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dadurch, dass die Stromata auf dem alten Laub am Boden überwintern. Eine beträchtliche Schädigung desWirts scheint nicht einzutreten. Dieser auch schon aus dem Tertiär und Diluvium bekannte Pilz ist sowohlin Europa (auf A. Pseudoplatanus [Fig. 1842 a], A. platanoides [besonders häufig], A. campestre [anscheinend aufsubsp. hebecarpum häufiger als auf subsp. leiocarpum], A. Monspessulanum und A. Opalus) wie auch in Nord,amerika (auf A. sacdiarinum, A. sacdiarum, A. rubrum, A. Pennsylvanicum, A.Negundo u. a.) sehr verbreitet. Vielseltener ist Rh. punctatum (Pers.) auf A. Pseudoplatanus und die von Rh. acerinum nur mikroskopischzu unterscheidende Discomycöpsis rhytismoides J.Müller (vgl. Müller, Julius. Zur Kenntnis desRunzelschorfes und der ihm ähnlichen Pilze. Jahrb. für wiss. Botan. Bd. XXV, 1893). Von anderen Pilzen
ist am häufigsten der weisse Ahornmehltau U n.
R, ct'nula dceris (DC.) Pers. (Typus und var.
a» Tu 1 dsnei Fuckel). Das Laub befallen weiter
der Russtau F u m d g o s a 1 i c i n a Tul., die Flecken«erreger Phyllactlnia cor ylea (Pers.), Gno»mönia cerdstis (Riess) und G. inclindta(Desm.) (G. dceris Feltgen auf den Zweigen),Leptosphaeriölla septorioi'des (Desm.)und L. latebrösa (Cooke), Peziz^lla acerinaMont. und P. minor Rehm u. a., die Stengel u. a.Dermatea acericola (Peck), die Zweige undAeste Arten von Nectria, Hypöxylon,Cucurbitdria (z. B. C. acerina Fuck.), Vdlsa(z. B. V. pseudoplätani Fries und V. p 1 ata•noidis Otth), Massdria und Massari6lla,Diapörthe (z. B. D. dceris Fuck.), fernerDidymospneeria acerina Rehm, Phdcysacerina Feltg., Lachnum plätani (Pers.),
Otthia dceris Wint. u. a., von Basidiomyceten z.B. Arten von Corticium und Tremella. VonGallenbildnern sind zu nennen, die Ahorn.Gallmücke Pedidspis dceris Först., deren verschiedene Gene,rationen kugelige Beutelgallen sowohl an den Wurzeln wie an den Stengeln, Laubblättern, Blüten und Früchtenerzeugen. Sehr auffallend sind ferner die V» bis 4 mm grossen, meist roten Beutelgalten der Milbe E r i ö ■phyes macrorhynchus Nal. (Fig. 1842 b bis e). E. macrochölus Nal. und E. pseudoplatani Corti erzeugenFilzgallen auf den Blättern, E. het6ronyx Nal. kugelige Auftreibungen der Sprossadisen. Die Milben Phy 11 o■cöptes gymndspis Nal. und Ph. acericola Nal. bewohnen die „Bärte" (Acarodomatien) in den Nervenwinkelnder Blattunterseite und verursachen Vergrösserung der Haare. Blattfältelungen bewirken die Mücken Dasy.neüra acercri'spans Kleff, (stärkere Kräuselung) und Contarinia acerplicans Kieff. (schwache Faltungzwischen unveränderten Nerven). — Von anderen Gallmücken seien Massalöngia dceris Rübsamen (Grübchender Blattunterseite) und Atrichos6ma dceris Kieff. genannt, dessen Larve in Anschwellungen der Blattstielelebt. — Nicht gallenbildende Insekten leben in grosser Zahl auf Ahorn.Arten, so Blattläuse (Äphis dceris Fb.,A. platanoides Sdik., A. acerina Walk, und A. acericola Walk.), Schildläuse (Lecdnium dceris Bouch6), Blatt,flöhe (Psylla dceris Frst.), Maikäfer (Melolöntha vulgdris L. und M. Hippocastani F.) und zahlreiche Schmetter»
Fig. 1843a. AcersaccharinumL. a Zweig in Winterruhe, c Laub-blatt. d Weiblicher Blütenstand, e Desgl. nach Entfernung der Hüll-blätter." / bis h Weibliche Blüten (A geöffnet), i und k MännlicheBlütenstände (k durchschnitten).
Fig. 1843 b. Schemata für die Geschlechterverteilung inden Blütenständen von a bis c Acer platanoides L.,d bis/A. Pseudoplatanus L. (weibliche Blüten schwarz,männliche hell). — Pollen von Acerplatanoides. g undh frisch, i und k mazeriert ( a bis / nach V. Br. W i 11 r o c k,g und h Orig., i und k nach W. W. Kudrjaschow).