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bei Basel ob der Fähre Rheinhalde sehr selten, im Jura nur am Mont du Chat; ausserdem hie und da ausGartenkulturen verwildert.
Allgemeine Verbreitung: Pyrenäen, südwestlicher Jura, Alpen, Nord» undMitteHtalien, Ost=Karpaten, Illyrische Gebirge, Balkan, Krim; Kaukasus, Nordpersien, Klein 3asien; Nordafrika (Algerien).
Evonymus latifolia gehört dem submediterran-montanen thermophilen Elemente an. Die Art tritt besondersin schattigen Laubmischwäldern auf, in den Vorarlberger Alpen z. B. zusammen mit Acer campestre, Staphyleapinnata, Prunus Mahaleb, Sorbus torminalis, Rosa tomentella und R. spinosissima, in den südöstlichen Kalk«alpen zusammen mit Fagus silvatica, Quercus sessiliflora, Acer Pseudoplatanus, Carpinus Betulus, Tilia platyphyllosund T. cordata, Fraxinus Ornus, Ostrya carpinifolia, Philadelphus coronarius, Daphne Laureola usw. Bei Schlierseein Oberbayern beobachtete sie Hegi auf Kreidekalk zusammen mit Picea excelsa, Abies alba, Picea pungens (an.gepflanzt), Acer Pseudoplatanus, Corylus Avellana, Rosa arvensis, Berberis vulgaris, Ligustrum vulgare, ViburnumLantana, Prunus spinosa, Crataegus Oxyacantha, Lonicera nigra, Equisetum Telmateja, Aspidium Filix mas,Salvia glutinosa, Festuca gigantea, Asarum Europaeum, Sanicula Europaea, Calamintha Clinopodium, Origanumvulgare, Prenanthes purpurea, Senecio Fuchsii, Cirsium oleraceum u. a. Zum Teil tritt der Strauch dort ineiner Fichtenschonung auf. Bisweilen stellt er sich auch in Buchenwäldern ein, so z. B. auf der Krim, oderin den gehölzreichen Wäldern der Sanntaler Alpen, wo er sich mit Fichten, Tannen, Lärchen, Pinus montana,den beiden anderen in Mitteleuropa heimischen Evonymus-Arten, Sorbus Chamaemespilus, Sambucus racemosausw. zusammenfindet. In den südöstlichen Karpaten fehlt er selten in den lichten Gebüschen felsiger Hänge,die hauptsächlich von Fraxinus Ornus und Syringa vulgaris beherrscht werden. Sein Auftreten bei Wien,zusammen mit Ostrya carpinifolia, Philadelphus coronarius, Cotinus Coggygria und Anthyllis Jacquini, wird vonHayek als Beweis von sehr früher Verbreitung der „Illyrischen'' Flora am Ostrand der Alpen aufgefasst.— Das Holz besitzt ähnliche Eigenschaften wie dasjenige von E. Europaea und wird in gleicher Weise ver«wendet. Seit etwa 1700 wird der Strauch in Gärten angepflanzt. — Fossil wurde die Art z. B. in den zwischenMindel. und Riss.Eiszeit entstandenen Ablagerungen bei Celle sous Moret (Frankreich) nachgewiesen. Alsparasitärer Pilz wurde auf dem Strauch Caeöma evönymi (Gmel.) festgestellt.
Den Celastraceae steht die etwa 200 Arten umfassende Familie der Hippoerateäceae sehr nahe,unterscheidet sich aber von ihr durch den gewöhnlich 3-fädierigen Fruchtknoten und durch meistens 3 Staub,blätter sowie durch das fehlende Nährgewebe. Die 3 Gattungen (Hippocrdtea, Saldcia und Campylost6.m o n) sind in den tropischen und subtropischen Gebieten beider Hemisphaeren (besonders im tropischen Südamerika)verbreitet und zwar sind es grösstenteils Klettersträucher (Zweigklimmer) mit meist gegenständigen Laubblättern.
Die kleine Familie der Stackhousiäceae mit 2 Gattungen (Stackhoüsia und Macgregöria) mitzirka 20 Arten ist fast ganz auf Australien und Neuseeland beschränkt; einzig Stackhoüsia muricätaLindl, reicht bis zu den Philippinen. Es sind einjährige oder perennierende, wenig verzweigte Stauden mitwechselständigen, einfachen, schmalen, ganzrandigen Laubblättern, deren zwitterige Blüten zu endständigenTrauben oder Aehren angeordnet sind.
75. Farn. Staphyleäceae. Pimpernussgewächse.
Sommergrüne Sträucher oder kleine Bäume mit gegen» oder wechselständigen, 3=zähligenoder unpaar gefiederten Laubblättern. Nebenblätter vorhanden. Blüten zwitterig, strahlig. Kelch»blätter 5, frei oder nur am Grunde verbunden. Kronblätter 5, frei, wie die Kelchblätter inder Knospenlage dachig. Staubblätter 5, vor den Kelchblättern stehend; Diskus flach, zwischendem Staub» und Fruchtblatt=Kreis eingeschoben. Fruchtblätter 2 bis 3, frei oder i hochhinauf miteinander verwachsen; Samenanlagen in jedem Fadie meist mehrere, zentralwinkel»ständig, meist aufsteigend, anatrop und intrors; Griffel 1 bis 3, frei oder + verwachsen.Frucht eine lederige oder fleischige Kapsel oder eine Schliessfrucht mit je 1 oder wenigenSamen in jedem Fach. Samenschale steinhart oder krustig, bisweilen mit dünner, fleischigerAussenschicht und deutlichem Nabel, oft glänzend. Keimling gross, gerade, im Nährgewebe ein»gebettet, mit kleinem Würzeldien und grossen, plankonvexen Keimblättern.
Die Familie besteht nur aus 5 Gattungen mit etwa 26 Arten. Davon bewohnen die monotypischenGattungen Euscäphis Sieb, et Zucc. und Tapiscia Oliv. Japan bezw. die chinesische Provinz Szetschuan.Auf Peru und Kuba ist mit je einer Art die Gattung Hu6rtea Ruiz et Pav. beschränkt. Die formenreiche,mindestens 10 Arten zählende Gattung Turpinia Vent. tritt sowohl im tropischen As en als auch im tropischen