mal aber, wie z. B. in den Olivenhainen über Arco zu gleichen Teilen mit dieser vermischt und stichtsodann durch das dunklere Blattgrün, die roten Drüsen, die eiförmigen, nicht im mindesten sichelförmigenHüllchen und die reichere tiefer herabgehende Verästelung deutlich genug von dermehr kompakten E. falcata mit ihren gelblichgrünen, mucronaten Hüllchen und dengelben Drüsen ab (Murr, J., Herbarium normale editum ab I. Dörfler nr. 3656).
*) Peplus bei Plinius, nenXos bei Dioskurides, Name einer Pflanze, die vielleicht der mediterranenEuphorbia Pdplis L. entspricht. Jungermann führt die Art unter dem Namen Tithymalus foliis per ambitumhirsutis, sed non Bauhin, M. Hoffmann 1662 als Tithymalus arvensis annuus wie Camerarius.
1855. Euphorbia Peplus 1 ) L. Garten = Wolfs milch. Franz.: Esulcronde, omblette; ital.: Calenzola pxccola. Taf. 178, Fig. 5; Fig. 1797
und 1798.
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Einjährige Pflanze mit dünnspindeliger, schwacher, geschlängelt»bogiger, meist verästelter Wurzel. Stengel aufrecht, 4 bis 35 cm hoch,meist vom Grunde an verästelt, seltener einfach, schwach, rundlich, ge=streift, kahl, mattglänzend, hellgrün, bisweilen rot überlaufen. Laubblättersehr zerstreut, verkehrt»eiförmig bis fast kreisrund, in den kurzen oderfast fehlenden Stiel zusammengezogen, ganzrandig, stumpf oder ausge»randet; die untersten sehr klein, die mittleren und oberen 0,5 bis 1,5 cmlang und fast eben so breit, alle sehr dünn und weich, kahl, hellgrün,bisweilen rot überlaufen oder ganz rot. Hüllblätter des Gesamtblütenstandesverkehrt»eiförmig, in den kurzen Blattstiel zusammengezogen; Hüllchen»blätter sehr kurz gestielt, aus keiligemGrunde schief»eiförmig bis eiförmig, stumpfoder durch den auslaufenden Mittelnervsehr kurz bespitzt, hellgrün. Trugdoldeendständig, bisweilen von 1 oder mehre»ren blühenden, blattachselständigen Ne=benästen begleitet, 3»strahlig, mit 2» bisCyathium 1,5 mmlang, mit hellgelbgrünen, in 2 lange, weisseHörner auslaufenden Drüsen. Kapsel 2,5 mm lang, kahl, glatt;
Teilfrüchte auf dem Rücken mit je 2 einander genäherten, flügel»artigen Längsleisten (Fig. 1797 c). Samen 1,5 mm lang und1 mm breit, fast 6=kantig=eiförmig ; die 4 äusseren Flächten mitje 1 Längsreihe von 3 bis 4 (5) rundlichen Grübchen, die 2inneren Flächen mit je 1 Längsfurche. — VI bis XL
Als Unkraut durch das ganze Gebiet verbreitet (auch aufden Nordfriesischen Inseln) und in vernachlässigten Gärten, aufAeckern, Schuttplätzen, in Weingärten meist gemein und trupp»weise; in der Schweiz bis 1300m (Schmitten im Kanton Graubün»den; ausnahmsweise einmal ruderal bei Ar osa bei 1730m[Begerl]).
Allgemeine Verbreitung: In ganz Europa, nord»wärts bis zu den Orkney=Inseln, Drontheim, Medelpad, Äland,
Abo, Nyland, Oesel, Estland und dem nördlichen Mittel»russland; auf den Kanarischen Inseln, in Nordafrika bis zu denSahara=Oasen und bis Aegypten; in Kleinasien, in Sibirien ost»
... t . n -1 1 a 1 i xt 1 .1 . Fig. 1797. Euphorbia Peplus L. a Ha-
warts bis zum Baikalsee. Audi nach Nordamerika, den Ber» b itus. b cyathium. c weibliche mute.
Fig. 1796. Euphorbia acu-m i n a t a Lam. a Habitus, b Cy-athium. cCyathiumdrüsen und 3smaliöer Gabelung,weibliche Blüte, d. Hiillchenblatt. e Samen.