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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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ständige und entweder längliche, ungeteilte Laubblätter (Vi sc 3 ^ * t !^ncn'^anz 'selb'stndi^Z^g derunpaarig gefiederte Laubblätter (Chitönia Moc. et Sess.) a . - , . zersc hlitzten Laubblättern

Familie dar. - Die Unterfamilie der Peganoideae ist an ihren iko verbreitete

leicht kenntlich. Zu ihr gehört nur die mit 6 Arten über das Mittelmeerg , Woysel-

Gattung Planum L g Davon findet sich als Zierpflanze trode,ener, sonn'ffUn e mit einzeln ins<hen Garten in Schlesien gezogen - bisweilen P.Harmäla L eine ^IbstrauAige^^^ ^

Jen Achseln der zerschlitzten Laubblätter stehenden, langgestie ten, versehenen Früchte spielen seit

kantigen, mit einer grubigen, aussen schleimigen, f ^ grosse Rolle und werden

alten Zeiten in der arabischen Arzneikunde ihrer berausdieneten Wirkung weg 8 ^ ^ Samen

auch als Wurmmittel verwendet. Im Orient dienen sie auch als GeWUr . Z ;, d as Harmalin und das Harmin.

Oel. Letztere (S6mina Rütaesylvestris) enthalten nach Wiesner zwei en ' be f in det, soll der als Harmalarot

urch Zersetzung des ersteren, das sich in der mittleren Schi t er amen' ^ ^ ^ audl jn unserer Textilin.

oder Türkischrot bezeichnete rote Farbstoff entstehen, der im ncn % --.etlichen Balkan bis nach Tibet und der

dustrie seiner Dauerhaftigkeit wegen geschätzt ist. Die Pflanze besitz ein vermengte Vorkommen

Dsungarei reichendes geschlossenes Verbreitungsgebiet, westwärts a\ on^a ^ Eins^leppung durch die Araber

bei Budapest, Potenza (Unter.ltalien) und in Südwestspanien, die vie ei Bodesberg bei Ofen zusammen mit

und Türken zurückzuführen sind. Dafür spricht namentlich das fehlt aber auch in

Feigenbäumen. ,n Spanien hält sich die Pflanze vorwiegend squamatum usw.

natürlichen Steppengesellschaften mit Lygeum Sparteum, Jnum marl > T trad f c n s sdlsa Stev., ein

nicht. - Zur UnterLilie der T et r a d i c 1 i d o id e a e gehört als einzige J Vorder . und

sehr kurzlebiges (nur 1 Monat 1), sukkulentes Pflanzchen der teppen, mi ^ Samenerzeugung ist sehr

Zentralasien, dessen Laubblatter unten gegen-, oben wechselst*» g ' ^ dur( h den Oeffnungs.

reichlich (etwa 2000 Samen bei jedem kaum 2 Zoll hohen Pflanzchen) ichert _ Die bei den folgenden,

mechanismus der Früchte nach Bunge für die Nah- und Zygophyllaceen durch

ie nur durch eine Art vertretenen Unterfamilien unterscheiden sich i aubblatter die B alanitoideae

die Steinfrüchte. Dabei besitzen die N i t r a r i o i d e a« ££ oft straU chige,

paarig gefiederte, wechselständige Laubblätter. Zu i r r l verbreitet, die von Südrussland

halophile Arten der Wüsten der Alten Welt. Am weitesten ist N. ic ^ obir . breitung bedingtes Arealte O.I,lbi,[eid,,nd .in »,««,. ur,pr«n 8 lid, vidi«» T 1 s k, von B««n

in einem grossen Teile Australiens aufzuweisen hat. Die Pflanz Früch te sind auch für Menschen

gern gefressen, die zu diesem Zwecke von Tibet nach Tsaidam wan ern. Botanischen Gärten. Eine

geniessbar. Die Pflanze findet sich als sehr schwer zu ziehendes e\\a sisw ^ Des{ ) > ii efert den Arabernvon Palästina bis Senegambien verbreitete Art, N.retüsa ors ' s iers ' 7 weifte dienen zur Herstellung vonin ihren Früchten ein berauschendes Mittel. Die Laubblätter un »ung ^ ^ süss gemacht haben.

Soda. Der Ueberlieferung nach soll Moses mit ihnen das bittere Was nahverwandte

Bisweilen wird die Pflanze auch als Lotos der Alten erkli>rt- Bala-t« Mto besUzt^ ^ ^ ^

Arten, deren wichtigste B.Aegyptiaca Delile ist, ein bis über m ^ Vorderasien (bis Palästina)

graugrünen, lederartigen Laubblättern, der im ganzen tropischen Afrika sow* ^ und Widerstands.

Su dasien (bis Burma) in trockenen Steppengebieten sehr verbreite * Pflü gen, bei uns auch zur

ähige, gelblichweisse Holz dient zum Häuserbau, in Abessinien zur ers g clblidien , fast pflaumen.

Anfertigung von Spazierstödcen. Die Rinde liefert in Vorderindien einFisdigifr Die gelbUc P

grossen Früchte besitzen im reifen Zustande ein süssliches, aber fad sdimedeendes Auch

wird (Sklavendatteln). Im unreifen Zustand vergoren, gewinnt man dara ^ , Jas im Sudan teils als

w.rken sie gleich den Laubblättern wurmfeindlich. Die Samen liefern da' ^ ^ wie aus ihren

petseöl, teils zum Einreiben des Körpers Verwendung findet. Schon ic ^ e gin Wundmit tel (Samariter-

Opfergaben hervorgeht, dieses Oel gekannt zu haben. Mit Wein verm.s,dit, erg ^ Handc , ln dene n von

asam). Neuerdings gelangen die Samen aller 3 Balanites-Arten a s N-freie Substanz vor.

Aegyptiaca kommen nach Wehmer 41,2°/» Rohfett, 28,8°/o Ro protein un ' Q e [ ässdurc J lbr echungen,

Bezeichnend für die Zygophyllaceen sind nach Solere er ie eln Spaltöffnungen begleitenderdas mit Hoftüpfeln versehene Holzparenchym und das Fehlen besonderer, die S P a ^ fn « Bastfaser-

Nebenzellen. Die Grenze von Bast und primärer Rinde wird im Zweige v°n isoUerten treten mit-

Kruppen gebildet, zwischen die sich nach Engler zuweilen Steinzellengruppen eins 2ur Familie

unter auch in der primären Rinde auf. Im sekundären Baste fehlen die ast ®^ ern zweifelhaft. Saportagestellte Laubblatt, und Fruchtreste aus dem Eozän des Monte Baldo sind nach P o z y R 0 p hy 11 u m.

"nd Schimper erblickten in manchen zu Ulmus gezogenen fossilen Flügelfruchten so erinnernder Stein-

apsejfruchte der letztgenannten Gattung, sowie von Guajacum und ein an a Beziehungen der

kern ^egen aus dem niederrheinischen Miozän vor. - Die nächsten verwandtschaftlichen