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cöccus saligna Müll.«Aarg. (= S. prunifölia Lindl.). Bis 1 m hoher Strauch. Laubblätter schmaldanzettlich,gegen die Spitze lang ausgezogen, gegen den Grund verschmälert, 10 bis 16 cm lang und 20 bis 28 mm breit,kurz gestielt, oberseits dunkelgrün, glänzend, unterseits hellgrün. Blüten nach Jasmin duftend. Mitte XI biszum Frühling. Heimat: Ostasien. In den immergrünen Gärten von Südtirol hie und da, bisweilen auch in Kalt»häusern gezogen. — Pachysändra terminälis Sieb, et Zucc., aus [apan. Staude mit verholzendem, krie»diendem Wurzelstock. Aeste aufsteigend, unterwärts mit Niederblättern, oberwärts mit immergrünen, gestielten,schmalrhombischen, ohne Stiel 6 cm langen und 3 bis 3,5 cm breiten, grob gezähnten, seltener fast ganzran»digen, kahlen Laubblättern. Blütenstand einzeln, kaum 4 cm lang, endständig. Perianth grün oder purpurfarben.Staubblätter 4. — Hierzu f. varieg&ta Manning. Laubblätter weiss=bunt. Auf Schutt beim Friedhof vonHeidelberg verwildert (1910). — P. procümbens Michx. Unterscheidet sich von der vorhergehenden Artdurch z. T. nur sommergrüne,
stumpflichere und breitere, (öL iiftX C / sÄDL .
ohne den 5 cm langen Blatt» . y/^C
stiel 8 cm lange und 6 cm V ^—Es:—»v \ (W Pe'fc 1 j?
breite und unterseits behaarte
unterste bis 12 cm lang. Hei. ' ^ J jT rt/f "V
mati Nordamerika (von West« ^ \d^/ . ' \
Arten werden in Botanischen .
mondsia Chin6nsis Link : ^^
verästelter, schwadi weich» ^ ~ - y ' ^
haariger Straudi mit gegen» <S*J| f ' I 'I f tSj^Ö! j) | (Ii) f 1 )
ständigen, 2 bis 4 cm langen W (J[ i \\ " JJ
und 12 bis 20 mm breiten, 6 ff l
ganzrandigen, lederartigen,fiedernervigen Laubblättern.
Blüten 2-häusig; die mann»liehen 5»zählig, in Köpfdien,die weiblichen einzeln, grösser,mit 5 bis 6 am oberen Randegezähnelten Perianthblättern.
Frucht eine lederige Kapsel.
Samen liefern fettes Oel. —
Fig. 1809. B u xus sempervirens L. a Blühender Spross. b Blütenköpfchen mit männlichenund einer weiblichen Blüte, c Weibliche Blüte von oben, d Querschnitt durch den Fruchtknoten.e Querschnitt durch die männliche Blüte mit Fruchtknotenrudiment (Pe.). / Querschnitt durchdie weibliche Blüte in der Höhe der Griffel ( p ) und Nektarien («). g Spaltöffnungen von oben.h Spaltöffnungsapparat im Querschnitt, i Querschnitt durch die untere Epidermis, k Diagrammder weiblichen Blüte, l der männlichen Blüte. (Fig. e bis i nach Robert Chodat, k und /
nach Marktanner).
Selten in Gärten gezogen; verlangt sehr warme und geschützte Lagen. DieAnatomisch zeichnet sidi die Familie nach Solereder dadurch aus, dass dasHolzparendiym stets hofgetüpfelt ist und die Gefässe in Berührung mit dem Parenchym immer Hoftüpfel tragen,dass ferner die Spaltöffnungen nie mit parallelen Nebenzellen versehen sind und dass endlich Aussendrüsenvollständig fehlen. Der Kork entsteht bei Buxus subepidermal, bei Simmondsia hingegen in parenchy»matischen Pericykel. Letztere Gattung ist auch durch ihre anormale Achsenstruktur (Auftreten von succes»siven Zuwachsringen) bemerkenswert.
Die Buxaceen werden neuerdings in den Verwandtschaftskreis der Celastraceen und Staphyleaceengestellt, denen sie sich besonders durch die fadispaltig aufspringende Kapsel und die nach innen gewendete Mikro«Pyle nähern. Für einen solchen Anschluss spricht auch der von Chodat nachgewiesene Typus der Spaltöffnungender Buxaceen, bei welchem sich die durch Teilung aus den Nebenzellen hervorgehenden neuen Zellen unterdie Sdiliesszellen gegep die Atemhöhle vorschieben (Fig. 1809 h), ganz ähnlich, wie es neuerdings bei Evonymus,Celastrus Europaeus und Staphylea pinnata festgestellt worden ist (vgl. Rehfous, L. Les stomates des Cela»strackes. Bulletin de la societ6 botanique de G6neve, 1917). Von den Euphorbiaceen, mit denen sie frühermeist zusammengestellt wurden, unterscheidet sich die Familie durch die verschiedenartige Dehiscens der Fruchtund durch die mit dorsaler Raphe versehenen Samen, ausserdem durch das Fehlen von Milchsaft. Hallierglaubt die Familie mit Ausschluss von Simmondsia mit den Hamamelidaceen vereinigen zu können.