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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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0,15 bis Im hoher Strauch oder niedriger, bis 8 m (im Kaukasus bis 16 m) hoherBaum. Wurzeln sehr kräftig, häufig mit langen Wurzelsprossen. Borke gelbbraun, runzelig,flachrissig. Aeste kurz, dick und meist aufrecht; Zweige anfangs behaart, später verkahlend,olivgrün, kantig, dicht beblättert. Laubblätter gegenständig, auf kurzen, anfangs behaartenStielen, eirund bis eilänglich oder länglich»elliptisch, stumpf oder ausgerandet, am Rande etwaseingebogen, meist 1,5 bis 2 cm (selten bis 4,2 cm) lang und bis 2,5 cm breit, lederig, immer»grün, oberseits kahl, glänzend dunkelgrün, unterseits matt bleichgrün; längs des Hauptnervenmit je einem Streifen heller Pünktchen; Deckhaare meist sehr vereinzelt in der Blattspitze undüber dem Hauptnerven, 1 »zellig, .

dickwandig, ziemlich stumpf. Ne» ^fvtf m. M |B)

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benblätter fehlend. Blüten in blatt» yt, I 'mm X II ll/r WBr

achselständigen Knäueln, 1 =ge=schlechtig, 1 »häusig, strahlig, aus1 weiblichen und i zahlreichenmännlichen Blüten bestehend.

Fig. 1810. B u xus sempervirens L. a Fruchtzweig, b Zweig im Herbst-(Oktober-)Zustand. c Zweig der f. aureo-marginata Loud. d. Männliche Blütee Weibliche Blüte mit Vorblättern. / Desgl. ohne Vorblätter (zwischen den sich nachoben verjüngenden, freien Teilen der Fruchtblätter die wulstförmigen, von einemHonigtropfen gekrönten Nektarien, die durch Verwachsung je zweier Flankendrüsenentstehen; auf der Figur sind nur 2 solcher Nektarien zu sehen, das 3. ist durchden Griffel verdeckt), g Frucht in geschlossenem Zustand, h und i AufgesprungeneFrüchte, k Längsschnitt durch die Frucht. I Samen, m Querschnitt durch denSamen, n Diagramm eines Blütenköpfchens ( c nach C. K. Schneider, / nachWerth, n nach E i c h 1 e r).

Vorblättern umgeben, endständig;

Perigonblätter in wechselnderZahl, 4 bis 8, meist 5 bis 6, weiss»lieh; Fruchtblätter 3, zu einem 3»fächerigen Fruchtknoten (Fig. 1810gbis i) verwachsen; Fächer mit je2 herabhängenden, ana» und apo»tropen, introrsen, 2=hülligen Sa»menanlagen; Griffel 3, frei, kurzund dick; Narben gross, 2=hörnig,

auf der Innenseite der Griffel herablaufend ; zwischen den 3 Griffeln rundlich»höckerige Nektarien(Fig. 1809 c und 1S10f). Frucht fachspaltig, 3=fächerig, durch die sich spaltenden, bleibenden Griffel2»hörnig, verkehrt=eiförmig=kugelig, 7 bis 8 mm lang, lederig, netzgrubig=runzelig, zuletztschwarzbraun. Samen länglich, 5 bis 6 mm lang, 3=kantig, glänzend schwarz, mit kleinerCaruncula, zu zweien von der sich ablösenden, inneren, knorpeligen Fruchtwand bedeckt.Keimling gerade im fast fleischigen Nährgewebe. III, IV.

Zerstreut, aber meist in grösseren Herden an warmen, ziemlich trockenen Orten: aufFelsschutt, seltener auf Felsen oder auf Sand, meist in Laubmischwäldern, in Trockenwiesenim Schutze lichter Gebüsche oder in offenen Schuttfluren. In Mitteleuropa von der Ebenebis in die montane Stufe: im Neuenburger )ura bis 800 m; in den Französischen Pyrenäenbis 1650 m, in Spanien (Serra de Gudar) bis 1900 m, in Griechenland am Olymp bis 2000 m,

Hegi, Flora. V, 1. 216

Männliche Blüten regelmässig. Pe»rigonblätter 4, bezw. 2 2 (Fig.18091), ungleich (je die beidensich gegenüberstehenden gleich),eiförmig, etwa 2 mm lang, grün»lichgelb; Staubblätter 2( 2, vorden Perigonblättern stehend, etwa2,5 bis 3 mm lang; Staubbeutelei»pfeilförmig, zuletzt herabge»krümmt; Fruchtknotenrudimentsehr klein. Weibliche Blüten von