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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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aloides, Ceratophyllum demersum und den einheimischen Lemna-Arten (Preuss). In den aquatilen Phanero=gamen=Gesellschaften der Alpen tritt sie sowohl im Potamogetonetum mit Potamogeton natans, P. perfoliatus,P. gramineus, P. pusillus, P. filiformis u. a., Utricularia minor usw., als audi in der häufig nur unvollständigausgebildeten, der alpinen Stufe eigenen Sparganium affine. Gesell schaff mit Sparganium affine subsp. Borden,Ranunculus flaccidus var. paucistamineus und R. reptans, Roripa silvestris var. laxa auf. Die f. caespitosasowie zahlreiche liebergänge zur f. minima, erscheinen an schlammigen Teichufern im Tieflande gemeinsam mitAlopecurus fulvus, Scirpus acicularis, Polygonum tomentosum und P. Hydropiper, Stellaria uliginosa, Ranunculusreptans, Potentilla Norwegica, Elatine Hydropiper, E. triandra und Ii. hexandra, Galium uliginosum, Gnaphaliumuliginosum und Bidens tripartitus. Als Apophyt ist die f. terrestris nicht selten auf wenig begangenen, etwasfeuchten und schattigen Waldwegen in Form kleiner Rasen anzutreffen und zeigt an solchen Orten in ganz Mittel,europa fast stets dieselben Begleiter, die K. L i n k o 1 a (Studien über den Einfluss auf die Flora in den Gegenden nörd=lieh von Ladogasee, Helsingfors, 1921) in Finnland nördlich vom Ladogasee festgestellt hat, nämlich Alopecurusgeniculatus, Glyceria fluitans, Juncus bufonius, Polygonum Hydropiper, Ranunculus reptans, Roripa silvestris,Peplis Portula, Epilobium palustre, Myosotis palustris, Menta arvensis, Veronica scutellata und V. serpylli.folia und Gnaphalium uliginosum.

Die nächste Reihe, die der Sapindäles (oder Celasträles), unterscheidet sich von den Geraniales einzigdurch eine andere (entgegengesetzte) Stellung der Samenanlagen. Diese sind entweder hängend mit dorsalerRaphe (also apotrop) und mit nach oben gerichteter Mikropyle oder aber und zwar seltener aufsteigend mitventraler Raphe (also epitrop) und mit nach unten gerichteter Mikropyle. Meistens sind es Holzgewächse miteuzyklischen, zuweilen reduzierten Blüten; Kräuter sind in der Minderzahl. Uebrigens ist die Zugekörigkeitder einzelnen Familien (siehe dort!) zu der Reihe der Sapindales keineswegs genügend geklärt (vgl. Fig. 1608).Neuerdings werden auch nach dem Vorschlage von Samuelson und O. Hageruss die Empeträceaeden Sympetalae (Ericaceae) zugezählt, während umgekehrt die Salvadoräceae, die bisher wegen der zu»weilen auftretenden Sympetalie zu den Contortae (in die Nähe der Oleaceae) gestellt wurden, zu den Sapindalesgezogen werden.

71. Fam. Buxäceae. Buchsgewächse.

Meist immergrüne Sträucher oder (seltener) Bäume, bisweilen Stauden, ohne Milchsaft.Laubblätter lederartig, gestielt, meist ganzrandig, selten gezähnt, gegenständig oder spiralig.Nebenblätter gewöhnlich fehlend. Blütenstände in der Regel in der Form von blattachsel=ständigen Köpfdien oder ± lang gestielten Aehren, aus männlichen und weiblichen, aus»nahmsweise zwitterigen Blüten zusammengesetzt, dabei die männlichen Blüten entweder imoberen, die weiblichen Blüten im unteren Teile des Blütenstandes stehend oder in umgekehrterReihenfolge (die Gipfelblüte dann weiblich); bisweilen die männlichen Blüten geknäuelt, dieweiblichen im selben Blütenstande einzeln in den Blattachseln. Hochblätter i zahlreich. Vor»blätter fehlend oder vorhanden. Blüten regelmässig, eingeschlechtig, meist mit den Rudimentendes anderen Geschlechts, selten zwitterig, unscheinbar, homochlamydäisch, in der Regel miteinfachem, grünem Perianth, seltener nackt. Staminodien in den weiblichen Blüten stets fehlend,in den männlichen nur in der Tribus der Buxeae. Staubblätter zahlreich oder 6, 5 oder 4.Diskus fehlend. Griffel 3, getrennt, einfach, gewöhnlich an der Frucht als Flörner erhaltenbleibend (Fig. 1810 g, h). Fruchtknoten meist 3=fächerig mit je 2 (1) Samenanlagen in jedemFach, bisweilen die Fächer durch Scheidewände in Klausen geteilt. Frucht eine fachspaltigaufspringende Kapsel oder eine Steinfrucht. Samen mit 11ntegumenten, mit glänzend schwarzerTesta und Andeutung einer Caruncula (Fig. 18101, m); Nährgewebe meist gut entwickelt; Embryogerade oder schwach gekrümmt.

Die etwa 30 Arten der Familie verteilen sich auf 6 Gattungen, die mit Ausnahme der geographischsehr unregelmässig verbreiteten Gattung Buxus in der nördlich und südlich gemässigten Zone, sowie in denTropen gut umschriebene und völlig getrennte Gebiete bewohnen. Auf Südasien ist Sarcocöcca Lindl.,auf Natal Notobüxus Oliv., auf Kalifornien Simmöndsia Nutt., auf die Anden Stylöceras Juss. beschränkt,während Pachysändra Michx. in Japan und im östlichen Nordamerika einheimisch ist. Auf Grund derZahl der Samenanlagen in jedem Fruchtknotenfach, sowie der Staubblattzahl werden 3 Tribus unterschieden!die der Buxeae, Stylocer6ae und Simmondsi6ae, von denen nur die erste mit wenigen Arten inEuropa vertreten ist. Ausser den unten behandelten Buxus-Arten werden gelegentlich kultiviert! Sarco«