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schief, mit anliegenden, steiflichen, einzelligen Haaren bedeckt, oberseits bläulichgrün,seits graugrün; Blattspindel wie der Stengel behaart. Nebenblätter dreieckig, zugespi ,klein, beiderseits wie die Blättchen behaart. Blüten auf kurzen, 2 bis 4 mm langen, be aar enStielen, einzeln in den Blattachseln oder Zweiggabelungen. Kelchblätter 5, schma = ang l =lanzettlich, etwa 2,5 bis 3 mm lang, weisshäutig berandet, oberseits kahl, unterseits i c*haart, abfallend. Kronblätter schmal=länglich=verkehrt eiförmig, 4 bis 5 mm lang, ge , a .Staubblätter 10, etwa 3 mm lang. Fruchtknoten ^fächerig, in jedem Fache mit 3 bis 5 s lehängenden Samenanlagen, zwischen denselben sich später Zwischen^ än e i en ,etwa 0,8 mm lang, mit kopfiger, durch Zusammenschluss der 5 Lappen stump er, pymidenförmiger Narbe. Frucht auf verlängertem, aufrecht abstehendem Stiele, ka chaart, rundlich, in 5 3=seitige, auf der Rückenseite mit in Borsten endigenden Warzeri unddornigen, kantigen, am Grunde oft zackigen Auswüchsen besetzte Teilfruchte ( ig. ,
fallend. Samen eiförmig, 2,5 bis 3 mm lang, hellbraun. Keimling gera e. ' S '
Zerstreut auf Flugsanddünen, Sandfeldern, Aedcern und Wegrandem cler hbe ^Wild einzig in Nieder österreidi bei Marchegg und Angern ^1^ *T Legan
Deutschland eingeschleppt im Hafen von Mannheim (mehrfach seit 1881) und Muhlau bei Mannheim, Legbei Danzig und neuerdings bei Hamburg. T
Allgemeine Verbreitung: Südeuropa = nördlich bis Südfran rei > zum ^y^nais), Oberitalien, Ungarn, Niederösterreich, Krain, Transsilvanien Sudruss an , jsche
östlich bis Tibet und Indien; Nords West» und Südafrika (hier wohl kaum spon ),
Inseln, ferner verschleppt i'm ganzen wärmeren Asien, Afrika " nd A ^ er ' k f- nen meist
Gliedert sich in, 1 var. t> picus Bede. Kronblatter meist länglich FruAteohne ^ Dornen meist"bis 8 mm lang; Dornen meist länger, selten kürzer als die Varietät. Fehlt
ragend Eine im Mittelmeergebiet häufige und in der Aus i un « ^ var longispinösU s Rouy et Foucaud).n X.ederösterreich, vielleicht in Krain (?). - 2. var " ° rlC Kronblatter länglich, am Grunde keilförmig. Dornen
Pflanze in der Regel ± grün. Stengel meist dunn und zierlich. Teilfrüchte meist kahl. Vorherrschende
der Frucht lang, dünn, fast doppelt so lang wie die Breite der TeüfruAte meis ^
Form des östlichen Gebietes, so z. B. in Niederösterreich und Ungarn, aber vereinzeltliehen Mittelmeerlände
Jern.
Tribulus terrestris dürfte seine Heimat im Mittelmeergebiete und im westlichen Asien besitzen, isthafT se 'ner häkelnden Früchte, die sich leicht in das Fell oder Gefieder vorüberstreichender Tiere an»
Asjg 0 oc ' er zw ' S( hen die Hufe des weidenden Viehes klemmen, in grossen Teilen des wärmeren Europas,ns und Amerikas verbreitet worden. Die Pflanze zählte schon im 3. vorchristlichen Jahrtausend zu den medi.üns S , en Kräutern der Chinesen und wird, zu Heilzwecken brauchbar, auch in den Aphiten genannt, hat aber beiund m ^ 6r ^ euzeit 'hre Bedeutung verloren. In Indien verwendet man die Früchte noch heute als abführendesSte ^ assertre 'bendes Mittel, bei Hals. und Augenkrankheiten usw. — Tribulus terrestris gehört zu den annuellenlatu P|1en k eWO ' lnern ' ^'^ht w ' e Holosteum umbellatum, Cerastium viscosum, Silene conica, Ranunculus testicu-uncT '^ a ^ a ve ma, Trigonella Monspelliaca, Veronica praecox usw. auf trockenen Böden im Frühjahrsie S ' 6 ' 1 ' Eintritt des Sommers bereits in Frucht, um dann vollständig zu verschwinden. In Ungarn zähltzu den ersten und bezeichnenden Pionieren frisch aufgehäufter Flugsandhügel, gemeinschaftlich mit Bromusea ceus, B. arvensis, B. tectorum, B. squarrosus und B. commutatus, Seeale silvestre, Hordeum crinitum,Kal' CUm v 'l'osum, Digitaria eiliata, Tragus racemosus, Polygonum arenarium, Corispermum canescens, Salsola'i Gypsophila paniculata usw. Ihre Ansiedlung auf diesen mageren Böden dürfte sie nach Issatschenkodie ^ e ^ erat Botanischen Centraiblatt, 1913, pag. 616) der Anwesenheit von Wurzelknöllchen verdanken,mit 1 ilzfäden in Verbindung (vielleicht Mykorrhiza) stehen und die in zweierlei Form auftreten: kleine,die 3n C ' Cn dünneren Wurzelfasern und grosse, runde, dunklere, die an jene der Leguminosen erinnern. Dadam ' n ^ en ^ nö " c ' len si< her aufgelöst wird, so dürfte nach Noel Bernard die Osmose der Zellen und
auf"" ^' e Wasserzufuhr erhöht werden. Auf wasserhaltigeren Böden ist T. terrestris langlebiger und blüht namentlichk ( _ Aedcern bis in den Herbst hinein. Nach Mitteleuropa verschleppte Pflanzen scheinen sich nirgends halten zunnen. Das auffällige Vorkommen von zwei gegenständigen, aber ungleichen Laubblättern, einer Blüten, undLaubknospe an jedem Stengelknoten wird nach Delpino folgendermassen erklärt: Die wagrechten, auf der^ e liegenden sekundären Zweige sind nur am Grunde monopodial gebaut und zwar bis zur ersten Blüte, die an.'-'inend dem fünften oder sechsten Laubblatt gegenüber seitlich entspringt, in Wirklichkeit aber den Seitentrieb als