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büxi (Fuck.), Hypon^ctria büxi (DC.), Trochila büxi Capron, Uncinula sdlicis (Wallr.),Waevia pdllida (Fuck.).» Audi epiphylle Flechten sind auf Buxus beobachtet worden, so von Chodat ineinem feuditen Budisbestand bei Sciez am Genfersee Catilldria Bouteill6ri (Desm.) Zahlbr., eine Stri>g u 1 a«Art (S. Büxi Chodat) und eine Parmi. 1 ia• Art, im Kaukasus auch Pilocdrpon leucoblöpharon.Zoocecidien erzeugen Eriöphyes büxi L. an den Knospen, Psylla büxi L. an den Laub blättern derSprossspitzen, die halbkugelig auftreiben und ± schopfig gehäuft ersdieinen. Monarthropälpus büxiLaboulb. verursacht die Bildung gelber Blasen auf den Laubblättern und ruft dadurch den Eindruck einerPanaschierung hervor.
Die an die Buxaceae meistens angeschlossene Familie der Empeträceae mit den beiden GattungenEmpetrum und Gorema wird neuerdings zu den Sympetalae und zwar zu den Ericaceae (s. dort!) gerechnet.
Die kleine Familie der Coriariäceae umfasst 8 Arten, die zu der Gattung Coridria gehören. Essind meist kahle Sträucher (seltener auch einjährige Kräuter) mit kantigen Zweigen, gegenständigen oder (zu 3)quirligen, ganzrandigen, 1» bis 5«nervigen Laubblättern, denen Nebenblätter fehlen. Die kleinen, grünlichen,zwitterigen oder polygamen, 5»gliederigen Blüten stehen einzeln in den Achseln der Laubblätter oder sind zuTrauben vereinigt. Die 5 bis 10 Fruchtblätter sind nur wenig miteinander verwachsen und sind um die kegel«förmige Achsenspitze in einen Kreis angeordnet. Die länglichen, zusammengedrückten Früchte mit krustigerWandung zerfallen in einzelne, einsamige Teilfrüchte (Kokken). Die wenigen, heute über die warmen gemässigtenZonen der nördlichen und südlichen Erdhälfte zerstreuten Arten sprechen für eine ehemals formenreichere Gruppemit grösseren Verbreitungsarealen. Die meisten Arten sind sehr reich an Gerbstoffen und werden technischverwendet; daneben enthalten sie noch das toxische Glykosid Coriamyrtin, dann Ellagsäure und Quercetin.Coriaria myrtifölia L., Gerberstrauch, Gerbermyrte oder Lederbaum, der Redoul oder Redou derFranzosen und Stinco der Italiener, ein aufrechter, ausgebreiteter, bis 1,4 m hoher Strauch mit deutlich kantigenZweigen, derben, länglitfueiförmigen, zugespitzten Laubblättern und grünlichen Blütentrauben, der vor allemim westlichen Mittelmeergebiet (angeblich auch in Griechenland) verbreitet ist und seit altersher (P1 i n i u sweist schon darauf hin) zum Gerben von Leder, ebenso zum Schwarzfärben verwendet wird. Er liefert densogenannten Provenzalischen Sumadi, auch Sumach von Montpellier geheissen (vgl. auch Fussnote 2, pag. 224),und zwar werden nicht nur die Blätter, sondern auch die jungen Zweige und zwar meistens in Mischung mitEichenrinde verwendet (s. Wiesner, J. Die Rohstoffe des Pflanzenreiches. Bd. III [1921], pag. 39). Ausser«dem dienen die giftigen Blätter als Futter für den Ailanthus-Spinner (pag. 82), neuestens auch zum Verfälschenvon Senna und Majoran. Der ziemlich winterharte Strauch (er treibt nach dem Zurückfrieren wiederum üppigaus) wird ab und zu kultiviert ; in der Schweiz (Aarau, Brugg) und bei Triest ist er auch verwildert beobachtetworden. — Häufiger in Kultur erscheint die ähnliche (Laubblätter spitzer und schmäler, Krone rötlich) C. JapönicaAsa Gray, die schöner und härter ist als die vorige Art. — Von C. ruscifölia L. (= C. sarmentösa Forst.)auf Neu=Seeland, den Kermadec. und Chathaminseln, dann auch in Chile und Peru, wird eine lokal benutzteschwarze Farbe gewonnen. Die Früchte und Blätter enthalten einen narkotischen, scharfen Stoff; letzteresind für Rinder und Schafe giftig. Auf Neu.Seeland heisst die Pflanze „Toot". — C. thymifölia Humb., dieTintenpflanze in Neu=Granada, besitzt einen anfänglich roten, an der Luft bald schwarz werdenden Saft („Chami"),der ohne weitere Zubereitung eine unauslöschliche Tinte liefert.
Die Vertreter der kleinen Familie der Limnanthdceae gleichen in ihrer Tracht stark den Gera,niaceae und werden öfters auch neben diese gestellt. Die kleinen, krautartigen, kahlen, nebenblattlosenPflanzen besitzen wechselständige, meist fiederig zerschlitzte Laubblätter und einzeln stehende, langgestielte,radiäre, achselständige, 5» oder 3=gliederige Blüten. Die Griffel sind zu einer dünnen, schnabelartigen Säuleverwachsen, die sich an der Spitze wiederum in 3 oder 5 freie Narben spaltet. Die 3 oder 5 von dem bleiben«den Kelch umgebenen, nicht aufspringenden Teilfrüchte enthalten je eine nur mit einem Integument verseheneSamenanlage und sind nährgewebelos. Die beiden Gattungen Limnänthes R. Br. mit 5.zähligen Blüten undFloerkea Willd. mit 3»zähligen Blüten sind auf Nordamerika beschränkt. Limnänthes Dougldsii R. Br.aus dem westlichen Nordamerika (Kalifornien bis Oregon) mit gelben oder weissen, wohlriechenden Blütenund dicklichen, gefiederten Laubblättern, wird in Mitteleuropa gelegentlich als Salatpflanze angebaut. Das nachKresse schmeckende Kraut enthält wie die Kreuzblütler ein Allylsenföl.ähnliches Oel. Da sich die 1.jährigePflanze jederzeit leicht aus Samen heranziehen lässt, kann sie als Ersatz der Kressen, die nur periodisch ge«niessbar sind, dienen.
72. Farn. Anacärdiaceae. Sumachgewächse.
Immer» oder sommergrüne Bäume oder Sträucher mit Harzgängen. Laubblätter Wechsel»ständig, selten gegenständig oder quirlig, einfach oder 3»teilig oder einfach gefiedert. Neben»blätter fehlend. Blüten in der Regel in reichblütigen, end» oder achselständigen Rispen, meist