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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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Fig. 1820. Rhus typhina L. a Zweig mit noch geschlossener Blütenrispe, b Desgl. aufgeblüht, c Samen.

Pilger (Bemerkungen zur phylogenetischen Entwicklung der Blütenstände. Berichte der freien Vereinigungfür Pflanzengeographie für das Jahr 1919) scharf gegen den unfruchtbaren Zweig abgesetzt. In der Krone einesalten Baumes enden alle Zweige mit einer Rispe, nach deren Absterben der Zweig durch 1 oder 2 Triebe ausden Achseln oberer Laubblätter fortgesetzt wird. Nach Kinzel bringen in Oberbayern jahreszeitlich spät be«fruchtete Blüten nur ausnahmsweise reife Früchte hervor. Früh gereifte Samen keimen zwar im Dunkeln teil«weise schon nach 8 Tagen, zeigen aber eine Keimungsbegünstigung durch Lichteinwirkung. Die jungen Pflanz»chen besitzen rote Wurzelhaare von der die Frucht kennzeichnenden Farbe. R. gläbra L. (= R. Canad^nsisMill.). Scharlach-Sumach. Fig. 1816 e. Strauch oder bis 6 m hoher Baum. Aehnlich R. typhina, aber l«jährigeZweige kahl oder fast kahl, meist bereift und rot überlaufen. Fiederblättchen etwas breiter und gröber, zu«weilen auch undeutlich gesägt, unterseits meist ganz kahl. Blütenstand grösser, i kurz und feinhaarig. Fruchtlebhaft rot. VII. Heimat i Nordamerika, nördlich von Neu-Schottland bis Britisch.Columbia, südlich vonHorida bis Arizona. Liebt Waldränder und trockene, sonnige Hügel. Aendert ab: var. laciniäta Carr.Fiederblättchen fiederig eingeschnitten. var. 6legans Engl. Wuchs schlanker. Zweige schön blau bereift. Das Laub färbt sich im Spätherbst glänzend rot; die im Gebiet selten anzutreffenden weiblichen Frucht«stände erhalten ihre rote Farbe bis tief in den Winter hinein. Der Strauch wird seiner schmückenden Eigen«sdiaften einerseits, aber namentlich wegen seiner stark festigenden Wurzeltätigkeit zur Anpflanzung an Bahn«dämmen empfohlen. Verwildert z.B. im Park am Friedhof von Mannheim. Die Früchte enthalten viel primäres

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Laxenburg, in der Brühl, auf Aufschüttungen im Prater usw.; in Mähren bei Znaim, im Leskatal und bei Eibenschitz ;in der Schweizz.B. im südlichen T essin ob Capolago ganz eingebürgert, verwildert am Neuenburger See bei Concise. Aendert ab: var. laciniäta Cowell. Fiederblättchen fiederig eingeschnitten. Wild in New»Hampshire inNordamerika. Die Fruchtstände werden dem Essig beigesetzt (Essigbaum!). Das Holz ist dunkelgelb bis hochorange«rot und wird zu feinen Schreinerarbeiten verwendet. Laubblätter und junge Triebe dienen zum Gerben und zumParfümieren von Tabak. Rhus typhina ist derjenige Sumach, der zuerst nach Europa gebracht wurde. Er fand1602 im Vesoasian Robinschen Garten zu Paris Eingang, kam 1629 nach Kew, 1661 nach Amsterdam,1676 nach Altdorf, 1683 nach Edinburgh, wird 1746 als Rhus föliis ternätis et pinnätis in Helmstedt eingeführtund gelangt vor 1808 in den Karthäusergarten zu Eisenach. Die Wurzeln der Pflanze besitzen nach Stahlkeine Mycorrhiza. Die den Winter bis zum Frühling aufrecht überdauernde, endständige Fruchtrispe ist nach