 100 und mehr Jahre angezapft worden sein.Stärkere Bäume geben jährlich 50 bis 150 Liter Saft und 12 bis 35 kg Zucker. Die Gesamtproduktion wurdevor 1907 auf im Mittel 8 Millionen kg, für 1910 auf 10 Millionen kg berechnet und soll seitdem auf über30 Millionen kg gestiegen sein. Der Saft, der pro Liter meist 24 bis 27 g Rohrzucker enthält, wird meist zu Sirup

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kannt war auchzu einer Art Wein

vergären. NachEuropa wird nurwenig Ahornsirupausgeführt. Der sichbeim Einkochen desSaftes am Boden aus.scheidendeZucker»sand" (sugar sand)enthält 2 wertvolleStoffe, Apfelsäureund doppeltapfel«sauren Kalk, dietechnisch verwendetwerden. Aus denRückständen wird Es-sig bereitet, der diemeisten im Handelbefindlichen Essig.Arten an Güte über»treffen soll. In denKriegsjahren wurdebeabsichtigt, in Süd»Schweden 65000 km

Landstrasse und15000 km Bahnlinie

beiderseits mit Zucker.Ahornen zu bepflanzen, wozu etwa 50 Millionen Bäume erforderlich gewesen wären, die bei einemdurchschnittlichen Ertrag von 1 kg Zucker pro Baum einen Jährlichen Ertrag im Wert von 15 Millionen Kronen ergebenhatten. Mittelalterliche Arzneibücher empfehlen die Ahornrinde gegen Vergiftungen durch Tiere. DasLaub der meisten Ahorn.Arten ist ein ausgezeichnetes Viehfutter, das in vielen Alpengegenden durch in regel«massigen Abständen erfolgendes Schneiteln gewonnen wird. A. Pseudoplatanus wird z. B. im Wallis und imBündner Oberland als Schneitelbaum besonders geschont, vereinzelt selbst um die Siedlungen gepflanzt, ähnlichA. campestre im südlichen Tessin. Durch zu starke Laubnutzung werden ältere Bäume leicht kernfaul. DieAhornfrüchte, die auch von verschiedenen Vogelarten, wie Hähern, Kreuzschnäbeln und Kirschkernbeissern,gern gefressen werden, stellen ein vorzügliches Mastfutter dar. In vielen Gegenden sind sie als Kinderspielzeugbeliebt und werden an manchen Orten auch gegessen j die von A. platanoides sollen von .lieblichem Ge.schmack" sein.

Für forstliche Zwecke eignen sich nur A. Pseudoplatanus und A. platanoides, von amerikanischenArten A. saccharum und A. Negundo (für Europa nicht zu empfehlen). Die Anpflanzung der meisten Arten ist introckenen Gegenden mit ziemlichen Schwierigkeiten verbunden. Fremde Arten und Formen hat in den letztenDezennien vor allem der Vorsitzende der Deutschen dendrologischen Gesellschaft, Graf Fritz von Schwerin,in Wendisch»Wilmersdorf bei Berlin eingeführt. Vgl. Acht Beiträge zur Gattung Acer (1883/1903), Neudruck 1919im Selbstverlag des Verfassers. Ausser den einheimischen Arten, mehreren ihrer mediterranen und asiatischenUnterarten und A. Negundo, werden im Gebiet namentlich die folgenden Arten als Ziergehölze kultiviert 1 )»

Fig. 1845. Acer palmatum Thunberg. Blattiormen: a, b var. Thunbergii Pax subvar. eu-palmatumSchwerin, c, d subvar. septemlobum Schwerin, c var. dissectuni (Thunb.) C. Koch. / var. linearilobumSieb, et Zucc. g bis i Weissrandformen der var. Thunbergii mit reduziertem Wachstum der chlorophyll-Ireien Blattseiten (I. albo-marginatum Nicholson).

') Es ist auffällig, wie verhältnismässig spät ausländische Ahorn.Arten Eingang in die mitteleuro.päischen Gärten gefunden haben. Sie fehlen z.B. noch völlig imHortusEystettensis(1613)und waren auchin den Schlesischen Ziergärten der Renaissancezeit unbekannt. Am frühesten sind noch amerikanische Arten(von 1725 an) eingeführt worden. Der grösste Teil der ostasiatischen Arten kam erst in der zweiten Hälfte