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die westafrikanische Saccoglöttis Gabonensis Baillon <-las tropische X'^enscheibe. Humiria
scheiden sie sich eigentlich nur durch die den Fruchtknoten be ^^ofzeTntquellendes, wohlriechendes, rotesHonbünda Mart. liefert den Eingeborenen von Brasilien ein dem - vrnnaivabalsam ähnlich ist.Balsamharz (.Umiri"), das in seiner medizinischen Wirkung em eru. ° roxv |^ ce ae oder Kokagewächse mit
Die den Linaceae gleichfalls sehr nahestehende arm le e j" r , u ent |, enthält gegen 200 Arten, haupt.
den beiden Gattungen E r y t h r 6 x y 1 o n L. (Rotholz) und A n e u 16 p h u s Benth^enthalt gegen ^ ^
sachlich heimisch im warmen äquatorialen Amerika; einige finden S1 besieht darin dass die Kronblätter
sowie in Südasien und Queensland. Der Hauptunterschied gegenüber den Linaceae^ ^ klejne ßäume
an der Innenseite Schwielen oder zungenförmige Anhangse ^ a 8 en ' . (interpetiolaren) Nebenblättern,
mit abwechselnden, ungeteilten Laubblättern, mit in die Blattachseln versch ( Röhre verwa chsen sind,
mit regelmässigen, heterostylen Blüten, deren Staubblätter am Grunde z lon Cöca Lam . (Coca
und mit 1. bis 2-samigen Steinfrüchten. Von Bedeutung ist -vor a , sc hi e hdornartiger, 2 bis 3 (5) m
der Spanier, Cuca der Peruaner, Ipadü in Brasilien), ein in eru ein eimis , Laubblättern, die auf
hoher Strauch mit 5 bis 8 cm langen und 2,5 bis 4 cm breiten, einfachen, spitzen, J- Mittelnerven 2 leicht
der Unterseite von der Basis bis zur Spitze rechts und links von dem stark Blatt,
gebogene Linien (es sind dies die Abdrücke der in der Knospenlage gegen
r^der) aufweisen. Ebenso bezeichnend sind die innerhalb der &»****
und hornartig verhärtenden kleinen Nebenblätter. Anatomisch ist das Kokablatt du ch moxalatkristallcn
Epidermiszellen der Unterseite und durch das häufige Vorkommen von Dje rotell| kaum
gekennzeichnet. Die kleinen, grünlichweissen Blüten stehen in Buscheini die Kokapflanze in den
1 cm langen, einsamigen Steinfrüchte gleichen kleinen Kornelkirs en^ i in e besonderen Pflanzungenöstlichen Cordilleren von Peru und Bolivien, wo sie von den Eingeborenen auch r^sonderen ^ ^
(Cocales) kultiviert wird und zwar in den warmen Talern in ö en v ° n { ( in der argentinischen
deutung ist die Kultur in Ekuador, Kolumbien und Brasilien^ der sudlichs ndjen c loIIf Zanzibar,
rovinz Salta. Seit einigen Jahrzehnten wird der Strauch au in es in ic , bis jn ' die ältesten Zeiten
Kamerun, Java und Australien (Brisbane) angebaut. In Südamerika reicht ^ ^ Ebenso alt
zurück. Schon zur Zeit der Inkas, lange vor der Ankunft der Spanier, ga Müdigkeit Hunger und
ist das Kokakauen, eine dem Betelkauen in Vorderindien analoge . ltte^ a ur Gebirge von Peru und
Durst unterdrückt werden. Heute ist dieses Kokakauen im wesentlichen auf und
Bolivia wohnenden Indianer (Indos serranos) beschränkt! bei denen er - ene, Blätter gekaut, d.h.
Mischlingen hat die Sitte nicht viel Anklang gefunden. Mit wenigen Ausnahmen wer ^ reagierender
10 bis 20 Blätter werden als Bissen in den Mund geschoben. Meistens w.rd
Zusatz (llipta, llucta, yicta, mambi) von gebranntem Kalk, Asche von Chenopod.um Quinoa L ^
Maiskolben, vom Holz des Kokastrauches oder von Schinus Molle L., von Banane , (jefäss aus
gegeben. Diese fein gepulverte Llipta trägt der Kokakauer in einem Flaschenkürbis oder (Chuspa)
Horn, Silber oder aus £r FruchtsLe von Crescentia Culete stets In der
bei sich. Durchschnittlich gebraucht ein Indianer täglich 30 bis 50 g Blatter, ein nachdem sie sich
Coquero geheissen, bis 15 S g. Knaben beginnen das Kauen bereits mit dem ^ ^ ™
zuerst an dem ausgekauten Bissen des Vaters gelabt haben. Frauen kauen g ^ dem p flüdcC n
leimlich. Die Vermehrung geschieht fast ausschliesslich durch Samen, die aber nu g Sträucher
ihre volle Keimkraft beibehalten. Stecklinge und Absenker geben schlecht bewurzeUe sAwäAl ^e Sträu.h ^Diese liefern nach 1 bis 3 Jahren die erste Ernte; die Blätter können bis ® „
Jährlich 3 bis 5 mal gepflückt werden. Es werden 3 Hauptvarietäten mit mehreren H^lssort .Kokaingehalt verschieden gross sein soll, unterschieden, so die Bolivianische oder H « a ™ 1
Boliviänum Burck), die Peruanische oder Truxillo.Koka (var. Spruceänum Bürde, - E. Ti ^ Ä ,_
und die Kolumbisdie Koka (var. Növo<Granat<£nse Morr.). Die Blätter enthalten 2 rupp Oruooekaloiden, die der Ecgonin. und Hygringruppe, von denen jedoch nur die 6 Alkaloide der erf>wirksam sind und deren Gehalt je nach den Sorten zwischen 0,78 und 1,22 Prozent s wan .enthalten noch bedeutend (bis doppelt so viel) mehr Alkaloide. Von medizinischer Bedeutung ist ^
das Kokain, das Goedecke 1855 feststellte und zunächst Erythroxylin nannte. Die 6 Alkaloide g ^
Gruppe leiten sich von dem Körper Ecgonin (C.H..NO.) ab, der in seinem Zersetzungsprodu ^ ^Ziehungen zum Atropin und Hyoscyamin erkennen lässt. Das Hauptalkaloid, das o ain . a n en
* ethyläther des Benzoyl .Ecgonin, aus welchem es auch synthetisch aufgebaut wer en ' , , jtiö bat man
orten und angeblich auch in einigen anderen Arten der Gattung Erythroxylon vor. on r - ^
m 1 eru angefangen die Gesamtheit der Alkaloide durch einfache Operationen ( « abzuscheiden
machten Blatter mit Petroleum und Ausfällen der Alkaloide mit Salzsäure usw.) als .Rohkoka Medi zin
und dieses zur weiteren Verarbeitung nach Europa zu senden. Seit 1884 hat as o inem wichtigendurch Freund und Wilhelm als neues Anästhetikum Eingang gefunden und ist auch z