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Formen) spitz=keilig, nach vorn in eine kurze Spitze allmählich verschmälert, am Rande sehrfein gesägt, kahl, oberseits sattgrün, unterseits hellgrün. Blüten auf dünnen Stielen in blatt=adiselständigen, langgestielten, bis 15 cm langen Trugdolden. Kelchblätter meist 5, seltener 4,kreisrundlich, etwa 1 mm lang. Kronblätter 5 (4), kreisrundlich, etwa 2,5 mm lang, hellgrünlich=braun. Staubblätter 5 (4), mit sehr kurzen, höckerförmigen Staubfäden. Kapsel 5=(4=)kantig,bis 1,5 cm lang und 2 bis 2,5 cm breit, karmin» oder purpurrot; Kanten — mitunternur sehr schmal — geflügelt (Fig. 1855d). Samen 7 mm lang, weisslich, in den orangerotenSamenmantel ganz eingehüllt. — V und VI.
Ziemlich zerstreut und meist vereinzelt auf feuchtem bis ziemlich trockenem, etwashumosem Boden schattiger oder sonniger Lagen in lichten Laub» und Laub=Nadel=Misch=Wäldern, in Laubgebüschen,in Schluchten, auf Waldschlä*gen. Von der Ebene bisin die subalpine Stufe derGebirge: in den BayerischenAlpen bis 1000 m, in Nord»tirol bis etwa 1500 m, inden Urneraipen bis 920 m,im Tessin bis 870 m, imOberhasli bis 1240 m, inden südlichen Westalpen bis1600 m. Häufiger auf Kalkoder kalkreichen Gesteinenals auf Silikat=Unterlage, wiez. B. Gault, Sericitgneissusw. Nicht selten in Gärtenund Anlagen angepflanztund daraus verwildert.
In Deutschland nurim Alpengebiet und im Alpen«vorland: in Württemberg beiWolfegg, Mooshausen, Wein»garten, Hier, Sdimalegg, Eglofs,
Eisenharz, Wangen, Isny, Eisenbach, Künzelsau.Scheurachshof (an letzterem Orte wenigstens früher), im Uland wohl nicht einheimisch; in Bayern im Bodenseegebiet besonders im Hügelland verbreitet, bei Hohen«schwangau, Garmisch, am Peissenberg, bei Lenggries, Rottach, Schliersee (mehrfach), Fischbach, Melleck, Traunstein,Reichenhall, Berchtesgaden; ausserdem hie und da aus Anpflanzungen verwildert und z. T. einge»bürgert, so bei Ottmachau in Schlesien und bei Wensöwen und bei Goldapp in Ostpreussen. — In Oester«reich nur in den Alpenländern i in V orarlberg ziemlich verbreitet •, in Tirol in den nördlichen und südlichen Kalkalpenziemlich verbreitet, in den Zentralalpen fehlend; in Salzburg bei Salzburg, z. B. am Kühberg, Rositte, Düren»berg, Werfen, Unken, Lofer, St. Leonhard) in Oberösterreich im Voralpengebiet nicht selten, vereinzelt auch denFlüssen entlang tiefer steigend, so in den Traunauen zwischen Wels und Lambach; in Niederösterreich in denKalkalpen sehr zerstreut, ausserhalb derselben bei Aggstein, Gurhofgraben und auf dem Jauerling; in Steier»mark in den Voralpen sehr zerstreut; in Kärnten bei Satnitz, in den Ebentaler Bergen, bei Weissbriach, Raibl,in den Karawanken, im Loibltal; in Krain im Berg» und Voralpenland hie und da. — In der Schweiz inden südlichen Kalkalpen im Tessin ziemlich verbreitet, im Föhngebiet der nördlichen Kalkvoralpen zerstreut,westlich bis zum Berner Oberland (Zweilütschinen, Tüscherswald bei Bönigen [im Urbachtal über Gürmschi bis1240 m steigend]), in den Zentralalpen sehr selten (z. B. im Maderanertal, Wolfenschiessen) und auf weite Streckenganz fehlend (im Kanton Graubünden), im Mittelländ sehr zerstreut (noch bei Willisau und um Bern, fehltim Aargau (kultiviert bei Zofingen, Wohlen, Königsfelden), im Gebiete der subalpinen Nagelfluh sogarselten (westlich bis ins obere Sihltal, Aegeri, Oberarth, Vitznau), am Bodensee bis Arbon und Rorschach,
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Fig. 1836. Evonymus latifolia Miller mit Früchten, bei Schliersee. Phot. Dr. G. Hegiund Dr. H. ßeger, München.