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viel englumiger. Vorblätter fehlend. Narben lang, angedrückt zurückgeschlagen, hinfällig.Frucht sitzend, fast kreisförmig, mit 2 scharfen Furchen auf den Rückenflächen und 2 tiefenBuchten über den Nähten; die Klausen daher nur auf schmaler Fläche zusammenhängend(Fig. 1805 d, e, f). — VI bis IX.
Herdenweise in stehenden und langsam fliessenden Gewässern, in Seen, Teichen,Torfstichen usw. Wahrscheinlich nur in der Ebene.
Mit Sicherheit nur im Norddeutschen Tiefland; im Nordwesten vielfach zweifelhaft, sicher bisher nurzwischen Timmersloh und Butendiek, nahe der Elbe bereils mehrfach und ostwärts namentlich in den Seen in Mecklen»bürg und Westpreussen häufig, in Schleswig-Holstein im Westen selten, z. B. auf der Insel Föhr, im Osten sehrzerstreut; früher auch bei Königsberg.
Die Südgrenze zieht von Timmerslohüber Brandenburg, Potsdam, Tege»ler See bei Spandau, Berlin, Bees»kow, Czernikau in Posen nach West«und Ostpreussen. Südlich dieserLinie bleiben alle Verbreitungsan«gaben, z. B. bei Dresden (früher), imBayerischen Wald (vgl. Wünsche»
Abromeit, Die Pflanzen Deutschlands,
1915), bei Hugstetten und an derSchutter in Baden') und anderensüddeutschen Orten, in Oesterreich(z. B. Tirol 8 ) und in der Schweiz(Locarno *) im Tessin) zweifelhaftoder sind teilweise sicher falsch.
Allgemeine Ver =b r e i t u n g: Im nördlichenEuropa auf Island, in England,
Skandinavien bis Nordvaranger(70° 25'nördl. Breite), Finnland,
Nordrussland, Holland, Belgien,
Norddeutschland; Nordsibirien;
Nordamerika.
Aendert sehr wenig ab:var. decussäta (Link). Stengel20 bis 50 cm lang. Laubblätter kürzer.
So in tieferem, 30 bis 80 cm tiefemWasser von Seen auf Stein« oderMuschelgrund.
C. autumnalis gehört demborealen Elemente an und stellt vonallen Callitriche»Arten die geringstenAnsprüche an Wärme. In Heide»tümpeln der nordostdeutschen Tief»ebene ist sie eine sehr charakte«ristische Erscheinung, die als dichtes
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Fig. 1804. Laubblattiormen der mitteleuropäischen Callitriche-Arten aus der SektionEucallitriche. a\ bis a 10 Callitriche stagnalis Scop. (oi, at Schwimmblätterff. heterophylla Glück]; as, tu den Schwimmblättern nahe stehende, dicht unter derWasseroberfläche Mutende Uebergangsblätter; as, ae 3-nervige [untypische] Wasserblälter[a 8 bis ae f. spathulata Glück]; aj bis a M typische Wasserblätter [l. submersa Glück]).— bi bis 610 C. hamulata Kiitz. ( b , 62 Schwimmblätter; b s , bt den Schwimmblätternnahestehende Uebergangsblätter; bs submerses Uebergangsblatt; be bis bt> Wasser-blätter; bu, Spitzen der Wasserblätter). — n bis et C. ob t u s a n g u 1 a Le Gall (n, CaSchwimmblätter; cs submerses Uebergangsblatt mit 3 Nerven; u bis c« Typische Wasser-blätter; o Spitzen von Wasserblättern). — di bis de C. Verna L. (rfi bis ds Schwimm-blätter; d 4, dr, Wasserblätter; de Spitzen verschiedener Wasserblätter (nach Glück).
') In Seubert = K1 ein, Exkursionsflora für das Grossherzogtum Baden, 6. Aufl., 1905, als angeblichvorkommend erwähnt.
a ) Nach Hugo G1 ü c k ist von den inDallaTorre und S a r n t h e i n (Flora von Tirol) genannten Fund»orten z. B. der von Ebbs bei Kufstein und der von Kitzbühel falsch. Die Belege vom ersten Orte sind C. stag»na Iis, die vom zweiten C. hamulata.
8 ) Bei Locarno liegt wahrscheinlich eine Verwechslung mit C. hamulata f. homoiophylla vor,die dort gesammelt worden ist.