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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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Gewässern. Von der Ebene bis in die montane Stufe: in der Schweiz bis 1550 m. Gern aufSandboden.

In Deutschland meist häufig (auch auf den Nordfriesischen Inseln), aber im Nordosten fehlend,im Südwesten verbreitet und nur in den gebirgigeren Teilen sellener. In Oesterreich in Böhmen undMähren häufig; in Oberösterreich; in Niederösterreich bei Bubendorf unweit Seitenstetten, Ottenschlag, an»geblich auch im Prater, bei Neunkirchen?, auf der Herrenalpe des Dürrensteins?; in Tirol namentlidi imsüdlichen Teile recht häufig, im Inngebiet scheinbar selten, z. B. Ebbs bei Kufstein (Glück); in Steiermarksehr zerstreut bei Marburg, Pettau und Pöltschach; in Kärnten und Kram. In der Schweiz verbreitet,aber viel seltener als C. ver»na, im Kanton St. Gallen z.B.nur bei Gräpplang, Altstät»ten, Marbach, Berneck, Thalund in einer rasigen Form aufder Alp Brod über dem Flum«ser Grossberg bei 1550 m.

AllgemeineV erbreitung: In ganzEuropa mit Ausnahmedes hohen Nordens;nördlicheres und mittleresAsien, südwärts bis Vor»derindien; in Afrika bisAbessynien, Makaro»nesien.

Callitridie stagnalisist in ihrer Tracht sehr verȊnderlich und mehrfach zugliedern versucht worden.

Kützing, F. T. (Mono«graphia Callitridiarum Ger»manicarum, 1831) unter»scheidet 2 als Arten aufge»fasste, im Bau der Früchte verschiedene Formengruppen (C. stagnalis Scop. s. str. und C. platycärpa Kütz.),für die er 16 Varietäten und eine Reihe weiterer Formen aufstellt. Die Zweiteilung wird auch von den meistenSystematikern der Neuzeit beibehalten, sodass sich etwa folgende Gliederung ergibt: var. v6ra (Aschers.)Fig. 1805d, e, f. Laubblätter sämtlich rundlich» verkehrt=eiförmig bis spatelig. Klausen der Früchte kreuzförmiggestellt; Flügel schmal. Form des Wassers. Hierher als Landform f. microphylla Kütz. Pflanze kleineRasen bildend. Laubblätter eiförmig bis eilanzettlxch, höchstens 2,5 mm lang. Erinnert in der Tracht an sehrschlanke Formen von Peplis Pörtula. var. platycärpa (Kütz.). Fig. 1805h bis m. Untere Laubblätterlineal, obere verkehrt»eiförmig. Fruchthälften zusammengedrückt, ± parallel miteinander verlaufend; Flügelbreit. So namentlich in tiefem Wasser. Glück spricht sich gegen eine durchgreifende Verwertbarkeit derFruchtform zur Scheidung in 2 Gruppen aus und gliedert folgendermassen: f. subm6rsa Glück (= C. platy»carpa Kütz. var. fluvidtilis.flüctuans Kütz. und C. stagnalis Kütz. var. stagnalis»leptophylla Kütz.). Fig. 1804 a7bis aio. Laubblätter vorwiegend lineal, 11 bis 20 mm lang und 0,8 bis 8 mm breit. Pflanze stets unfruchtbar.

f. spathuläta Glück. Pflanze untergetaucht, unfruchtbar. Laubblätter lineal und zum grossen Teil auch spatel»förmig. f. heterophylla Glück (= C. platycarpa var. fluviätilis Kütz.). Fig. 1805g. Pflanze destieferen Wassers. Laubblätter z. T. untergetaucht, z. T. schwimmend, spateiförmig. f. vulgaris (Kütz.).Fig. 1805a bis f. Pflanze nur mit Schwimmblättern. Häufig blühend. Form des seichten Wassers. f. ter»r & s t r i s Glück (= C. microphylla Kütz. et var. serpyllifölia Kütz.). Landform mit rasigem Wuchs. Laubblätter läng»lich»lineal oder eispatelig, 1,5 bis 5 (7,5) mm lang und 0,5 bis 2,5 mm breit. Pflanze unfruchtbar oder fruchtend.f- caespitösa Glück. Ueppige Landform. Laubblätter vorwiegend ei»spatelförmig, 4 bis 10 mm lang und2 bis 5,2 mm breit. Häufig fruchtend. Zu C. stagnalis gehört auch die von O. Sendtner in den Vege«tationsverhältnissen von Südbayern (1854) aufgestellte C. cophocärpa (Fig. 1803k bis o), die sich durchstumpfe, flügellose Klausenkanten, bleibenden, abstehenden Griffel und breite Vorblätter auszeichnen soll und