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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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und Smyrnium perfoliatum. Audi in das Steppengebiet dringt er ziemlich weit vor und erträgt ebenso hoheWinterkälte wie weitgehende sommerliche Austrocknung. In der Regel ist er häufiger auf kalkreichen als aufkalkarmen Unterlagen zu finden. Entsprechend seiner grossen Anspruchslosigkeit kommt Evonymus verrucosaan den verschiedensten Standorten und in den verschiedensten Pflanzengesellschaften vor, auf schweren Lehm,böden sowohl wie auf lockeren Sand, und Humus-Unterlagen, an Felsen, an feuchten oder trodcenen Orten,in den Buchenwäldern der Karpaten, den Eichenbeständen Podoliens und der Ungarischen Tiefebene in denLaubmischwäldern von Mähren und der südöstlichen Kalkalpen, hier z. B. zusammen mit Quercus«Arten, Tiliacordata und T. platyphyllos, Carpinus Betulus, Ostrya carpinifolia, Fraxinus Ornus, Philadelphus coronarius usw.,im Carpinus-Betulus.Wald des nördlichen Karpatenvorlandes, im Karstwald. In den westpreussischen lichtenBusch. und Mischwäldern vereint er sich nach Scholz mit folgenden wärmeliebenden Arten: Viola mirabilisund V. collina, Lathyrus niger, Vicia Cassubica und V. pisiformis, Genista tinctoria, Trifolium rubens, LaserpitiumPruthenicum, Peucedanum Cervaria, Libanotis montana, Seseli annuum, Melampyrum nemorosum, Serratulatinctoria, Inula salicina, Hieracium cymosum, Hierochloe australis und Campanula Cervicaria. Ferner tritt derStrauch in Laub« und Nadelmischwäldern oder reinen Nadelwäldern auf, z. B. in den Sanntälern im subalpinenFichtenwalde im Schutze von Fichten, Tannen, Lärchen, Föhren und vereinzelten Buchen oder in lichten Picea.Beständen in der Tatra. Im Cisbusth Westpreussens, den mehr als 5000 Eiben durchsetzen, ist er aus derZahl der Unterhölzer hervorzuheben (P r e u s s). In Föhrenwäldern erscheint er z.B. in Mittel, und Südmährenund in den südpontischen Gebirgen und steigt in letzteren, vereinigt mit Evonymus Europaea, Populus tremula,Sorbus torminalis und S. Aria, Ribes Orientale, Berberis Cretica u. a. bis etwa 1800 m empor. Sehr häufignimmt er auch an der Bildung von Strauch.Gesellschaften teil, so z. B. an den Prunus fruticosa.Gebüsdien impannonischen Oesterreich (vgl. Cotoneaster melanocarpa, Bd. IV, 2, pag. 685), den Cotinus Coggygria.Beständender Süd-Karpaten, dem Sibljak an den trockenen, sonnigen Hängen der Sanntaler-Alpen, nach Hayek zu.

sammen mit Fraxinus Ornus, Ostrya car-pinifolia, Corylus Avellana, Crataegusmonogyna, Prunus spinosa, ViburnumLantana. Als Zierstrauch ist E. verru.cosa seit 1730 in die Gärten aufgenommenworden. Die Blüten duften wie Gera,nium Robertianum (Abromeit). DieSamen werden durch Vögel verbreitet.Eine Verfrachtung durch das Wasser scheintnach Scholz nicht vorzukommen, da diePflanze z. B. in den Weidenkämpen derWeichsel fehlt. Zoocecidien werden durchAphis evönymi Fabr. und Eriöphyespsilonötis Nal. erzeugt. Als Ascomy.cet wurde Microsphaera evtfnym,(DC.) festgestellt.

1868. Evonymus latifölia Miller.Voralpen = Spindelstrauch. Taf.179, Fig. 4; Fig. 1834 e, f, Fig. 1835und 1836.

Sommergrüner, bis 5 mhoher Strauch oder kleiner Baummit langen, aschfarbenen, zuletzt

Fig. 1835. Evonymus latifölia L. a Zweig im Winterzustand, b Spross- r , -* ,, ,

knospe, c Zweig mit Früchten, d Querschnitt durch die Frucht. I6inriSSl£*6n /\0St6Il llIlCl 6t"WdS ZllSdlH*

mengedrückten, im Querschnitt nichtquadratischen, anfangs olivgrünen, später wenig glänzenden Zweigen-, Korkwarzen fein, erst anden mehrjährigen Zweigen deutlich ; Endknospen und oberste Seitenknospen auffallend vergrössert;letztere den Zweigen dicht anliegend bis ziemlich stark einwärts gekrümmt, sehr gross, lang»spindelförmig. Knospenschuppen mit sdimalem, hellem, wimperig=gezähntem Hautsaum.Laubblätter auf etwa 5 bis 15 cm langen, rinnigen Stielen, gross, bis 14 cm lang und bis6 cm breit, länglich=elliptisch bis verkehrt=eiförmig, am Grunde keilförmig oder (bei russischen