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G„„„„ «„ g „ z .„„Udter F.« vor, wie bei» Einkorn und Etnmer. d.. «J, m to•>»"«« gefunden wurden und std> »o* heute in Ihrer Kultur ,n e.nigen " ' A ' pe
heben, lle lm abrlgen Mideteurope "'^d vXh7 ztZerfolgen.' So beobachtete
In Aegypten lässt sich die Flachskultur bis ins . Ja lr au _ / 3300 v Chr.) Früchte und
Unger in einem ägyptischen Ziegel der Dashürpyramide aus er vier en y Negga (2400 bis
Fasern von, Lein, wahrend ihn Schweinfurth in Theben in einem Totenop r
2200 v. Chr.) nachwies. Auch wurden die Mumien mit Gewändern aus Le ' nfasern ^ d ' nzen Prozess der
Altägyptisdie Wandmalereien aus der XII. Dynastie (2400 b .s 2200 v Ci . > g Nachweis erbracht, dassFlachsverarbeitung. Die Untersuchungen von Thommen undMinge' 5 ch ^ e«n -
der Byssus der alten Aegypter Lein und nicht Baumwolle war. lesei^ a YP Schliess. und Klang-Lein unter.furthundAscherson unser einjähriges Linum usitatissimum, von dem bereits Sch
Sdli6den A^in Mesopotamien existierte bereits vor 4000 bis 5000 ^^^ge'der ITpaSl
die Stadt Borsippa als Sitz der Leinwandindustrie von Babylonien. Beim L g J ^ Reinheit und
fanden sie daselbst bereits den Flachs (pischthah) in Kultur. Die Priester trug sich im Kult
^s Lichtes feine, weisse, das Volk grobe leinene Gewänder. Das weisse, leinene ^
der Kathol. Kirche bis zum heutigen Tage erhalten. Auch Kaiser Heinrich • Budle Moses
-ande im Schlosshofe zu Canossa. In der Bibel wird der Fladis wiederholt genannt s Hm 2. ^
Kapitel 9, Vers 31 (also ward geschlagen der Flachs und die Gerste ; enn 1 Kanitel 6 Vers 14
der Flachs hat Knoten gewonnen), im Buch Josua Kapitel 2, Vers 6 im . u leinenen B " rust kleid),
IXun David tanzte mit aller Macht vor dem Herrn her, und war e ei David vor
i« den Sprüdien S.lotnon, K.pltel 31, Vers ,3, Im zweiten BuA Mose, K.p.tel 6,
der Bundeslade herging, trug er „n Ephod von B.d,_ d K eine»,, SkXn b« To^lt ml. Leinsamen.■ lann und dem armen Lazarus usw. Herodot erzählt, ass dem Tempel der Athene zu
dampf berauschten und reinigten. König Amasis schenkte den Lacedamonier eingewebten Tierbildern.
Lindos auf der Insel Rhodus je ein leinenes, kunstvoll gewebtes Panzerhern g myk enischen
Durch Pausanias wissen wir, dass die Landschaft Elis Flachs baute, Lein findet^ ^ Forum und
Periode. In Italien ist der Flachsbau sehr alt, geht aber nicht in die
Kolosseum waren im alten Rom mit dem velum, einem ungeheuer gross Remise" entstanden
Das Hemd der Römer war aus Leinwand und hiess camisia, woraus Bewohnern
-t. Das Handtuch (sudärium) bestand gleichfalls aus Leinwand. Nach ! Ii,n.ius gabe Eine
der Poebene einen cibus rusticus ac praedulcis (eine ländliche und sehr süsse ^GoUeliM cannabifer
ahe römische Inschrift, die in der Gegend von Ferrara gefunden wurde, war dem Tarra .
et linifer geweiht. Auf der Iberischen Halbinsel ist der Lein zur Bronzezeit nachgewiesen. ^
gona usw. wurden später für die Flachsindustrie wichtig. In der Schlacht ei an " deutschen
iberischen Legionen purpurverbrämte, linnene Waffenröcke nach der Sitte ihres Naturalis im
Flachsbau finden sich die frühesten Nachrichten bei dem älteren Plinius, der in ßlütAnschluss an die Flachswirtschaft der Römer bemerkt, dass auch in Germanien d« .^
stehe. Bei den germanischen Völkern lag die Leinkultur und die Verarbeitung Herbste und im-he bis in die Gegenwart ganz in den Händen der Frauen, welche dieseWinter vornahmen. Diese Beschäftigung, die bei der bäuerlichen Bevölkerung viel
von altersher mit einer gewissen Poesie umfangen. Spinnstuben.Erzählungen, Z bis
sich durch Jahrhunderte von Vater auf den Sohn vererbten, geben hierüber reichen Aufsch .
heute für allzugesprächige, vorlaute und bösartige Frauen übliche Bezeichnung „ aa s schwatzen) und
ebenso die landläufigen Redensarten wie „raatschen" oder „rättschen ( . • vie un , , it roter.durchhächeln" (kritisieren) erinnern an diese Tätigkeit. Mit Vorliebe wurden Lemengewebe
Farbe geziert (noch heute wird Ja die Wäsche allgemein rot gezeichnet), gefärbt wurde che schw arz
im 16. Jahrhundert und zwar meistens blau (solche hiess in Ravensburg „Gug er ), a , ]| ir
und grün. Der Flachs ist die heilige Pflanze der Frigga, der Gemahlin Odins und Schutzgöttin bear<
Katzengespann war mit Strängen von blühendem Lein angeschirrt. Sie war die es u zerin .
beitung un d wurde - unter dem Namen .Frau Holle" - als spinnende Frau dargestellt. Lange Zeit g
die Spindel als Wahrzeichen der Weiblichkeit (die .Kunkel", ein Teil der Spindel, wur e zum Töchter
nechtschaft) und dies in so ausgesprochener Weise, dass selbst die Fürsten darau er e ' , man
m it diesem Gewerbe beschäftigt zu wissen. Königinnen trugen selbstgewebte Klei er un e Gattin
ihre Spindeln mit ins Grab. Kaiser Karl der Grosse, wie auch dessen Gemahlin Luitgard, e e
Kaiser Heinrichs II. und die Gattin des Herzog Konrad von Franken trugen leinene, zum e Dertauchte Kleider. Jahrhundertelang bestand das schönste Kleid einer germanischen Frau aus