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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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Eine Reihe von Hex.Arten (über I. Aquifölium vgl. pag. 237 f.!) wird im Gebiet in Garten, und Park«anlagen gezogen, bei vielen Arten sind die Akklimatisierungsversuche noch nicht abgeschlossen bezw. noch garnicht in Angriff genommen. Die meisten Arten haben nur botanisches Interesse und werden demnach nurin botanischen Gärten gezogen. Für Gartenanlagen kommen u. a. in Betrachti I. pedunculösa Miq. (Japan,Zentralchina), J. gldbra (L.) Gray, bei uns alsKanadische" oder alsschwarzfrüchtige Winterbeere" bezeichnet(Atlantisches Nordamerika), I. opdca Ait. (Atlantisches Nordamerika! ein prachtvoller Baum steht im Parkebeim Schlosse Heimond in Holland), I. crenäta Thunberg (Japan, Himalaya, Philippinen), I. dipyrdna Wall.(Himalaya, Provinz Yünnan in China, Vorderindien), 1. Pernyi Franch. (Zentralchina), I. integra Thunbg.(Japan, Korea), I. geniculäta Maxim. (Japan) mit kirschenähnlichen, langgestielten Beeren, I. verticilläta(L.) Gray, dieVirginische Winterbeere" der Gärtner (Nordamerika), I. decidua Walt. (Nordamerika). AlsNutzholz liefernd wäre vor allem bei uns die Kultur von I. opäca Ait., I. dubia (Don) Britt., Stern, Pogg(Nordamerika, Mexiko, Ostasien), I. Pdrnyi Franch. zu empfehlen.

1865. Hex Aquifölium 1 ) L. Stechpalme, Hülse. Franz.: Houx (im Waadtland: Agrebllai,thau, tau); engl: Holly; ital.s Aquifolio, agrifolio, alloro spinoso, lauro spinoso; in der Süd»Schweiz: Loiro selvadig, pougiaratt, spungiaratt, grifoul; im Bergell: glitsch. Taf. 179, Fig. 2;

Fig. 1824 bis 1829.

Der Name Stechpalme (auch volkstümlich, besonders in der Schweiz) bezieht sich auf die stachel.spitzig gezähnten, immergrünen (daher häufig imPalm", der am Palmsonntag geweiht wird, vgl. Buxus

sempervirens) Blätter.

^ ^ " ^ ' , ' " ^ (Baden), Gaispalme

Fig. 1824. llex Aquifölium L. a Männlicher, bewehrter Zweig mit Blütenknospen, b Unbewehrter rctarhf>lto<;l(St GallertZweig mit Steinfrüchten, c Querschnitt durch den Spaltöffnungsapparat (nach Rehfous). L s r *

Quacken [zuqueck

= lebendig, immergrün, vgl. Queckolter = Juniperus communis, Bd. I, pag. 89] (Gütersloh), Groaschpa [grünerSpan] (Oberbayern). Christdorn [vgl. dän. kristorn] (Schleswig) geht ebenfalls darauf zurück, dass man die P flanzeals Ersatz für die Palmen benutzte. Höls (bergisch), Halsen, Hülsen (Untere Weser), Hülskrabbe [mittel»niederd. krabben = kratzen] (niederdeutsch), Hulseheck, .holz (Baden) gehören zu althochdeutsch hulis, hüls,mit denen ,ruscus' [bedeutete zunächst den Mäusedorn, Ruscus aculeatus, dann aber auch andere stechende, immer,grüne Pflanzen] glossiert wird. Hieher gehört übrigens auch das engl, holly (Stechpalme) und das franz. houx (ausdem Deutschen entlehnt). Huschelbusch, Huenschel (bergisch), Hurlebusk(Waldedc) dürften wohlhieher zu stellen sein. In manchen Gegenden Niederdeutschlands dienen Zweige der Stechpalme zumFuen"

') Aquifölium, aquifolia, agrifolium = Name der Stechpalme bei den Römern; von lat. äcus = Nadel(acütus = scharf, spitzig) und lat. fölium = Blatt; wegen der stechenden Blätter.