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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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206
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im politischen Gebiet (Sandschak Trapezund) bis 1500 m. Auf Kalk (namentlich im Norden)und anderen dysgeogenen Gesteinen (z. B. Porphyr, Basalt), dagegen eugeogene Unterlagen(toniglehmige Böden) meidend.

In Deutschland zerstreut im Westen an der Mosel zwischen Trier und Koblenz, am Palmbergbei Bad Bertrich, bei Aldegund, Löf, Alken i in Lothringen bei Metz und Sierck-, im Elsass zwischen Altkirchund Mühlhausen, am Buchsberg und am Kronenberge bei Ingolsheim a. d. III, bei Pfirt und Illfurt; in Badenam Grenzacher Berg, bei Höllstein gegenüber Steinen, Glatterfal, Eschbach, Sasbachwalden, Waldulm, Langen-grund zwischen Daxlanden und Maxau, am Dinkelberg unweit Niederschwörstadt in Menge (an einigen derbadischen Orte nidit mit Sicherheit ursprünglich heimisch); ausserdem in Süd», West, und Mitteldeutschlandbisweilen verwildert und sich (z. B. in den Rebbergen bei Zernikow in Brandenburg) selbständig vermehrend. In Oesterreich in Salzburg beim Bad Unken bei 1100m und bei Ittelsbach (an beiden Orten kaumursprünglich); in Oberösterreich am Schoberstein bei Steyer (nach Engler interglaciales Relikt, von anderen

Fig. 1811. Verbreitung von Buxus sempervirens L. (nach Hermann Christ).

Seiten in Bezug auf die Ursprünglichkeit angezweifelt)! in Krain am Jetrbenk (Hirtenberg) bei Zwischenwässern ;in Südtirol in der Umgebung von Meran bei Altbrandis und Leonburg (spontan?), um Bozen (spontan?) beiGries, Schloss Warth, Kühlbach, Tramin, in Judikarien im Val Vestino, in der Umgebung von Trient (wohlnur verwildert), am Monte dei Frati, am Franziskanerberg, Ai Giardini, im Gebiet von Rovereto bei Tenno,am Tennosee, bei Riva, Monte Giumella, Meso Ronchi all' Inviolata, an der Tonalestrasse, am Doss BrionejAusserdem mehrfach verwildert in Salzburg, in Oberösterreich, Steiermark (im Stubaital bei Neustift noch bei993 m), Tirol und Vorarlberg (z.B. am Pfänder. Vgl. Fig. 1813). In der Schweiz im Basler Jura auf dendas Ergolztal nordöstlich und südwestlich begrenzenden Hängen, auf dem Erzenberg entlang von Weideli undWeisser Fluh bis nach dem Windental und am Bienental, bei Bad Schauenburg, bei Holstein an der Frenke,bei Niedersdorf, Waldenburg, Langenbruch (früher), Diegten (ob spontan?), Eichberg bei Eptingen, Dangernfluhbei Ormalingen, im Hemmiker Tal, bei Rotenfluh, an der Farnsburg, Bärenfelser Schlosstein ob Angensteinim Birstal (spontan?), im Aargauer Jura auf der Bude (spontan), Gislifluh (spontan?), im Solothurner Jurazwischen Oberbudisiten und Egerkingen, östlich von Egerkingen vereinzelt bis gegen Hägendorf, bei Balstal,ob Grenchen (früher), Pieterlen, im Berner Jura bei St. Ursanne, Pruntrut, bei Neuveville (spontan?), imNeuenburger Jura in der Seyonschlucht, ob Boudry, Colombier, Vaumarcus, La Raisse (teilweise gepflanzt),La Lance, Concise, Südseite des Chaumont, im Waadtländer Jura bei Orbe, La Sarraz»Pompaples, im Wallisbei St. Maurice (Notre Dame de Sex). Ausserdem .hin und wieder verwildert im Jura und auf den Molasse«bergen, am Genfer See, im Wallis, im Kt. Zürich (z. B. auf dem Uetliberg am Kolbenhofgrat in natürlicherVergesellschaftung sich vermehrend), im Misox und im Tessin. Soll früher wild oder verwildert nahe derAscheregg am Lopper (Pilatus) gewachsen sein, ist aber dort jetzt verschwunden. Sonst im ganzen Gebiet InGärten seit altersher gezogen.